Zitate zum Thema "unserer"

Aristoteles

Also steht die Tugend und ebenso auch das Laster in unserer Gewalt. Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Lassen, und wo das Nein, da auch das Ja. Wenn also das Tun des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Unterlassen des Bösen; und wenn das Unterlassen des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Tun des Bösen.

Epikur von Samos

Das Lob der anderen muß von selbst folgen. Wir müssen uns nur mit unserer eigenen Heilung befassen.

Marc Aurel

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.

Molière

Allein um unserer schönen Augen willen seufzt kein Mann, und wenn er uns den Hof macht, heischt er seinen Lohn.

Teresa von Avila

Ich werfe unserer Zeit vor, daß sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.

Therese von Lisieux

Die Freude steckt nicht in den Dingen, sondern im Innersten unserer Seele.

Albert Einstein

In unserer im allgemeinen materialistisch eingestellten Zeit sind die ernsthaften Forscher die einzigen tief religiösen Menschen.

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.

Alexander Pope

In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, daß es zu spät ist, so zu leben.

Ambrose Bierce

Belladonna ist im Italienischen eine schöne Frau, in unserer Sprache ein tödliches Gift. Ein schlagendes Beispiel dafür, daß die beiden Sprachen im wesentlichen übereinstimmen.

Antoine de Rivarol

Wer das Alphabet erschaffen hat, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.

Arthur Schopenhauer

Stolz kommt von innen; er ist die direkte Hochschätzung unserer selbst.

Bei jeder menschlichen Unternehmung ist nämlich etwas, das nicht in unserer Macht steht und nicht in unsere Berechnung fällt. Der Wunsch, dieses für sich zu gewinnen, ist der Ursprung der Götter.

Blaise Pascal

Niemand redet so, wenn wir zugegen sind, wie er in unserer Abwesenheit redet.

Calvin Coolidge

Vier Fünftel unserer Probleme würden sich in Luft auflösen, wenn wir uns einfach hinsetzen und ruhig sein würden.

François Duc de La Rochefoucauld

Die meisten unserer Fehler sind verzeihlicher als die Mittel, die wir anwenden, um sie zu verbergen.

Wir trauen fast niemandem gesunden Menschenverstand zu, außer dem, der unserer Meinung ist.

Im Unglück unserer besten Freunde liegt für uns etwas nicht ganz Unangenehmes.

Sind wir einer Liebe müde, so freuen wir uns über die Untreue, die uns von unserer Treue erlöst.

Im Unglück unserer besten Freunde finden wir immer etwas, das uns nicht mißfällt.

Ruhe oder Unrast unserer Seele hängen nicht so sehr von großen Ereignissen ab als von der reibungslosen oder fehlerhaften Ordnung des Alltagslebens.

Franz Grillparzer

Wir sind gegen keine Fehler intoleranter, als welche die Karikatur unserer eigenen sind.

Franz Kafka

Viele Schatten der Abgeschiedenen beschäftigen sich nur damit, die Fluten des Totenflusses zu belecken, weil er von uns herkommt und noch den salzigen Geschmack unserer Meere hat. Vor Ekel sträubt sich dann der Fluß, nimmt eine rückläufige Strömung und schwemmt die Toten ins Leben zurück. Sie aber sind glücklich, singen Danklieder und streicheln den Empörten.

Friedrich Nietzsche

Die erste Meinung, welche uns einfällt, wenn wir plötzlich über eine Sache befragt werden, ist gewöhnlich nicht unsere eigene, sondern nur die landläufige, unserer Kaste, Stellung, Abkunft zugehörige; die eigenen Meinungen schwimmen selten oben auf.

Wer dreimal mit Dreistigkeit das Wetter prophezeit hat und Erfolg hatte, der glaubt im Grunde seiner Seele ein wenig an seine Prophetengabe. Wir lassen das Wunderliche, Irrationale gelten, wenn es unserer Selbstschätzung schmeichelt.

Vielleicht bildet sich die Ameise im Walde ebenso stark ein, daß sie Ziel und Absicht der Existenz des Waldes ist, wie wir dies tun, wenn wir an den Untergang der Menschheit in unserer Phantasie fast unwillkürlich den Erduntergang anknüpfen.

Ihr stärkeren und hochmütigen Geister, nur um eins seid gebeten: legt uns anderen keine neue Last auf, sondern nehmt etwas von unserer Last auf euch, da ihr ja die Stärkeren seid! Aber ihr macht es so gerne umgekehrt: denn ihr wollt fliegen, und deshalb sollen wir auch noch eure Last zur unsren tragen: das heißt, wir sollen kriechen!

Alles, was meiner Art ist, in Natur und Geschichte, redet zu mir, lobt mich, treibt mich vorwärts, tröstet mich. Das andere höre ich nicht oder vergesse es gleich. Wir sind stets nur in unserer Gesellschaft.

Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen, - immer dunkler, leerer, einfacher, als diese.

Die Folgen unserer Handlungen fassen uns am Schopfe, sehr gleichgültig dagegen, daß wir uns inzwischen gebessert haben.

Friedrich von Schiller

Ohne das Schöne würde zwischen unserer Naturbestimmung und unserer Vernunftbestimmung ein immerwährender Streit sein.

Gotthold Ephraim Lessing

Die Gabe zu beten, ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

Heinrich Heine

Auch im Gemüte des Aufgeklärtesten nistet immer ein kleines Alräunchen des alten Aberglaubens, das sich nicht ausbannen läßt; man spricht nicht gern davon, aber es treibt in den geheimsten Schlupfwinkeln unserer Seele sein unkluges Wesen.

Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.

Die sogenannte Objektivität, wovon heute so viel die Rede, ist nichts als eine trockene Lüge; es ist nicht möglich, die Vergangenheit zu schildern, ohne ihr die Färbung unserer eigenen Gefühle zu verleihen.

Ein Dichter sagte, daß der erste König ein glücklicher Soldat war. In Betreff der Stifter unserer heutigen Finanz-Dynastien dürfen wir vielleicht das prosaische Wort aussprechen, daß der erste Bankier ein glücklicher Spitzbube gewesen.

Ist es nicht Torheit, den inneren Teil einer fremden Erscheinung ergründen zu wollen, während wir nicht einmal das Rätsel unserer eignen Seele zu lösen vermögen!

Unser Freund oder vielmehr der Schrecken unserer Feinde.

Unsere Bücher sind große Briefe, die doch zumeist an die Leute unserer Art gerichtet sind.

Henry David Thoreau

Die Natur paßt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.

Honoré de Balzac

Wir klagen die Quelle unserer Genüsse nicht gern an.

Wenn uns am Ufersaum der Wasser unfehlbar Schwermut überkommt, bewirkt ein anderes Gesetz unserer eindrucksfähigen Natur, daß im Gebirge unsere Gefühle sich läutern; die Liebesleidenschaft gewinnt dort an Tiefe, was sie an Stürmischkeit einzubüßen scheint.

Alle Männer haben die Sinne ihres Geschlechts; aber dem, der auch dessen Seele hat und eben dadurch alle Forderungen unserer Natur befriedigt, deren melodische Harmonie einzig unter dem Druck der Gefühle aufwogt, dem begegnet man nicht zweimal im Dasein.

Die erste Liebe einer Frau ist eine köstliche Frucht. Sehen Sie: später wohnt unseren Zärtlichkeiten, unserer liebenden Fürsorge etwas Wissendes inne.

Es liegt in der Natur unserer Geistesbeschaffenheit, daß wir die Wirkungen betrachten, ehe wir die Ursachen analysieren.

Mögen Sie auf Reisen gehen oder an Ihrem Kamin und bei Ihrer Frau hocken bleiben, stets kommt eine Altersstufe, auf der das Leben nichts weiter ist als eine in einem gewissen Lieblingsmilieu ausgeübte Gewohnheit. Dann besteht das Glück in der Betätigung unserer dem Wirklichen angepaßten Fähigkeiten.

Die Krankheit unserer Zeit ist das Hervorkehren von Überlegenheit.

Die Traurigkeit, verursacht durch die Vernichtung aller unserer Hoffnungen, ist eine Krankheit; sie bringt oft den Tod.

Wenn ich meinem Dichter gefalle, wenn er mir gefällt, wird das prächtige Gebäude unserer Liebe so hoch gebaut werden, daß es völlig uneinnehmbar für das Unglück sein wird.

Jean Paul

Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unserer Sporen.

In unserer Menschenliebe ist nicht bloß die Süßigkeit des Gefühls der Liebe, sondern auch die Süßigkeit des Gefühls des Rechttuns.

Jean-Jacques Rousseau

Die Selbstliebe ist die Quelle, der Ursprung und das Prinzip aller unserer Leidenschaften.

Johann Gottfried von Herder

Alle wissen wir, daß die Echo uns nur den Schall unserer Worte zurückgibt, daß, wie wir fragen, sie uns antworte.

Johann Wolfgang von Goethe

Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.

Es kommt nur immer darauf an, daß derjenige, von dem wir lernen wollen, unserer Natur gemäß sei.

Zudem sind die Natur Gottes, die Unsterblichkeit, das Wesen unserer Seele und ihr Zusammenhang mit dem Körper ewige Probleme, worin uns die Philosophen nicht weiterbringen.

John Locke

Wir würden viel weniger Streit in der Welt haben, nähme man die Worte für das, was sie sind - lediglich die Zeichen unserer Ideen und nicht die Dinge selbst.

Die Beherrschung unserer Leidenschaften ist der wahre Fortschritt in der Freiheit.

Die Stärke unserer Überzeugung ist schlechterdings kein Beweis für ihre Richtigkeit.

Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.

Joseph Lincoln Steffens

Die Zukunft unserer Erde sollte uns alle brennend interessieren, zumal wir und unsere Kinder dort den Rest unseres Lebens verbringen werden!

Karl Ferdinand Gutzkow

Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen.

Leo Tolstoi

Wenn wir in unserer Seele herumwühlen, graben wir oft Dinge aus, die besser unbemerkt geblieben wären.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Die Anfänge stehen in unserer Macht: Über den Ausgang urteilt das Schicksal.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Mehr noch als nach dem Glück unserer Jugend sehnen wir uns im Alter nach den Wünschen unserer Jugend zurück.

Martin Luther

Gott will, daß wir nicht an unserer Ungeduld zerbrechen.

Matthias Claudius

Unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke auf der ganzen Bahn unserer Existenz.

Maxim Gorki

Fehler werden mit großen Leiden bezahlt, aber die Leiden des Menschen, Qualen seines Schöpferischen Suchens, haben ein Recht auf unsere und unserer Kinder Achtung.

Niccolò Machiavelli

Daß wir uns nicht ändern können, hat zweierlei Gründe: Zum einen können wir uns unserer eigenen Natur nicht widersetzen, zum andern ist es unmöglich, einen Menschen, der bei einer bestimmten Art zu handeln Glück gehabt hat, zu überzeugen, daß es gut sein kann, auch einmal anders zu handeln.

Nikolai Gogol

Das Wort ist wie ein Sperling, sagt eines unserer Sprichwörter: Läßt du ihn los, fängst du ihn nie mehr.

Oscar Wilde

Auf unserer Welt gibt es überhaupt nur zwei Arten von Tragödien: Daß man das, was man haben möchte, nicht bekommt - oder daß man es bekommt.

Erfahrung ist nur der Name, den wir der Summe unserer Fehler geben.

Ralph Waldo Emerson

Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.

Rutherford B. Hayes

Das traurige an unserer Gesellschaft ist das krankhafte Bestreben, noch höher zu steigen.

Wilhelm Busch

Die Ungewißheit über das Wo und Wie unserer Wiedergeburt ist ein Hauptbestandteil unseres Widerwillens gegen den Tod.

Wissarion G. Belinskij

Eine poetische, leidenschaftliche Liebe ist die Blüte unseres Lebens, unserer Jugend; wenige Menschen erleben sie, und auch dann nur einmal im Leben.

Der Geist unserer Zeit ist der Geist der Analyse und der Forschung.

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