Zitate zum Thema "weder"

Epiktet

Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.

Epikur von Samos

Man soll sich weder die Voreiligen noch die Umständlichen zu Freunden machen. Man muß allerdings auch etwas wagen um der Freundschaft willen.

Weder wer in allem nur den Nutzen sucht, ist ein Freund, noch der, der überhaupt nie mit der Freundschaft den Nutzen verknüpft. Denn der eine verkauft sein Wohlwollen gegen Entgelt, der andere schneidet die zuversichtliche Erwartung des Künftigen ab.

Lösung von der Unruhe der Seele oder eine nennenswerte Freude erzeugt weder der größte Reichtum noch die Ehre und das Ansehen bei der Menge noch irgend etwas anderes von dem, was aus unbegrenzten Ursachen herkommt.

Was glückselig und unvergänglich ist, hat weder selber Sorgen, noch bereitet es anderen solche. Es hat also weder mit Zorn noch mit Gunst etwas zu schaffen; denn alles Derartige gehört zur Schwäche.

So ist also der Tod für uns ein Nichts. Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr da. Folglich betrifft er weder die Lebendigen noch die Gestorbenen.

Konfuzius

Der Weise hat in seiner Einstellung zur Welt weder Vorlieben noch Vorurteile. Er ist auf der Seite des Rechts.

Leonardo da Vinci

Für die Ehrgeizigen, die sich weder mit dem Gewinn des Lebens noch mit der Schönheit der Welt zufriedengeben, liegt eine Strafe darin, daß sie sich selbst dieses Leben verbittern und die Schönheit der Welt nicht besitzen.

Lukrez

Wer die Wahrheit nie von den Dingen wahrnahm, weiß weder was Wissen noch was Nichtwissen bedeutet.

Martial

Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben.

Napoleon I. Bonaparte

Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren, aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen.

Protagoras

Von den Göttern weiß ich nichts, weder daß sie sind, noch daß sie nicht sind.

Thales von Milet

Göttlich ist, was weder Anfang noch Ende hat.

Thomas von Aquin

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist.

Adolph Freiherr von Knigge

Die Pflichten gegen uns selbst sind die wichtigsten und ersten, und also der Umgang mit unsrer eigenen Person gewiß weder der unnützeste noch uninteressanteste.

Albert Einstein

Ein religiöser Mensch ist fromm in dem Sinn, daß er keine Zweifel an der Bedeutung jener überpersönlichen Objekte und Ziele hat, die eine vernünftige Begründung weder erfordern noch ihrer fremd sind.

Es gibt weder große Entwicklungen noch wahre Fortschritte auf dieser Erde, solange noch ein unglückliches Kind auf ihr lebt.

Alexander Pope

Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.

Anatole France

Die wahre Liebe bedarf weder Sympathie noch Freundschaft, sie lebt vom Wunsch und nährt sich vom Betrug, wirklich liebt man nur das, was man nicht kennt.

Baruch de Spinoza

Ich habe mich eifrig bemüht, der Menschen Tun weder zu belachen, noch zu beweinen, noch zu verabscheuen, sondern es zu begreifen.

Benjamin Franklin

Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen.

Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheiten zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

Blaise Pascal

Das Glück ist weder außer uns noch in uns; es ist in Gott und sowohl außer uns als auch in uns.

Wo ist also dieses Ich, wenn es weder im Körper, noch in der Seele ist?

Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will, dass wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

Charlotte Brontë

Weder Herkunft noch Geschlecht setzen dem Genie Grenzen.

Clément Marot

Denn weder Zeit noch Fernsein können die wahre und echte Liebe besiegen.

Denis Diderot

Der Einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als Ganzes wird weder besser noch schlechter.

Emile Lemoine

Eine mathematische Wahrheit ist an sich weder einfach noch kompliziert, sie ist.

François Gaston Duc de Lévis

Das Glück ist ein Zustand der Ruhe, der weder Vergnügen noch Schmerzen hervorbringt.

Friedrich Haug

Jüngst glaubt' ich einen Fremdling wohl zu kennen, Und auch der Fremdling wähnt', er kenne mich. Wir sprachen lang, doch mußten wir uns trennen, Denn wirklich waren's weder Er noch ich.

Friedrich Nietzsche

Die eherne Notwendigkeit ist ein Ding, von dem die Menschen im Verlauf der Geschichte einsehen, daß es weder ehern noch notwendig ist.

Die Meisterschaft ist dann erreicht, wenn man sich in der Ausführung weder vergreift, noch zögert.

Georg Christoph Lichtenberg

Fett ist weder Geist noch Körper, sondern bloß, was die müde Natur liegenläßt.

Gotthold Ephraim Lessing

Jeder Mensch hat seinen Stil, sowie seine eigene Nase, und es ist weder artig noch christlich, einen ehrlichen Mann mit seiner Nase zum besten zu haben, wenn sie auch noch so sonderbar ist.

Heinrich Heine

Heldentum und Schönheit müssen zwar frühzeitig untergehen, zur Freude des Pöbels und der Mittelmäßigkeit, aber großmütige Dichter entreißen sie der Gruft und bringen sie rettend nach irgend einer glückseligen Insel, wo weder Blumen noch Herzen welken.

Ohne positiven Gehalt kann man in dieser Welt weder günstige, noch feindliche Passionen erwecken. Es gehört Feuer dazu, um die Menschen zu entzünden, sowohl zum Haß als zur Liebe.

Honoré de Balzac

Die Liebe ist die einzige Leidenschaft, die weder Vergangenheit noch Zukunft duldet.

Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.

Der instinktive Widerwille, den Julie gegen alles bekundete, was ihrer Liebe und dem Verlangen ihres Herzens zu nahe trat, ist eine der schönsten Eigenschaften der Frau und entstammt vielleicht einer angeborenen Tugendhaftigkeit, die weder die Gesetze noch die Kultur je zum Schweigen bringen.

Wenn eine Kränkung öffentlich ist, so vergißt eine Frau sie gern, denn sie hat Gelegenheit, sich groß zu zeigen, sie ist in ihrer Milde eine Frau; geheime Kränkungen dagegen verzeihen Frauen niemals, weil sie weder Feigheiten noch Tugenden noch heimliche Liebe lieben.

Die Zeit ist der Tyrann, sie fehlt ihnen und entflieht ihnen, sie können sie weder dehnen noch zusammenpressen.

Es gibt in einem Leben zu Zweien solche dem Zufall verdankte völlig glückliche Tage, die weder an den vorigen Abend noch an den kommenden Morgen gekettet sind.

Der Mann mag Genie haben, aber er besitzt weder die Beharrlichkeit noch die Geduld, die das Genie weihen und zu etwas Göttlichem machen.

Mit fünfzehn existieren weder Schönheit noch Talent: eine Frau ist dann ganz und gar Versprechen. Jetzt war sie achtundzwanzig, in dem Alter, da die Schönheit der Französinnen in ihrem vollen Glanz steht.

Sie haben mir bewiesen, daß man sich weder vom Ekel noch von der Verachtung je erholt.

Weder Lord Byron noch Goethe, noch Walter Scott, noch Cuvier, noch der Erfinder sind ihr eigener Herr, sie sind Sklaven ihrer Idee; und diese geheimnisvolle Macht ist eifersüchtiger als eine Frau, sie saugt sie auf, sie gibt ihrem Nutzen Leben und Tod.

Weder die Männer noch die Frauen haben einen Freund, der ihnen in dem Augenblick einen Wink gibt, da der Wohlgeruch ihrer Bescheidenheit ranzig wird, da die Schmeichelei ihres Blickes theatralisch wirkt, da ihr Gesichtsausdruck sich in Schöntuerei verwandelt und die Ränke ihres Geistes ihre vergilbten Gerippe sehen lassen.

Männer gelten als ausgesprochen grausam, Tiger auch; doch weder Tiger, Schlangen, Diplomaten, Vollzugsbeamte, weder Henker noch Könige können es in ihren größten Abscheulichkeiten zu der sanften Grausamkeit, der giftigen Freundlichkeit und der barbarischen Verachtung junger Damen untereinander bringen, wenn sich die einen den anderen an Geburt, an Vermögen, an Liebreiz überlegen fühlen und wenn es sich um die Heirat, den Vorrang, mit einem Wort, um die unzähligen Frauenstreitigkeiten handelt.

József von Eötvös

Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Erwerbung dessen, was er weder genießen kann noch will.

Jean de La Bruyère

Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft und - was den Erwachsenen kaum passiert - sie genießen die Gegenwart.

Es ist schlimm, wenn man weder genug Verstand hat, um gut zu reden, noch genug Selbsterkenntnis hat, um zu schweigen.

Der Schmeichler hat weder von sich noch von andern eine gute Meinung.

Jean de La Fontaine

Weder Gold noch Größe macht uns glücklich.

Jean Paul

Das Höchste der Humanität: über keinen Vorzug einen Fehler zu übersehen - und über keinen Fehler einen Vorzug - und so sich falsch weder erwärmen noch erkälten zu lassen, sondern alles einzuschichten.

Johann Wolfgang von Goethe

Gegen die Kritik kann man sich weder schützen noch wehren; man muß ihr zum Trotz handeln, und das läßt sie sich nach und nach gefallen.

Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn.

Die echte Konversation hält weder früh noch Abend Stich; In der Jugend sind wir monoton, im Alter wiederholt man sich.

Eine läßliche Bosheit, eine selbstgefällige Schadenfreude sind ein Genuß für diejenigen, die sich weder mit sich selbst beschäftigen noch nach außen heilsam wirken können.

Jonathan Swift

Wir bestehen zu einem Zehntel aus Zellgewebe und zu neun Zehnteln aus Wasser; das Leben besteht zu einem Zehntel aus dem Hier und Jetzt, zu neun Zehnteln aber aus Geschichtsunterricht. Denn die meiste Zeit ist das Hier und Jetzt weder jetzt noch hier.

Ludwig Feuerbach

Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

Marcus Tullis Cicero

Weder wollen wir um schändliche Dinge bitten noch sie tun, wenn wir darum gebeten worden sind.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Manche Ehen sind ein Zustand, in dem es zwei Leute weder mit noch ohne einander längere Zeit aushalten können.

Otto Fürst von Bismarck

Nach Canossa gehen wir nicht, weder körperlich noch geistig.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Motiv ist ein schlechtes Wort, denn es ist weder lateinisch noch deutsch.

Wenn jemand das Alte Testament übersetzen sollte und hätte weder Grammatik noch Lexikon, ja nicht einmal den Text, so wäre das sehr schwierig.

Sir Francis Bacon

Weder die bloße Hand noch der sich selbst überlassene Geist vermag Erhebliches; durch Werkzeuge und Hilfsmittel wird das Geschäft vollbracht; man bedarf dieser also für den Verstand wie für die Hand. Und so wie die Werkzeuge die Bewegung der Hände erwecken und leiten, so müssen auch die Werkzeuge des Geistes den Verstand stützen und behüten.

Wilhelm Busch

So du nachts zur Schenke gehst und heimwärts nicht recht fest stehst, dann halt ein Hündlein dir zumeist, was weder vorn noch hinten beißt.

Wilhelm Raabe

Schuld haben sie beide nicht, weder der Mensch noch das Schicksal. Sie passen nur immer ganz genau aufeinander.

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