Zitate zum Thema "gefahr"
Aristoteles
Wer nicht tapfer eine Gefahr abwehren kann, ist der Sklave des Angreifers.
Xenophon
Mutig ist, der weiß, daß vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.
Mutig ist, der weiß, daß vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.
Ambrose Bierce
Ein Feigling ist jemand, der in Gefahr mit den Beinen denkt.
Arthur Schnitzler
Solange du auf Erden lebst, hast du kein Recht, rückhaltlose Anerkennung zu verlangen. Denn bis zu deinem letzten Augenblick besteht die Gefahr, daß du den Anspruch darauf wieder verwirkst.
Schlimmer betrogen ist, wer aus Angst und Enttäuschung immer wieder sein Glück versäumte, als wer jede Möglichkeit eines Glückes ergriff, selbst auf die Gefahr hin, es könnte wieder nicht das Wahre gewesen sein.
Baltasar Gracián y Morales
Die Affekte sind die krankhaften Säfte der Seele, und an jedem Übermaße derselben erkrankt die Klugheit: Steigt gar das Übel zum Munde hinaus, so läuft die Ehre Gefahr.
Christian Fürchtegott Gellert
Oft kleiden sich des Lasters Triebe in die Gestalt erlaubter Liebe, und du erblickst nicht die Gefahr.
Wen die Natur zu der Gefahr bestimmt, dem hat sie auch den Mut zu der Gefahr gegeben.
Christian Friedrich Hebbel
Sitzenbleiben schützt allerdings gegen die Gefahr zu fallen.
Claus Harms
Es gibt nichts Zornigeres als die Liebe, wenn sie, was sie liebt, in Gefahr sieht.
Edmund Burke
Die wahre Gefahr besteht darin, wenn die Freiheit nach und nach den Sachzwängen geopfert wird.
François Duc de La Rochefoucauld
Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.
Wir können uns unseres Mutes nicht sicher sein, solange wir uns nicht in Gefahr befunden haben.
Friedrich Haug
Wer glücklich der Sirenentöne Bezaubernder Gefahr entgeht, Den fesselt die bescheidne Schöne. Wer ihrem Liebreiz widersteht, Den fesseln ihre Zaubertöne.
Friedrich Nietzsche
Ein großer Sieg ist eine große Gefahr. Die menschliche Natur erträgt ihn schwerer als eine Niederlage.
Wir gehören einer Zeit an, deren Kultur in Gefahr ist, an den Mitteln der Kultur zu Grunde zu gehen.
Man ist am Meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
Der gewöhnliche Mensch ist mutig und unverwundbar wie ein Held, wenn er die Gefahr nicht sieht, für sie keine Augen hat. Umgekehrt: der Held hat die einzig verwundbare Stelle auf dem Rücken, also dort, wo er keine Augen hat.
Jeder Tag ist schlecht benutzt und eine Gefahr für den nächsten, an dem man nicht wenigstens einmal sich etwas im kleinen versagt hat.
Die Sekten, welche fühlen, daß sie schwach bleiben werden, machen Jagd auf einzelne intelligente Anhänger und wollen durch Qualität ersetzen, was ihnen an Quantität abgeht. Hierin liegt keine geringe Gefahr für die Intelligenten.
Friedrich von Logau
In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.
Friedrich von Schiller
Der Mut wächst mit der Gefahr.
Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.
Hans Joachim von Zieten
Eine Gefahr, die man kennt, ist keine Gefahr mehr.
Helmuth Graf von Moltke
Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbarn.
Honoré de Balzac
Die Gefahr macht interessant. Sobald es sich um den Tod handelt, erregt selbst der verworfenste Verbrecher ein gewisses Mitleid.
Wenn ein Mann nicht unter allen Umständen die Dinge oder die Ideen umkreist, um ihre unterschiedlichen Seiten zu betrachten, so mangelt ihm etwas, er ist schwach und läuft Gefahr, sich zugrunde zu richten.
Wem ist es nicht widerfahren, wenn das Leben einen so raschen Verlauf nimmt, daß er plötzlich durch die Stimme einer Erinnerung angerufen wird, die sich oft zu spät erhebt und die einen an einen wichtigen Umstand gemahnt, eine nahe Gefahr?
Heutzutage schweben die reichen Familien zwischen der Gefahr, ihre Kinder zugrunde zu richten, wenn sie zu viele haben, und derjenigen, auszusterben, wenn sie sich auf eins oder zwei beschränken.
Die Ehrgeizigen haben kräftigere Lenden, eisenhaltigeres Blut, heißere Herzen als andere Männer. Und die Frau fühlt sich so glücklich und schön in den Stunden, da sie stark ist, daß sie allen Männern denjenigen vorzieht, der mit Riesenkraft begabt ist, auch auf die Gefahr hin, von ihm zerbrochen zu werden.
Der Franzose weiß die Gefahr zu schätzen, weil er darin den Ruhm gewahrt.
Jean de La Fontaine
Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.
Johann Gottfried Seume
Viele Menschen haben doch wohl in sich viel Vernunft, aber nicht den Mut, sie auszusprechen; die Unvernunft sprechen sie weit leichter aus, weil dabei weit weniger Gefahr ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Gefahr läßt sich nicht auslernen.
Von der Gefahr, der ungeheuren, errettet nur gesamte Kraft.
Wer Gründe anhört, kommt in Gefahr, nachzugeben.
Karl Kraus
Die Gefahr des Wortes ist die Lust des Gedankens.
Ludwig Börne
Beim Beginn einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Scheiterns am größten. Wenn Schiffe kentern, so geschieht das nahe am Ufer.
Niccolò Tommaseo
Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Man zerstört seinen eigenen Charakter, aus Furcht, die Blicke und die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen, und man stürzt sich in das Nichts der Belanglosigkeit, um der Gefahr zu entgehen, besondere Kennzeichen zu haben.
Oscar Wilde
Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
Theodor Fontane
Wer rechnet, ist immer in Gefahr, sich zu verrechnen.
Wer rechnet, ist immer in Gefahr, sich zu verrechnen. Die dumme Kuh trifft immer das richtige Gras.

