Zitate zum Thema "ja"
Epikur von Samos
Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich, daß kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.
Wer behauptet, es geschehe alles nach Notwendigkeit, kann demjenigen keinen Vorwurf machen, der sagt, es geschehe nicht alles nach Notwendigkeit; denn er muß ja erklären, daß auch dies nach Notwendigkeit geschehe.
Hrabanus Maurus
Laßt ja die Kinder viel lachen, sonst werden sie böse im Alter. Kinder, die viel lachen, kämpfen auf der Seite der Engel.
Laotse
Wer schnell ja sagt, hält selten sein Wort.
Platon
Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.
Adalbert Stifter
Ich habe Ahnungen nie geleugnet, da dem Menschen ein Wissen auch ohne die Sinne, die Untersuchung, die Erfahrung und dergleichen zukommen kann, welches Wissen so gewiß ist wie jedes andere, ja gewisser, da der Verstand irren kann.
Adolph Freiherr von Knigge
Und was bekümmert es mich am Ende, ob Menschen, die mein Herz nicht kennen, ja, die mich nie gesehn haben, durch die Geschwätze irgendeines alten Weibes gegen mich eingenommen sind oder nicht?
Albert Einstein
Das Herz sagt ja, aber der Verstand sagt nein.
Das Streben nach moralischem Handeln ist das wichtigste Streben der Menschen. Sein inneres Gleichgewicht, ja seine Existenz hängen davon ab. Moralisches Handeln allein kann dem Leben Schönheit und Würde verleihen.
Alexander Puschkin
Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.
Anastasius Grün
Dein Ja sei lang bedacht, doch heilig, dein Nein sprich mild, doch nicht zu eilig, so wird das Ja den Freund erfreuen, das Nein dich selber niemals reuen.
Angelus Silesius
Man sagt, die Zeit ist schnell; wer hat sie sehen fliegen? Sie bleibt ja unverrückt im Weltbegriffe liegen.
Ja, wer ein Adler ist, der kann sich wohl erschwingen und über Seraphim durch tausend Himmel dringen.
Arthur Schnitzler
Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger der Menschheit durch Mitteilung von Tatsachen mit weisem Maß zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrügen.
August von Kotzebue
Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja alle wird's freuen, wenn einem was Gutes geschah.
Es kann ja nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond.
Bertolt Brecht
Ja, renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr! Denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher!
Charles Maurice de Talleyrand
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einen ja doch nicht geglaubt.
Charlotte Perkins Gilman
Es gibt keinen weiblichen Verstand. Das Gehirn ist kein Geschlechtsorgan. Man spricht ja auch nicht von einer weiblichen Leber.
Christian Friedrich Hebbel
Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
Erik Satie
Ich war ein peinlicher Anblick - selbst durch ein garantiert gläsernes Augenglas besehen. Ja.
Franziska Gräfin zu Reventlow
Ich verkehre ja doch mit all den Buben nicht wie mit Menschen von wirklicher Bedeutung, sondern weil's mir Spaß macht.
Friedrich Haug
Ja wohl! Mein Unbestand ist mir bewußt; Im Lieben wechsl' ich ab zu meinem Glücke: Bald lieb' ich Deinen Mund, bald Deine Blicke, Und bald die neidisch mir verhüllte Brust.
Dir, von zwanzig Kreisen Czaar, Stell' ich meiner Säue Schar Hier in tiefster Ehrfurcht dar. Ist's ja, wenn nicht Hofgebrauch, Doch verzeihungswert und schön: Meine Schweine wollen auch Ihren Landesvater sehn.
Ja, ja! - Der Neckar, den Sie haben, Ist hübsch für einen Fluß in Schwaben!
Friedrich Nietzsche
Der Staat ist eine kluge Veranstaltung zum Schutz der Individuen gegen einander: übertreibt man seine Veredelung, so wird zuletzt das Individuum durch ihn geschwächt, ja aufgelöst, - also der ursprüngliche Zweck des Staates am gründlichsten vereitelt.
Es ist zum Lachen, wenn eine Gesellschaft von Habenichtsen die Abschaffung des Erbrechts dekretiert, und nicht minder zum Lachen ist es, wenn Kinderlose an der praktischen Gesetzgebung eines Landes arbeiten: - sie haben ja nicht genug Schwergewicht in ihrem Schiffe, um sicher in den Ozean der Zukunft hineinsegeln zu können.
Wer viel zu tun hat, behält seine allgemeinen Ansichten und Standpunkte fast unverändert bei. Ebenso jeder, der im Dienst einer Idee arbeitet: er wird die Idee selber nie mehr prüfen, dazu hat er keine Zeit mehr; ja es geht gegen sein Interesse, sie überhaupt noch für diskutierbar zu halten.
Zuletzt sind und bleiben wir der Musik gut, wie wir dem Mondlicht gut bleiben. Beide wollen ja nicht die Sonne verdrängen, - sie wollen nur, so gut sie es können, unsere Nächte erhellen.
Wer es nicht versteht, den Nagel auf den Kopf zu treffen, soll ja gebeten sein, ihn gar nicht zu treffen.
Ihr stärkeren und hochmütigen Geister, nur um eins seid gebeten: legt uns anderen keine neue Last auf, sondern nehmt etwas von unserer Last auf euch, da ihr ja die Stärkeren seid! Aber ihr macht es so gerne umgekehrt: denn ihr wollt fliegen, und deshalb sollen wir auch noch eure Last zur unsren tragen: das heißt, wir sollen kriechen!
Ein Volk ist der Umschweif der Natur, um zu sechs, sieben großen Männern zu kommen. - Ja: und um dann um sie herum zu kommen.
Man verstehe doch endlich das Erstaunen Napoleons tief genug, als er Goethe zu sehen bekam: es verrät, was man sich Jahrhunderte lang unter dem deutschen Geiste gedacht hatte. Voilà un homme! - das wollte sagen: Das ist ja ein Mann! Und ich hatte nur einen Deutschen erwartet!
Und wir - wir schleppen treulich, was man uns mitgibt, auf harten Schultern und über rauhe Berge! Und schwitzen wir, so sagt man uns: Ja, das Leben ist schwer zu tragen!''
Friedrich von Schiller
Das ist's ja, was den Menschen zieret, und dazu ward ihm der Verstand, daß er im innern Herzen spüret, was er erschafft mit seiner Hand.
Ja der verdient, betrogen sich zu sehn, der Herz gesucht bei dem Gedankenlosen!
Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, euch erzog die Lust und Wonne, ja, euch liebte die Natur.
Georg Christoph Lichtenberg
Wozu der menschliche Geist Hang fühlt, da soll man ihn ja gewähren lassen.
Es ist ja doch nun einmal nicht anders: Die meisten Menschen leben mehr nach der Mode als nach der Vernunft.
Manche Leute kommen auf dieselbe Weise zu dem Ehrentitel Genie wie der Tausendfüßler zu seinem Namen. Der heißt ja nicht deshalb so, weil er tausend Füße hätte, sondern weil die meisten Leute nicht weiter als bis 14 zählen können.
Gerhart Hauptmann
Abhängigkeiten? Ja! Durch Liebe, aber nicht durch Furcht.
Gotthold Ephraim Lessing
Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, daß unser Herr ja selbst ein Jude war.
Als Fell, der Geiferer, auf dumpfes Heu sich streckte, Stach ihn ein Skorpion. Was meint ihr, daß geschah! Fell starb am Stich? - Ei ja doch, ja! Der Skorpion verreckte.
Ursin ist ärgerlich, und geht mir auf die Haut, Daß ich ihm jüngst mein Buch, den Phädon, weggenommen; Gelesen hab er ihn, allein noch nicht verdaut. Ja, ja! zu Stande wär er bald damit gekommen: Sein Windspiel, oder er, hat ihn schon brav gekaut.
Die alte reiche Magdalis Wünscht mich zum Manne, wie ich höre. Reich wäre sie genug, das ist gewiß; Allein so alt! - Ja, wenn sie älter wäre!
O Chloe, halte deinen Blick Von diesem Schalke ja zurück! Gesetzt, er wär auch ohne Leben: Was er nicht hat, das kann dein Blick ihm geben.
Heinrich Heine
Aus einem Franzosen kann man alles machen, und jeder dünkt sich zu allem geschickt. Aus dem kümmerlichsten Bühnendichter entsteht plötzlich, wie durch einen Theatercoup, ein Minister, ein General, ein Kirchenlicht, ja ein Herrgott.
Betteln ja, aber mit einer geladenen Kanone in jedem Rockschoß.
Die schönste Harmonie herrscht zwischen mir und meiner Gattin, und ich sage immer: Ja.
Es ist ja natürlich, daß kein Vogel über sich selbst hinauszufliegen vermag.
Liebeswahnsinn! Pleonasmus! Liebe ist ja schon ein Wahnsinn!
Wie die Sterne eine Zierde des Himmels sind, so zieren große Menschen ihre Heimat, ja die ganze Erde.
Hermann Hesse
In der ganzen Welt ist jeder Politiker sehr für Revolution, für Vernunft und Niederlegung der Waffen - nur beim Feind, ja nicht bei sich selbst.
Honoré de Balzac
Nichts ist ja den Freuden zu vergleichen, welche die Freundschaft gewährt.
Du wirst vielleicht hören, daß all die Leute hier zu dir sagen, ich sei reich. Ich lasse sie reden, ihr Geschwätz schadet ja nicht meinem Kredit.
Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten.
Machen sie sich nie einen Spaß daraus, den 13 zu stören, die Eintracht der Familien und das Glück von Frauen zugrunde zu richten, die glücklich sind. Ich, meine Liebe habe sie gespielt, diese gefährliche Rolle. Mein Gott, ja, um eines Triumphs der Eigenliebe willen mordet man zuweilen arme, tugendhafte Geschöpfe; denn, Liebste, es gibt tatsächlich tugendhafte Frauen, und man zieht sich tödlichen Haß zu.
Gesagt hat er mir nichts; aber es ist doch leicht, im Herzen jemandes zu lesen, den man liebt; da genügt ein Nichts; und außerdem hat man ja Ahnungen.
Die seelischen Leiden, neben denen körperliche Schmerzen verblassen, erregen trotzdem weniger Mitleid, man sieht sie ja nicht.
Jede Art von Wahl schließt ja eine Mißachtung gegenüber dem zurückgewiesenen Gegenstand ein.
Zwischen Personen, die einander beständig so nahe sind, müssen Haß und Liebe immer größer werden: Aller Augenblicke findet man ja Gründe, sich mehr zu lieben oder zu hassen.
Jean Paul
Daß die Menschen einen Kerker für eine Strafe halten, beweist, daß sie Geselligkeit für Belohnung halten; denn sonst wäre ja im Kerker alles zu haben, wenn man Menschen ausnimmt.
Wo Religion ist, werden Menschen geliebt und Tiere und das All. Jedes Leben ist ja ein beweglicher Tempel des Unendlichen.
Johann Kaspar Lavater
Zu erkennen, daß man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, daß man heute schlauer ist als gestern.
Johann Nepomuk Nestroy
Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
Johann Wolfgang von Goethe
Schlaf ich, so schlaf ich mir bequem; arbeit ich, ja, ich weiß nicht wem.
Ja, derjenige, der sich in höherem Sinne ausbildet, kann immer voraussetzen, daß er die Majorität gegen sich habe.
Genug allein ist jeder ja zu Haus.
Heute geh ich. Komm ich wieder singen wir ganz andre Lieder. Wo so viel sich hoffen läßt, ist der Abschied ja ein Fest.
Joseph Conrad
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt ist ja nicht tot, er ist nur fern! Tot ist nur, wer vergessen wird.
Kurt Tucholsky
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren.
Leo Tolstoi
Gott dienen? Kann er etwa nicht ohne uns schaffen, was er braucht? Und er kann ja gar nichts brauchen.
Ja, es gibt einen Gott, und ich habe nichts zu fürchten, sondern mich zu freuen.
Ludwig Feuerbach
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
Marcus Tullis Cicero
Freundschaft ist ja nichts anderes als im Wohlwollen und Zuneigung verbundene Übereinstimmung in allen göttlichen und menschlichen Dingen.
Martin Luther
Wenn wir traurig, ja, wenn wir der Verzweiflung am nächsten sind, dann geht die Hoffnung am schönsten auf.
Mór Jókai
Mit Kindern ist der Aberglaube verbunden. Daran darf man nicht zweifeln. Darum sind sie den Frauen anvertraut, die ja alles glauben.
Otto Fürst von Bismarck
Gegen die Regierung mit allen Mitteln zu kämpfen ist ja ein Grundrecht und Sport eines jeden Deutschen.
Pedro Calderón de la Barca
Niemals rede schlecht von Frauen, denn ich sag's dir, auch die letzte ist der Achtung wert, weil sie es ja sind, durch die wir leben.
Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield
In Gesellschaft ist jede Frau jedem Mann überlegen und hat Anspruch, mit Respekt, ja sogar mit Schmeichelei angesprochen zu werden.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Bei der Dezimierung wurde gelost, gleichviel ob er schuldig war oder nicht, denn sie waren ja alle schuldig.
Wenn jemand das Alte Testament übersetzen sollte und hätte weder Grammatik noch Lexikon, ja nicht einmal den Text, so wäre das sehr schwierig.
Richard Dehmel
O wie sie lieben! wie sie maßvoll bleiben! nur ja den lieben Nächsten nicht bereichern! Wie sie gewissenhaft Tauschhandel treiben und brav Gefühlchen zu Gefühlchen speichern!
Ich bin dumm! sprach Hans Dummerjan und kuckte frech den Herrgott an. Da lachte Der und sprach: Ja, sehr!
Theodor Fontane
Heiraten! Nun ja, hübsch muß es sein, sonst hätten es nicht so viele. Aber besser ist besser. Und ich denke, lieber bewahrt als beklagt.
Theodor Herzl
Es gibt Ideen, denen man nicht entrinnen kann. Man engagiert sich, wenn man ja sagt, wenn man nein sagt, und wenn man gar nichts sagt.
Es gibt Ideen, denen man nicht entrinnen kann. Man engagiert sich, wenn man ja sagt, wenn man nein sagt, und wenn man gar nichts sagt.
Theodor Storm
Der Nebel steigt, es fällt das Laub; schenk ein den Wein, den holden, wir wollen uns den grauen Tag vergolden, ja vergolden.
Walther Rathenau
Alle große Kunst der Erde, ja alles große Schaffen war liebevoll, dämonisch und frei.
Wilhelm Busch
Ach, lieber Gott, ja, ja, so ist es! Nicht wahr, ihr guten Mädchen wißt es: Kaum hat man was, was einen freut, so macht der Alte Schwierigkeit.
Ein kluger Mann verehrt das Schwein; er denkt an dessen Zweck. Von außen ist es ja nicht fein, doch drinnen sitzt der Speck.
Ja, selig ist der fromme Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist!
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind. Und ringsherum ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
Obgleich die Welt ja, sozusagen, wohl manchmal etwas mangelhaft, wird sie doch in den nächsten Tagen vermutlich noch nicht abgeschafft.
Eigentlich hat's ja nicht viel auf sich mit dem besten Pessimismus. An dem Glücklichen gleitet er ab wie Wasser an der pomadisierten Ente, und der Unglückliche weiß ohne weiteres Bescheid.
Also spricht der Fatalist: Du mußt werden, wie du bist. Widerstreben ist vergebens. Der Gebieter allen Lebens gab dir schon von Anbeginn deinen Wunsch und Eigensinn, bald mit ja und bald mit nein, gerade so und so zu sein.
William Shakespeare
Ein Entschluß wird oft von uns gebrochen. Der Vorsatz ist ja der Erinnerung Knecht, stark von Geburt, doch bald durch Zeit geschwächt, wie herbe Früchte fest am Baume hangen, doch leicht sich lösen, wenn sie Reif' erlangen.
Ja, jeder Zoll ein König!

