Zitate zum Thema "fürsten"
Konfuzius
Wer seinem Fürsten mit formvollendeter Schicklichkeit dient, den halten die Menschen für einen Schmeichler.
Adolph Freiherr von Knigge
Die besten Fürsten sind nicht selten die, von denen am wenigsten geredet wird, sowohl im Guten als im Bösen.
Die geizigsten Leute sparen zuweilen keine Kosten, wenn sie Gelegenheit finden können, Zutritt in großen Häusern zu erlangen, und hungern gern Monate hindurch, um einmal einen Fürsten bei sich zu bewirten.
August von Kotzebue
Ein Geschenk aus der Hand der Liebe, da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.
Charles de Baudelaire
Jede Tageszeitung ist von der ersten Zeile bis zur letzten ein einziges Gewebe von Greueln. Kriege, Verbrechen, Diebstähle, Unzucht, Folter, Verbrechen der Fürsten, Verbrechen der Nationen, Verbrechen der Privaten, ein allgemeiner Rausch von Gräßlichkeit. Und dieses ekelerregende Aperitiv nimmt der zivilisierte Mensch täglich des Morgens zu seiner Mahlzeit ein.
Friedrich Haug
Du frohlockst, daß deines Fürsten Güte Mir den Nachdruck dieses Werks verbiete. Großer Schaden ist nur dann verhütet, Wenn dein Fürst zugleich den Kauf gebietet.
Friedrich Martin von Bodenstedt
Wohl gibt es Fürsten, die nach Wahrheit dürsten; doch wenigen ward ein so gesunder Magen, sie zu vertragen.
Es drückt ihr Gepräge die Welt auf dein Antlitz wie Fürsten aufs Geld.
Friedrich Nietzsche
Ein Staatsmann wird, um völlig rücksichtslos handeln zu können, am besten tun, nicht für sich, sondern für einen Fürsten sein Werk auszuführen.
Die Unterwerfung unter die Moral kann sklavenhaft oder eitel oder eigennützig oder resigniert oder dumpf schwärmerisch oder gedankenlos oder ein Akt der Verzweiflung sein, wie die Unterwerfung unter einen Fürsten: an sich ist sie nichts Moralisches.
Ob wir Immoralisten der Tugend Schaden tun? - Eben so wenig, als die Anarchisten den Fürsten. Erst seitdem diese angeschossen werden, sitzen sie wieder fest auf ihrem Thron. Moral: man muß die Moral anschießen.
Georg Christoph Lichtenberg
Ein Narr, der sich einbildet, ein Fürst zu sein, ist von dem Fürsten, der es in der Tat ist, durch nichts unterschieden, als daß jener ein negativer Fürst und dieser ein negativer Narr ist, ohne Zeichen betrachtet sind sie gleich.
Heinrich Heine
Kein Volk hegt mehr Anhänglichkeit für seine Fürsten, wie das deutsche. Man befahl uns den Patriotismus, und wir wurden Patrioten; denn wir tun alles, was uns unsere Fürsten befehlen.
Honoré de Balzac
Man dient den Fürsten nicht auf Rosen gebettet.
Johann Wolfgang von Goethe
Wer alt mit Fürsten wird, lernt vieles, lernt zu vielem schweigen.
Der Mensch ist nicht geboren, frei zu sein, und für den Edlen ist kein schöner Glück, als einem Fürsten, den er ehrt, zu dienen.
Man erkennt niemand an als den, der uns nutzt. Wir erkennen den Fürsten an, weil wir unter seiner Firma den Besitz gesichert sehen. Wir gewärtigen uns von ihm Schutz gegen äußere und innere widerwärtige Verhältnisse.

