Zitate zum Thema "reißt"

Vergil

Einen jeden reißt seine Leidenschaft hin.

Friedrich Nietzsche

Der Geist ist es, der uns rettet, daß wir nicht ganz verglühen und verkohlen; er reißt uns hier und da fort von dem Opferaltare der Gerechtigkeit oder hüllt uns in ein Gespinst aus Asbest.

Friedrich von Schiller

Ach! des Lebens schönste Feier endigt mit dem Lebensmai, mit dem Gürtel, mit dem Schleier, reißt der schönste Wahn entzwei.

Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten aus der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinen Richter stehen!

Honoré de Balzac

Es ist eine bewunderungswürdige Eigenschaft der Frau, daß sie niemals nachdenkt, auch nicht über ihre tadelnswertesten Handlungen, die Empfindung reißt sie hin; selbst ihre Verstellungskunst hat etwas Natürliches; einzig bei ihr ist das Verbrechen ohne Gemeinheit, meist weiß sie nicht, wie es passiert ist.

Sir Francis Bacon

Wer auf Rache sinnt, reißt seine eigenen Wunden auf.

Wilhelm Raabe

Wir tragen den Frieden wie ein Gewand, an dem wir vorn flicken, während es hinten reißt.

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