Zitate zum Thema "meist"

Herodot

Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln; nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.

Sophokles

Die Dummheit ist meist der Bosheit Schwester.

Albert Einstein

Das Streben nach Wahrheit und Erkenntnis gehört zum Schönsten, dessen der Mensch fähig ist, wenn auch der Stolz auf dieses Streben meist im Munde derjenigen ist, die am wenigsten von solchem Streben erfüllt sind.

Ambrose Bierce

Kläger ist ein ehemaliger Freund; meist jemand, dem man einen Gefallen erwiesen hat.

Anatole France

Die Unschuld ist meist ein Glück und keine Tugend.

Es ist mit der Liebe wie mit der Frömmigkeit. Sie kommt meist erst in späteren Jahren.

Arthur Schnitzler

Manches gestehen bedeutet meist einen hinterhältigeren Betrug als alles verschweigen.

August Graf von Platen

Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.

Blaise Pascal

Neugier ist nichts als Eitelkeit. Meist will man nur wissen, um davon reden zu können.

Emanuel Geibel

Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zart; fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft.

Ernest Hemingway

Die Jugend ist meist so allwissend, daß sie alles weiß, bis auf eines: daß auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich alles wußten.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben

Die Natur des Geistes ist so geartet, daß uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

Georg Christoph Lichtenberg

Der gerade Weg ist der kürzeste, aber er dauert meist am längsten, bis man auf ihm zum Ziel gelangt.

Meist gründet sich der Unglaube in einer Sache auf blinden Glauben in einer anderen.

Wunder geschehen plötzlich. Sie lassen sich nicht herbeiwünschen, sondern kommen ungerufen, meist in den unwahrscheinlichsten Augenblicken und widerfahren denen, die am wenigsten damit gerechnet haben.

Honoré de Balzac

Es ist eine bewunderungswürdige Eigenschaft der Frau, daß sie niemals nachdenkt, auch nicht über ihre tadelnswertesten Handlungen, die Empfindung reißt sie hin; selbst ihre Verstellungskunst hat etwas Natürliches; einzig bei ihr ist das Verbrechen ohne Gemeinheit, meist weiß sie nicht, wie es passiert ist.

Johann Wolfgang von Goethe

Dem Greifenden ist meist Fortuna hold.

Jonathan Swift

Gleich dem Besitzer eines Terrains, der nichts von den darin schlummernden Bodenschätzen ahnt, bleiben auch dem Menschen seine geheimen Qualitäten meist unbekannt.

Katharina Elisabeth Goethe

Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht achten.

Konrad Lorenz

Der Wunsch ein Tier zu halten, entspringt meist einem uralten Grundmotiv, nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.

Luc Marquis de Vauvenargues

Was wir Frieden nennen, ist meist nur ein Waffenstillstand, in dem der Schwächere so lange auf seine Ansprüche verzichtet, bis er eine Gelegenheit findet, sie mit Waffengewalt von neuem geltend zu machen.

Manfred Kyber

Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe am Rande des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

Sophie Mereau

Warum wir meist nur Männer beschreiben und alles von Männern vollziehen sehen? Weil es leichter ist, die groben äußeren Räder einer Maschine zu sehen als das feinere innere Getriebe.

Walther Rathenau

Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

Wilhelm Busch

Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt.

Wer längst Vergangnes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.

William Shakespeare

Ungeladene Gäste sind nicht willkommener meist, als wenn sie gehen.

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