Zitate zum Thema "dürfen"
Epikur von Samos
Wir brauchen die Freunde nicht, um sie zu brauchen, sondern um die Gewißheit zu haben, daß wir sie brauchen dürfen.
Molière
Es muß doch ein Gefühl der Unbill in uns wecken - will unserm Urteil man solch enge Grenzen stecken. - Daß wir mit Kleiderputz, Brokatstoff, Häkelei und Mantelwurf uns nur befassen dürfen.
Plinius d.Ä.
Der Ruhm muß uns folgen, nicht wir dürfen ihn suchen. Wenn er zufällig nicht folgt, so ist die Handlung, weil sie nicht berühmt geworden, darum nicht weniger schön.
Plutarch
Lebende Geschöpfe dürfen wir nicht wie Schuhe Töpfe und Pfannen behandeln, die wir fortwerfen, wenn sie vom Dienst abgenutzt und abgetragen sind.
Carl Hilty
Gott gibt die rechten Freunde zur rechten Zeit, wir dürfen sie nicht selbst suchen.
Friedrich Nietzsche
Das Letzte, was ein guter Autor bekommt, ist Fülle; wer sie mitbringt, wird nie ein guter Autor werden. Die edelsten Rennpferde sind mager, bis sie von ihren Siegen ausruhen dürfen.
Gotthold Ephraim Lessing
Wer überlegt, sucht auch Beweggründe, nicht zu dürfen.
Heinrich Heine
Ein Dichter sagte, daß der erste König ein glücklicher Soldat war. In Betreff der Stifter unserer heutigen Finanz-Dynastien dürfen wir vielleicht das prosaische Wort aussprechen, daß der erste Bankier ein glücklicher Spitzbube gewesen.
Kritiker - wie Lakaien vor der Saaltüre bei einem Hofball, sie können schlechtgekleidete und unberechtigte Leute abweisen und gute einlassen, aber sie selbst, die Türsteher, dürfen nicht hinein.
Helmuth Graf von Moltke
Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.
Wir dürfen nicht vergessen, daß nur das Schwert das Schwert in der Scheide hält und daß unter solchen Umständen für uns Abrüstung Krieg ist, der Krieg, den wir gern vermeiden wollen.
Honoré de Balzac
Wenn uns bei Tisch ein Gericht nicht gelungen zu sein scheint, dürfen wir es niemanden verekeln.
Um aus einer Frau eine Gottheit zu machen, dürfen wir sie nicht heute in einem Mäntelchen, morgen in einem dekolletierten Abendkleid und übermorgen auf dem Boulevard bei Einkaufen von Spielzeug für ihren Jüngsten sehen.
Heute gehen sie zum erstenmal miteinander aus. Sie sind beide so dürr, daß sie nicht aneinandergeraten dürfen; sonst flammen sie auf wie ein Feuerzeug.
Jean Paul
Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden, man muß sie auch gehen lassen.
Johann Wolfgang von Goethe
Nur eine papierne Scheidewand trennt uns öfters von unseren wichtigsten Zielen, wir dürfen sie keck einstoßen und es wäre getan.
Michel Eyquem de Montaigne
Ich finde es noch erträglich, stets allein zu sein, als nie allein sein zu dürfen.
Sir Francis Bacon
Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so daß es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.

