Zitate zum Thema "allem"

Dante Alighieri

Gut ist die Herrschaft der Liebe; denn sie zieht den Sinn ihres Getreuen von allem ab, was bös ist.

Epikur von Samos

Weder wer in allem nur den Nutzen sucht, ist ein Freund, noch der, der überhaupt nie mit der Freundschaft den Nutzen verknüpft. Denn der eine verkauft sein Wohlwollen gegen Entgelt, der andere schneidet die zuversichtliche Erwartung des Künftigen ab.

Franz von Sales

Hab Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.

Friedrich der Fromme

Gedenk in allem deinem Tun an Gott: Geht dir's wohl, so dank ihm, geht dir's über, so klag ihm.

Konfuzius

Kann man denn mit einem gemeinen Streber in den Staatsdienst treten? Wenn jener den Posten noch nicht hat, fürchtet er doch nur, ihn nicht zu bekommen. Und wenn er den Posten hat, so fürchtet er nur, er könnte ihn wieder verlieren. Fürchtet er aber um seinen Posten, so ist er zu allem fähig.

Marc Aurel

Allem stimme ich zu, was mit dir, o Kosmos, übereinstimmt. Nichts kommt mir zu früh oder zu spät, was dir zur rechten Zeit kommt.

Molière

Mögen wir noch so viele gute Eigenschaften haben, die Welt achtet vor allem auf unsere schlechten.

Sophokles

Durch Forschen nur gewinnt man Vorsicht und Bedacht in allem Tun.

Teresa von Avila

Ich werfe unserer Zeit vor, daß sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.

Thomas von Kempen

Viele suchen in allem, was sie anfangen, heimlich nur sich selbst, ohne es zu merken.

Adelbert von Chamisso

Wohl vor allem, was man Güter heißt, sind's diese beiden, die man billig preist: Ein hohes Alter und ein rein Gewissen.

Adolph Freiherr von Knigge

Lebe mäßig in allem Betrachte, so magst du den Arzt als Freund bei dir sehn, aber du wirst seiner Hilfe selten bedürfen.

Albert Einstein

Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung.

Baruch de Spinoza

Es gibt nur Eine, alle Determination und Negation von sich ausschließende, unendliche Substanz, welche Gott genannt wird und das Ein Sein in allem Dasein ist.

Benjamin Franklin

Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.

Christian Friedrich Hebbel

Die Krone macht die Teufel, die den Menschen zu allem Bösen reizen, doppelt stark und doppelt schwach die Engel, die ihn warnen.

Christian Morgenstern

Suche allem nach Möglichkeit eine Folge zu geben. Nichts macht das Leben ärmer als vieles anfangen und nichts vollenden.

Fjodor Dostojewskij

Wenn du willst, daß man dich achte, so achte vor allem dich selbst.

François Duc de La Rochefoucauld

Bescheidenheit ist eine Tugend, die man vor allem an anderen schätzt.

François Rabelais

Bedenke in allem, was du tust, vorher Zeit und Ort.

Friedrich Haug

Gott schuf Alles aus Nichts Aber ihr Alchimisten, Falsche Kinder des Lichts, Gottes Antagonisten! Schaffet aus Allem Nichts.

Friedrich Nietzsche

Die Menschen unterwerfen sich aus Gewohnheit allem, was Macht haben will.

Zu allem Handeln gehört Vergessen: wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört.

Kultur ist vor allem Einheit des künstlerischen Stiles in allen Lebensäußerungen eines Volkes.

Die Kehrseite des christlichen Mitleidens am Leiden des Nächsten ist die tiefe Beargwöhnung aller Freude des Nächsten, seiner Freude an allem, was er will und kann.

Buddha sagt: schmeichle deinem Wohltäter nicht! Man spreche diesen Spruch nach in einer christlichen Kirche: - er reinigt sofort die Luft von allem Christlichen.

Jetzt verstehe ich klar, was einst man vor allem suchte, wenn man Lehrer der Tugend suchte. Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!

Friedrich von Schiller

Das erste aber und Hauptsächlichste bei allem ird'schen Ding ist Ort und Stunde.

Die Generale sind voller Eifer jetzt, und werden sich zu allem bringen lassen, nur um den Chef nicht zu verlieren.

Georg Christoph Lichtenberg

Von allem, was ausgerechnet wird in der Welt, geschehen zwei Drittel gedankenlos.

Er hatte zu nichts Appetit und aß doch von allem.

Gotthold Ephraim Lessing

Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.

Gustav Schwab

Der Mensch kann bei fast allem erfolgreich sein, wenn er unbegrenzte Begeisterung mitbringt.

Heinrich Heine

Aus einem Franzosen kann man alles machen, und jeder dünkt sich zu allem geschickt. Aus dem kümmerlichsten Bühnendichter entsteht plötzlich, wie durch einen Theatercoup, ein Minister, ein General, ein Kirchenlicht, ja ein Herrgott.

Bei allem in der Welt kommt es mehr auf die Wahrscheinlichkeit an als auf die Wahrheit selbst.

Daß der Gatte Xanthippes ein so großer Philosoph geworden, ist merkwürdig. Während allem Gezank noch denken! Aber schreiben konnte er nicht, das war unmöglich: Sokrates hat kein einziges Buch hinterlassen.

Die Deutschen haben die merkwürdige Gewohnheit, daß sie bei allem, was sie tun, sich auch etwas denken.

In der Welt kann man sich mit allem befassen, wenn man nur die dazu nötigen Handschuhe anzieht.

Hermann Hesse

Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte deine Kräfte nicht dorthin, wo du machtlos bist, sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst.

Hände, laßt von allem Tun, Stirn, vergiß du alles Denken, alle meine Sinne wollen nun sich in Schlummer senken. Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht, tief und tausendfach zu leben.

Honoré de Balzac

Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.

Wenn wir wollen, daß Frankreich zur Messe geht, müssen wir dann nicht vor allem selber als Erste vorangehen?

Die Liebe erschreckt oder erheitert sich an allem, alles hat für sie einen Sinn, alles eine glückliche oder düstere Vorbedeutung.

Heutzutage hängt der Journalismus mit allem und jedem zusammen, mit der Industrie, mit den öffentlichen und privaten Interessen, mit neuen Unternehmungen, mit allen Ehrgeizen der Literatur und ihrer Erzeugnisse.

Die Pflicht geht allem vor.

Achtung, Rücksichtnahme, Anpassung bestehen, schwinden hin und kehren wieder; aber Liebe könnte ich mir tausend Jahre predigen, und sie erstände nicht von neuem, vor allem nicht Liebe zu einer Frau, die sich aus purem Vergnügen alt gemacht hat.

Ein aufgeschlossener, offenherziger Mann empfindet das unbezwingliche Bedürfnis, sich einem Ding oder einem Wesen vor allen anderen Wesen und Dingen, von denen er umgeben ist, ganz besonders eng anzuschließen, vor allem wenn sein Leben einsam ist! Urteilen Sie deshalb stets günstig über einen Menschen, der sein Pferd oder seinen Hund lieb hat.

Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.

Liebende zweifeln an nichts oder an allem.

Wer liebt, zweifelt an nichts oder an allem.

Jacob Grimm

Das Höchste ist, überall in allen Dingen Gott zu suchen und zu finden, und seine Spur webt eben in allem Natürlichen und Wirklichen.

Jakob Böhme

Wem die Zeit wie Ewigkeit und die Ewigkeit wie Zeit, der ist befreit von allem Streit.

Jean Baptiste Robinet

Reife bedeutet beim Menschen vor allem, daß er gelernt hat, auf verbindliche Art zu lügen.

Jean Paul

Gegen den Egoismus - zumal den feinsten - gibt es nun kein Mittel weiter als - Republik, Anteil an allem.

Jean-Jacques Rousseau

In allem, was nicht das Geschlecht betrifft, ist die Frau wie der Mann. Sie hat die gleichen Gliedmaßen, die gleichen Bedürfnisse, die gleichen Fähigkeiten.

Vor allem der Seele wegen ist es nötig, den Körper zu üben.

Johann Heinrich Pestalozzi

Früher oder später, aber gewiß immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist.

Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen, der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt.

Johann Jakob Wilhelm Heinse

Zu allem Genuß sind zwei Herzen notwendig, die sich lieben.

Johann Kaspar Lavater

Schau bei Menschen und allem mehr auf das, was da ist, als auf das, was da magelt.

Johann Wolfgang von Goethe

Es ist der Charakter der Deutschen, daß sie über allem schwer werden, daß alles über ihnen schwer wird.

Was ist das Schwerste von allem? Was dir am leichtesten scheint: Mit den Augen sehen, was vor dir liegt.

Man spricht vergebens viel um zu versagen, der andre hört von allem nur das Nein.

Unter allem Diebsgesindel sind die Narren die schlimmsten: Sie rauben euch beides, Zeit und Stimmung.

Ich fühle wohl, Bester, es gehört Genie zu allem, auch zum Märtyrertum.

Ein Leibarzt muß zu allem taugen; Wir fingen bei den Sternen an und endigen mit Hühneraugen.

Joseph Conrad

Eine Frau zu sein, ist eine schrecklich schwierige Aufgabe, weil sie es vor allem mit Männern zu tun hat.

Joseph Joubert

Die Natur des Menschen ist biegsam und fügt sich in allem.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Ergebung und Genügsamkeit sind es vor allem, die sicher durch das Leben führen.

Kurt Tucholsky

Tanzt, ich sage euch tanzt, und vor allem aus der Reihe!

Laurence Sterne

Seele und Leib sind Kompagnons in allem, was sie beginnen.

Leo Tolstoi

Bewahret euch vor allem für euch selbst, dann wird auch noch viel für andere bleiben.

Buddha sagt, das Glück bestehe darin, dem andern soviel Gutes als möglich zu tun. Bei oberflächlicher Betrachtung erscheint einem das sonderbar. Und doch ist es so. Glück ist nur möglich unter der Bedingung, daß man sich von allem persönlichen egoistischen Glück lossagt.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Lerne vor allem dich zu freuen! Die wahre Freude ist eine sehr wichtige Sache.

Mark Twain

Vor Prognosen soll man sich unbedingt hüten, vor allem vor solchen über die Zukunft.

Adam und Eva hatten viele Vorteile. Vor allem bekamen sie ihre Zähne sofort und auf einmal.

Moritz Gottlieb Saphir

Ein Mann liebt in der Liebe vor allem, daß er geliebt wird. Darum sind die Männer noch eifersüchtig, wenn sie längst aufgehört haben zu lieben.

Oscar Wilde

Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.

Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.

Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.

Ralph Waldo Emerson

Um ein tadelloses Mitglied der Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

Richard Dehmel

Mit Lust und Liebe sein Werk anpacken, macht frei von allem Zweckzwickzwacken.

Samuel Taylor Coleridge

Willst du dich mit einem großen Geist gut stellen, so sieh zu, daß auch er von dir einen guten Eindruck bekommt. Einen kleinen Geist muß man vor allem einen guten Eindruck von sich selbst gewinnen lassen.

Titus Maccius Plautus

Alles in Allem.

Wilhelm Busch

Oh, hüte dich vor allem Bösen! Es macht Pläsier, wenn man es ist. Es macht Verdruß, wenn man's gewesen.

Verlaß das böse Weltgetriebe, vor allem unterlaß die Liebe. denn gerade sie erweckt aufs neue das Leben und mit ihm die Reue.

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