Zitate zum Thema "sagte"

Antonius von Padua

Jesus sagte zu Petrus: Weide meine Schafe und nicht: Melke oder schere sie.

Bertolt Brecht

Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

Friedrich Nietzsche

Jemand sagte: Über zwei Personen habe ich nie gründlich nachgedacht: es ist das Zeugnis meiner Liebe zu ihnen.

Sobald ihr handeln wollt, müßt ihr die Tür zum Zweifel verschließen, - sagte ein Handelnder. - Und du fürchtest dich nicht, auf diese Weise der Betrogene zu werden? - antwortete ein Beschaulicher.

Gut und böse sind die Vorurteile Gottes - sagte die Schlange.

Meine Gedanken, sagte der Wanderer zu seinem Schatten, sollen mir anzeigen, wo ich stehe: aber sie sollen mir nicht verraten, wohin ich gehe.

Georg Christoph Lichtenberg

Wie geht's, sagte ein Blinder zum Lahmen. Wie Sie sehen, antwortete der Lahme.

Gotthold Ephraim Lessing

Es sagte, sonder alle Gnade, Die ganze Stadt Nigrinen tot. Was tat die Stadt in dieser Not? Ein Zehnteil von der Stadt sprach: Schade! Doch als man nach und nach erfuhr, daß das Geschrei Ein bloßes blindes Lärmen sei: So holten, was zuvor das eine Zehnteil sprach, Die andern neune nach.

Gevatter Hinz, rief Kunz, was trinken wir? Zuerst Wein oder Bier? Gevatter, sagte Hinz, Gevatter, folge mir Erst Wein, und dann - kein Bier.

Heinrich Heine

Schwören will ich darauf, aber nicht wetten, sagte einst Fox.

Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: Nur einer hat mich verstanden, aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: Und der hat mich auch nicht verstanden.

Das junge Mädchen sagte: Der Herr muß sehr reich sein, denn er ist sehr häßlich. Das Publikum urteilt in derselben Weise: Der Mann muß sehr gelehrt sein, denn er ist sehr langweilig. Daher Sukzeß vieler Deutschen in Paris.

Ein Dichter sagte, daß der erste König ein glücklicher Soldat war. In Betreff der Stifter unserer heutigen Finanz-Dynastien dürfen wir vielleicht das prosaische Wort aussprechen, daß der erste Bankier ein glücklicher Spitzbube gewesen.

Eine junge Person, die letzthin in der Akademie neben mir saß, wies auf einige Mitglieder der ehrwürdigen Körperschaft hin und sagte: Diese Herren müssen sehr gelehrt sein, denn sie sind sehr häßlich.

Er sagte noch einige salbungsvolle Worte und reichte mir beim Abschied die Hand. Es war eine weiche, wurmweiche Hand, und so faulend nachgiebig, daß ich fast fürchtete, sie bliebe mir in Händen.

Nimm dich in acht, sagte einst ein Demagoge zu einem großen Patrioten, wenn das Volk in Wahnsinn gerät, wird es dich zerreißen. Und dieser antwortete: Nimm dich in acht, denn dich wird das Volk zerreißen, wenn es wieder zur Vernunft kommt.

Obgleich die Rede lauter Wahrheit enthält, hat sie mich widerwärtig berührt. Die Hintergedanken sind unehrlich, und der Redner sagte die Wahrheit im Interesse der Lüge.

Sterben ist kein Unglück, aber jahrelanges Leiden, ehe man es dahin bringt, zu sterben. Jahrelanges Leiden - glücklich sind die, welche schnell fertig werden: Per acquit, wie mein Vatterchen sagte, und man dreht sich herum und schläft ein und alles ist bezahlt.

Honoré de Balzac

Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.

Ohne Eitelkeit, sagte einer der tiefsinnigen Moralisten des letzten Jahrhunderts, ist die Liebe eine Kranke.

Man soll seine schmutzige Wäsche in der Familie waschen, sagte Napoleon.

Einer der Witzbolde, die bei dergleichen von vielen Menschen besuchten Veranstaltungen nie fehlen, sagte, als er die Gräfin und ihren Kavalier eintreten sah, die Damen brächten ebensoviel Neugier auf, einen Mann anzuschauen, der seiner Leidenschaft treu bleibe, wie die Männer, eine hübsche Frau mustern, die zu fesseln schwierig sei.

Ein alter Advokat sagte einmal, die Reiche fangen mit dem Degen an und hören beim Tintenfaß auf; jetzt sind wir beim Tintenfaß.

Von Gefühlen verstehst du nichts sagte Canalis ungeduldig wie ein Mensch, dem man die Wahrheit sagt, wenn er ein Kompliment hören will.

Dieser Mensch, sagte er sich, hat mein Geld sicherlich darauf verwandt, die drei Kardinaltugenden des Soldaten zu befriedigen: das Spiel, den Wein und die Weiber!

Prof. Karl Joachim Marquardt

Horaz sagte einmal ragnatae terrae; das kann man aber gar nicht sagen.

Jupiter machte dem Prometheus Vorwürfe wegen seiner Gottlosigkeit, darauf sagte Prometheus: Hör mal, Jupiter, ich will dir mal was sagen, ich gebe auf Götter ganz und gar nichts!

Wenn Odysseus zur Athene gebetet hatte, so erschien sie ihm wirklich und sagte: Na, was willst du denn eigentlich?

Wilhelm Busch

Das wird ein warmer Tag! sagte die Hexe, da sollte sie verbrannt werden.

Es wird mir so eng in der Haut! sagte die Laus, da wurde sie geknickt.

Das erfrischt! sagte die Katz', da fiel sie ins Regenfaß.

Bitte, treten Sie näher! sagte der Teufel.

Auch das noch! sagte der Bettler, da fiel ihm das Brot durch die Kiepe.

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