Zitate zum Thema "dünkt"
Christian Friedrich Hebbel
Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand.
Franz Grillparzer
Warum das Vergangene uns so lieblich dünkt? Aus demselben Grund, warum eine Graswiese mit Blumen aus der Ferne ein Blumenbeet scheint.
Gotthold Ephraim Lessing
Bald willst du, Trill, und bald willst du dich nicht bewerben: Bald dünkt dichs gut, bald nicht, ein Hagestolz zu bleiben. Ich soll dir raten? Wohl! Tu, was dein Vater tat: Bleib frei; heirate nicht! - Da hast du meinen Rat.
Heinrich Heine
Aus einem Franzosen kann man alles machen, und jeder dünkt sich zu allem geschickt. Aus dem kümmerlichsten Bühnendichter entsteht plötzlich, wie durch einen Theatercoup, ein Minister, ein General, ein Kirchenlicht, ja ein Herrgott.
Der Mensch, der Aristokrat unter den Tieren, der sich besser dünkt als alle seine Mitgeschöpfe.
Ich gehöre nie zu einer Coterie als solcher, unterstütze aber alles, was mir gut und löblich dünkt.
Honoré de Balzac
Die Ehe, wie sie heute gehandelt wird, dünkt mich eine gesetzliche Prostitution.
Johann Wolfgang von Goethe
Wer sich nicht zu viel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt.
Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.
Mich dünkt, ich hör ein ganzen Chor von hunderttausend Narren sprechen.
Ludwig Uhland
Wenn Lippe gern auf Lippe ruht, wir hindern' s nicht, uns dünkt es gut.

