Zitate zum Thema "buche"
Friedrich Nietzsche
Das Buch soll nach Feder, Tinte und Schreibtisch verlangen: aber gewöhnlich verlangen Feder, Tinte und Schreibtisch nach dem Buche. Deshalb ist es jetzt so wenig mit Büchern.
Dieses neue Testament, eine Art Rokoko des Geschmacks in jedem Betrachte, mit dem alten Testament zu Einem Buche zusammengeleimt zu haben, als Bibel, als das Buch an sich: das ist vielleicht die größte Verwegenheit und Sünde wider den Geist, welche das literarische Europa auf dem Gewissen hat.
Friedrich von Schiller
Welchen Leser ich wünsche? Den unbefangensten, der mich, sich und die Welt vergißt und in dem Buche nur lebt.
Jean Paul
Man ist neugierig, die Stellen im Buche zu lesen, die ein andrer unterstrichen hat.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meint.
Pierre Bayle
Es gehört nicht weniger Geist und Erfahrung dazu, einen Gedanken, den man in einem Buche findet, richtig anzuwenden, als der Autor dieses Gedanken zu sein.

