Zitate zum Thema "kinder"
Aristoteles
Der Mensch ist der Urheber seiner Handlungen, so gut, wie er der Vater seiner Kinder ist.
Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicherer sein können, daß es ihre eigenen sein können.
Aurelius Augustinus
Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.
Demokrit
Vaters Selbstbeherrschung ist für die Kinder die wirksamste Ermahnung.
Friedrich II., der Große
Die Torheiten der Väter sind für ihre Kinder verloren. Jede Generation muß ihre eigenen begehen.
Hrabanus Maurus
Laßt ja die Kinder viel lachen, sonst werden sie böse im Alter. Kinder, die viel lachen, kämpfen auf der Seite der Engel.
Krösus
Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von den Vätern.
Marc Aurel
Sokrates nannte die Meinungen der Menge Gespenster, Schreckgestalten für Kinder.
Novalis
Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter.
Plutarch
Die Seelen der Kinder sind dem Wachse gleich; man kann die Lehren gleich einem Siegel in dieselben eindrücken.
Sokrates
Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.
Adele Sandrock
Viele Kinder sind deshalb so verzogen, weil man Großmütter nicht übers Knie legen kann.
Adolph Freiherr von Knigge
Wer Menschen studieren will, der versäume nicht, sich unter Kinder zu mischen.
Arthur Schopenhauer
Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben.
Carl Hilty
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
Charles Dickens
Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit.
Fjodor Dostojewskij
Kinder machen die Seele gesund.
François Marie Voltaire
Ich liebe die Märchen der Philosophen; ich lache über die der Kinder, aber ich hasse die der Heuchler.
Franklin P. Jones
Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.
Franz Kafka
Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos gewordenen Meldungen zu. Gerne würden sie ihrem elenden Leben ein Ende machen, aber sie wagen es nicht wegen des Diensteides.
Friedrich Haug
Gottlob, begrub man dieses Jahr, so häufig das Erkranken war, vier Kinder nur und einen Greisen; denn unser Doktor ist auf Reisen.
Nenn' immer alles dein im Hause, stolzer Wicht! Nur Vater, Weib und Kinder nicht!
Gott schuf Alles aus Nichts Aber ihr Alchimisten, Falsche Kinder des Lichts, Gottes Antagonisten! Schaffet aus Allem Nichts.
Wehe, daß, so wie die Kinder Saturnus verschlang, dich die Mutter Unbarmherzig verschlingt, Wahrheit, du Tochter der Zeit!
Friedrich Nietzsche
Manche Mutter braucht glückliche geehrte Kinder, manche unglückliche: sonst kann sich ihre Güte als Mutter nicht zeigen.
Friedrich von Logau
Die Mutter trägt im Leibe das Kind der Vierteljahr; Die Mutter trägt auf Armen das Kind weil's schwach noch war; Die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.
Friedrich von Schiller
Um Kinder zu erziehen, muß man verstehen, Zeit zu verlieren, um Zeit zu gewinnen.
Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, euch erzog die Lust und Wonne, ja, euch liebte die Natur.
Georg Büchner
Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder.
Giacomo Graf Leopardi
Die Kinder finden im Nichts das Gesamte, die Erwachsenen im Gesamten das Nichts.
Gotthold Ephraim Lessing
Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab.
Für wohlgeratene Kinder können Eltern nicht zu viel tun. Aber wenn sich ein blöder Vater für den ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Torheit.
So lieb euch, Kinder, Ruh und Glück: Zurück von ihm, dem Schalke! weit zurück! (Ich hätte viel für diesen Rat gegeben!) Er stellt sich so nur ohne Leben.
Henry David Thoreau
Kinder brauchen Liebe - besonders, wenn sie sie nicht verdienen.
Honoré de Balzac
Kinder haben eine durchsichtige Stirn, eine durchscheinende Haut; und die Lüge ist bei ihnen wie ein Licht, das sogar ihren Blick erröten läßt.
Kinder mögen gern zuschauen, wenn etwas niedergerissen wird.
Kinder mögen einen verschwenderischen oder schwachen Vater, und den verachten sie dann später.
Wenn die Kinder anfangen zu sehen, so lächeln sie; wenn das junge Mädchen das Gefühlsleben in der Natur erkennt, lächelt es, wie es als Kind lächelte.
Seine Eitelkeit spart an nichts, er würde echte Spitzen an die Windeln seiner Kinder nähen lassen, aber ihr Weinen hört er nicht.
Heutzutage schweben die reichen Familien zwischen der Gefahr, ihre Kinder zugrunde zu richten, wenn sie zu viele haben, und derjenigen, auszusterben, wenn sie sich auf eins oder zwei beschränken.
Dankbarkeit ist eine Schuld, die die Kinder nicht immer bei ihrer Inventur berücksichtigen.
Kranke haben oft so absonderliche Launen! Sie sind wie Kinder; sie wissen nicht, was sie wollen. - Vielleicht wissen sie, wie die Kinder, ganz genau, was sie wollen.
Sie haben einzig Durst nach einem bestimmten Wasser aus einem bestimmten Brunnen, der oft recht trübe ist; um davon zu trinken, würden sie ihre Frauen, ihre Kinder verkaufen. Für die einen ist dieser Brunnen das Spiel, die Börse, eine Gemälde- oder Insektensammlung, die Musik; für die anderen ist es eine Frau, die ihnen mit selbstbereiteten Leckerbissen aufwarten kann.
Wißt ihr Kinder denn nicht, was es bedeutet, Andenken zu opfern.
Wenn sie erst Vater sind und sich beim Anblick Ihrer lallenden Kinder sagen: Das ist aus mir hervorgegangen!, wenn Sie fühlen, daß jeder Tropfen Blut dieser kleinen Geschöpfe aus Ihrem Blut stammt, daß sie dessen zarte Blüte sind, denn das sind sie: dann meinen Sie, Sie seien unlösbar mit ihrer Haut verbunden, dann meinen Sie, mit ihren Schritten zu schreiten.
Was soll aus Euch werden, wenn ich mal nicht mehr da bin? Väter müßten ebenso lange leben wie ihre Kinder.
Für einen Vater bedeutet die Hölle: ohne Kinder zu sein.
Die Frauen von schwachen Verstand befolgen die schreckliche Logik der Kinder, die darin besteht, von der Antwort zur Frage zu gehen, eine Logik, die oft in Verlegenheit bringt.
Wer keine Kinder hat, dem bleiben viele Freuden verschlossen, aber ihm bleiben auch viele Leiden erspart.
Dafür brachten Ihm die einfachen Soldaten alle ein bißchen von dem Gefühl entgegen, das Kinder für eine gute Mutter empfinden; denn er verstand es, ihnen gegenüber nachsichtig und streng zugleich zu sein.
Gesetzt den Fall, ich hätte bei Ihnen Erfolg, endet es mit uns auf die gewöhnliche Weise; eine Heirat, ein Haushalt, Kinder... Oh!... Also leben sie wohl!
Nur die Freude eines nach einer so langen Abwesenheit heimkehrenden Vaters konnte sich derartig laut kundtun. Es gibt so viele Väter, so viele Kinder, und vielleicht mehr Väter als Kinder, welche die Wonnetrunkenheit eines solchen Festtags verstehen, daß die Literatur ihn hat glücklicherweise nie beschreiben brauchen, denn die schönsten Worte, die Dichtkunst bleiben hinter jenen Gemütsbewegungen zurück.
Sie besaßen die Undankbarkeit der Kinder, die sich einer Dankesschuld nie entledigen können, weil sie zu groß ist.
Doch es gibt hübsche, gelbe glatte glänzende Strohhälmchen, über die sich die Kinder freuen; während die Spreu der entfärbte, schmutzige, in die Rinnsale gewirbelte, vom Unwetter getriebene, von den Füßen der Vorrübergehenden zertretene Strohhalm ist.
Wenn die Eltern schon häßlich waren, dann wurden die Kinder geradezu abscheulich.
Kinder haben das Gespür von Hunden, wenn es um das Unrecht derer geht, die über sie herrschen: auf bewundernswürdige Weise fühlen sie, ob sie geliebt oder geduldet werden.
Von den Gefühlen, die die beiden Kinder unbewußt füreinander empfanden, hätten zehn gewöhnliche Liebespaare zehren können.
Hugo von Hofmannsthal
Nur Künstler und Kinder sehen das Leben wie es ist.
Hyppolyte Taine
Man lernt sich drei Wochen lang kennen, liebt sich drei Monate, streitet sich drei Jahre, duldet sich dreißig Jahre lang - und die Kinder fangen wieder von vorne an.
Jósef Ignacy Kraszewski
Man soll die Kinder nicht in den Kleidern ihrer Vorfahren auf die Reise in die Zukunft schicken und auch nicht in deren Nervenkostümen.
Jean de La Bruyère
Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft und - was den Erwachsenen kaum passiert - sie genießen die Gegenwart.
Jean Paul
Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden, man muß sie auch gehen lassen.
Man gibt seine Kinder auf die Schule, daß sie still werden, auf die Hochschule, daß sie laut werden.
So viel man Kinder hat, so viele Frauen hat man auf einmal mehr geheiratet. Jedes Kind ist eine neue Laune der Frau. Hast du drei Kinder: hast du vier Weiber.
Selber Kinder haben wieder etwas Kindisches, worüber sie selber lachen.
Die Kinder erraten die Eltern besser als diese jene.
Die Kinder sagen unzählige zarte Gefühle heraus, die die Erwachsenen auch haben, aber nicht sagen.
Jean-Jacques Rousseau
Nur in einer einzigen Wissenschaft muß man die Kinder unterweisen, in der Wissenschaft von den Pflichten des Menschen.
In dem ersten Weinen der Kinder liegt eine Bitte; sowie man aber die Vorsicht außer acht läßt, verwandelt es sich in einen Befehl.
Johann Georg Hamann
Wenn alte Leute sich recht kennten, so würden sie nicht über Kinder zu Schultern zucken.
Johann Wolfgang von Goethe
Wenn man sich um der Kinder willen keine Mühe gäbe, wie wärt ihr groß geworden?
Für die Kinder ist das Beste gerade gut genug.
Man könnt' erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.
Wüchsen die Kinder in der Art fort, wie sie sich andeuten, so hätten wir lauter Genies.
Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Was sogar die Frauen an uns ungebildet zurücklassen, das bilden die Kinder in uns aus, wenn wir uns mit ihnen abgeben.
Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.
Das Alter ist nicht kindisch, wie man spricht, Es findet uns nur noch als wahre Kinder.
John Wilmot Earl of Rochester
Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
Jonathan Swift
Kinder sind nicht dümmer als Erwachsene, sie haben nur weniger Erfahrung.
Joseph Lincoln Steffens
Die Zukunft unserer Erde sollte uns alle brennend interessieren, zumal wir und unsere Kinder dort den Rest unseres Lebens verbringen werden!
Leo Tolstoi
Wir betrachten die Menschen der Antike häufig, als wären sie Kinder. Nein, gemessen an ihnen, an ihrer in die Tiefe dringenden, ernsten und unverdorbenen Lebensauffassung, sind wir Kinder.
Manfred Kyber
Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe am Rande des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit.
Marcus Terentius Varro
Die Alten werden zweimal Kinder.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. O nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
Mark Twain
Die Vorsehung beschützt Kinder und Idioten. Ich weiß das, weil ich es ausprobiert habe!
Martin Luther
Kinder sind das lieblichste Pfand in der Ehe, sie binden und erhalten das Band der Liebe.
Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.
Mary Wollstonecraft
Ehemänner ebenso wie ihre Artgenossen sind oft nur zu groß geratene Kinder.
Maxim Gorki
Fehler werden mit großen Leiden bezahlt, aber die Leiden des Menschen, Qualen seines Schöpferischen Suchens, haben ein Recht auf unsere und unserer Kinder Achtung.
Oscar Wilde
Kinder lieben zunächst ihre Eltern blind, später fangen sie an, diese zu beurteilen, manchmal verzeihen sie ihnen sogar.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Der Bacchus pater ist gar kein Vater, denn erstens hat er gar nicht geheiratet, zweitens hat er gar keine Kinder, und drittens ist er ein ganz junger Mann.
Livia hat nach Tacitus die Kinder der Julia mehr oder weniger umgebracht.
Die orientalischen Könige hatten gewöhnlich nur zwei Kinder, die machten einander so lange tot, bis nur noch zwei übrig waren, und dann heiratete der Bruder die Schwester.
Alles was nicht juniores war, das hieß also: Frauen, Kinder, Greise.
Ich habe heute wieder mal solche Not mit dem Plaudern, wie die kleinen Kinder.
Da werden manchmal solche Verzeichnisse herumgeschickt, worin einer schreiben muß, wieviel er Kinder, Frauen und Ochsen hat.
Richard Wagner
Kinder, schafft Neues!
Sir Francis Bacon
Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen.
Wilhelm Busch
Er läßt sich nicht helfen beim Dichten. Der Bauer macht seine Kinder jetzt selbst.
Gute Kinder sterben früh; ihnen sind die Engelsflügel nicht abgeschnitten.
Kinder, wie alle, die der Natur noch näher stehen, glauben ans Weiterleben, es komme, was wolle, und sie werden schon recht haben.

