Zitate zum Thema "sohn"
Hildegard von Bingen
Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott.
Sophokles
O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, daß das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert.
Walther von der Vogelweide
Dem schlechtesten Manne diene, Sohn, daß dir der beste lohne!
Arthur Schopenhauer
Borniert und lächerlich ist es, nicht darauf sehn zu wollen, wessen Sohn einer ist.
Friedrich Haug
Du predigtest: Sohn! Als Edelmann flieh Die Bürgerlichen! Er tut's, doch wie? Erst borgt er von ihnen, dann flieht er sie.
Friedrich Nietzsche
Mütter sind leicht eifersüchtig auf die Freunde ihrer Söhne, wenn diese besondere Erfolge haben. Gewöhnlich liebt eine Mutter sich mehr in ihrem Sohn, als den Sohn selber.
Friedrich von Schiller
Der Künstler ist zwar der Sohn der Zeit, aber schlimm für ihn, wenn er zugleich ihr Zögling oder gar noch ihr Günstling ist.
Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe, die der Mensch, der flüchtige Sohn der Stunde, aufbaut auf dem betrüglichen Grunde?
Wie schön, zu pflanzen, was ein lieber Sohn einst erntet.
Gaius Julius Caesar
Auch du, mein Sohn!
Gotthold Ephraim Lessing
Für wohlgeratene Kinder können Eltern nicht zu viel tun. Aber wenn sich ein blöder Vater für den ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Torheit.
Du fragst: Wer gibt für meinen Sohn Mir einen Namen an? Für deinen Sohn, und wessen Sohn? - Du schweigest? - Nenn ihn Pan.
Heinrich Heine
Der Sohn eines Weinhändlers, der ihn gewiß in sehr nüchterner Stimmung gezeugt, eine lange, hagere Gestalt, die wie der Schatten einer eau-de-cologne-Flasche aussah, aber keineswegs wie der Inhalt derselben roch.
In der Literatur wie im Leben hat jeder Sohn einen Vater, den er aber freilich nicht immer kennt oder den er gar verleugnen möchte.
Honoré de Balzac
Sie nahm an, der Sohn des Marquise de Vandenesse habe in Moinas Herzen die Achtung zerstört, die eine Tochter der Mutter schuldet.
Ohne zu bedenken, daß der Geiz der Väter die Verschwendungssucht der Söhne vorbereitet, gab er seinen Sohn beinahe nichts.
Johann Wolfgang von Goethe
Das Altertum setzen wir gern über uns, aber die Nachwelt nicht. Nur ein Vater neidet seinem Sohn nicht das Talent.
John Locke
Wer will, daß sein Sohn Respekt vor ihm und seinen Anweisungen hat, muß selbst große Achtung vor seinem Sohn haben.
Matthias Claudius
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach ihr richten.
Prof. Karl Joachim Marquardt
In der römischen Komödie ist der junge Mann, der auftritt, nicht der Sohn eines Vaters.
Wilhelm Busch
Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn.

