Zitate zum Thema "abgrund"

Aischylos

Wo der Abgrund feindlich Gift am Herzen sitzt, da schafft es zwiefach harte Qual dem Krankenden.

Angelus Silesius

Der Abgrund meines Geists ruft immer mit Geschrei den Abgrund Gottes an; sag', welcher tiefer sei?

Arthur Schnitzler

Zwei Männer mögen wegen eine Frau in einem noch so erbitterten Streit geraten sein, es kommt immer der Augenblick, in dem sie nahe daran sind, einander - wie über einen Abgrund - die Hände zu reichen.

Christian Friedrich Hebbel

Das Steckenpferd ist das einzige Pferd, das über jeden Abgrund trägt.

Friedrich von Schiller

Im Abgrund wohnt die Wahrheit.

Heinrich Heine

Jede Zeit ist eine Sphynx, die sich in den Abgrund stürzt, sobald man ihr Rätsel gelöst hat.

Hermann Hesse

Es bleibt zwischen Menschen, sie seinen noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann.

Honoré de Balzac

Ein Mutterherz ist ein Abgrund, in dessen Tiefe sich stets Verzeihung findet.

Eugène befand sich in der Gewalt jener tauben Wut, die einen jungen Menschen dahin bringt, tiefer und tiefer in einen Abgrund hinabzusteigen, in den er sich in der Hoffnung gewagt hat, einen glücklichen Ausgang zu finden.

Ein Schwesternherz ist ein Diamant an Reinheit, ein Abgrund an Zärtlichkeit.

Josef Victor von Scheffel

Der Narr stolpert über den Abgrund, in den der Weise regelrecht fällt.

Leo Tolstoi

Die meisten Menschen leben, als steuerten sie rückwärts einem Abgrund zu. Sie wissen, hinter ihnen gähnt ein Abgrund, in den sie jeden Augenblick stürzen können, aber sie richten ihre Blicke nicht auf ihn, sondern erheitern sich an dem, was sie sehen.

Manfred Kyber

Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe am Rande des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit.

William Shakespeare

Der Feind hat uns zum Abgrund hingetrieben; Es ziemt sich mehr, von selbst hineinzuspringen, als zu erwarten seinen letzten Stoß.

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