Zitate zum Thema "vergißt"
Aurelius Augustinus
Gott vergißt diejenigen nicht, die sich selbst vergessen und an andere denken.
Friedrich Nietzsche
Man vergißt seine Schuld, wenn man sie einem andern gebeichtet hat, aber gewöhnlich vergißt der andere sie nicht.
Wer gewohnt ist, sich im Spiegel zu schauen, vergißt immer seine Häßlichkeit.
Friedrich von Schiller
Welchen Leser ich wünsche? Den unbefangensten, der mich, sich und die Welt vergißt und in dem Buche nur lebt.
Saget, wann nützt mein Gedicht, o Musen! Wenn es den Edlen weckt in dem Augenblick, wenn er sich selber vergißt.
Gotthold Ephraim Lessing
Man lobt den Künstler dann erst recht wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
Heinrich Heine
Der Tod, der dürre Pedant, verschont die Rose ebensowenig wie die Distel, er vergißt auch nicht das einsame Hälmchen in der Wildnis, er zerstört gründlich und unaufhörlich.
Die Welt ist voll Unglück und man vergißt sogar sich selbst.
Honoré de Balzac
Wenn eine Kränkung öffentlich ist, so vergißt eine Frau sie gern, denn sie hat Gelegenheit, sich groß zu zeigen, sie ist in ihrer Milde eine Frau; geheime Kränkungen dagegen verzeihen Frauen niemals, weil sie weder Feigheiten noch Tugenden noch heimliche Liebe lieben.
Johann Strauß (Sohn)
Glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Selbst der Geistliche vergißt, wohin er streben soll, und strebt nach Gold.
Leo Trotzki
Wenn der Mensch Reichtümer zu verteilen hat, vergißt er selten sich selbst.
Mark Twain
Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt.
Michel Eyquem de Montaigne
Wer nicht für andere lebt, lebt auch nicht für sich selbst. Und wer sich selbst vergißt, bemerkt auch die anderen nicht.
Moritz Heimann
Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.
Oscar A. H. Schmitz
Konventionen sind die Spielregeln der Kultur. Wer das bei der Erfüllung nicht vergißt, wird nicht unter ihnen leiden.

