Zitate zum Thema "erheben"
Adolph Freiherr von Knigge
Enthülle nie auf unedle Art die Schwächen Deiner Nebenmenschen, um dich zu erheben! Ziehe nicht ihre Fehler und Verirrungen an das Tageslicht, um auf ihre Unkosten zu schimmern!
Anne Boleyn
Der König ist sehr gut zu mir gewesen. Er erhob mich von der einfachen Magd zur Königin. Jetzt wird er mich zur Märtyrerin erheben.
Claude Adrien Helvétius
Nur wenige Menschen erheben sich in ihrem Denken über das alltägliche Denken; noch weniger Menschen wagen, das auszuführen und zu sagen, was sie denken.
Friedrich Nietzsche
Von dem, was du erkennen und messen willst, mußt du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.
Je höher wir uns erheben, um so kleiner erscheinen wir denen, welche nicht fliegen können.
Honoré de Balzac
Die Menschen erlauben uns wohl, uns über sie zu erheben, aber sie verzeihen es uns niemals, wenn wir nicht ebenso tief herabsteigen wie sie.
Welcher Triumph für den Sklaven, seinen Herrn, zu den er sich nicht erheben konnte, zu sich herabzuziehen!
Muß es nicht, wenn sich Schwierigkeiten erheben, einen Sieger und einen Besiegten geben?
Jean-Baptiste Colbert
Steuern erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.
Johann Wolfgang von Goethe
Fahrt fort in unmittelbarer Beachtung der Pflicht des Tages und prüft dabei die Reinheit eures Herzens und die Sicherheit eures Geistes. Wenn ihr sodann in freier Stunde aufatmet und euch zu erheben Raum findet, so gewinnt ihr auch gewiß eine richtige Stellung gegen das Erhabene.
Leopold Zunz
Eine Religion, welche nicht oder nicht mehr fähig ist, sich auf die Höhe der erworbenen Wissenschaft zu erheben, ist eine tote Religion.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Ein guter Mensch aber ist niemand ohne Gott: oder kann einer über das Schicksal, wenn nicht von ihm unterstützt, sich erheben?
Nicht braucht man zum Himmel erheben die Hände noch anzuflehen den Tempelwächter, daß er uns zum Ohr des Götterbildes, wo wir dann besser erhört werden könnten, vorlasse: Nahe ist dir der Gott, mit dir ist er, in dir ist er.
Michel Eyquem de Montaigne
Es gibt Länder, wo jeder irgendein beliebiges Wesen zu seinem Gott erheben kann: der Jäger einen Löwen oder einen Fuchs, der Fischer einen bestimmten Fisch.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Das Publikum glaubt nicht an die Reinheit bestimmter Gesinnungen und Gefühle und kann sich im allgemeinen nur zu niedrigen Ideen erheben.

