Zitate zum Thema "alle"
Abraham a Santa Clara
Die Gelegenheit ist der größte Dieb, ein Teufel über alle Teufel. Sie betört die Weisesten, befleckt die Keuschesten, hintergeht die Behutsamsten und verführt die Heiligsten.
Aristoteles
Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.
Das Leben der Jugend beherrscht alle Leidenschaft, sie geht hauptsächlich auf das Vergnügen aus und genießt den Augenblick. Mit dem Wechsel des Alters wechselt aber auch das, was Vergnügen macht.
Aurelius Augustinus
Nimm den Dünkel weg, und alle Menschen sind nichts anderes als Menschen.
Ägidius von Assisi
Keuschheit nenne ich, alle seine Sinne für die Gnade Gottes bewahren.
Epikur von Samos
An alle Begierden soll man die Frage stellen: Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht, und was, wenn es nicht erfüllt wird?
Erasmus von Rotterdam
Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als daß man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.
Friedrich II., der Große
Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.
Man müßte es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen!
Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind.
Die Religionen müssen alle tolerieret werden und muß der Fiskal nur das Auge darauf haben, daß keine der anderen Abbruch tue; denn hier muß ein jeder nach seiner Fasson selig werden.
Hafis
Durch die Liebe werden alle Dinge leichter, die der Verstand als gar zu schwer gedacht.
Horaz
Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.
Jeanne d'Arc
Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand. Auf ihn allein verlasse ich mich.
Juan de la Cruz
Mehr liebt Gott an dir den geringsten Grad an Gewissensreinheit als alle Werke, die du vollbringen könntest.
Konfuzius
Ich unterrichte alle Menschen ohne Unterschied.
Wo alle verurteilen, muß man prüfen und wo alle loben, auch.
Wo alle loben, da muß man prüfen; wo alle verurteilen, da muß man prüfen.
Laotse
Das sind die besten Führer, von denen - wenn sie ihre Aufgabe vollendet haben - alle Menschen sagen: Wir haben es selbst getan.
Der Mensch tritt ins Leben weich und schwach, er stirbt hart und stark. Alle Wesen treten ins Leben weich und zart, sie sterben trocken und dürr. Darum: Das Harte und Starke ist der Begleiter des Todes, das Weiche und Schwache ist der Begleiter des Lebens.
Menander
Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.
Mohammed
Wer alle seine Sorgen zu einer einzigen macht, dem nimmt Gott die Sorge um die Welt ab. Wenn einer aber seine Sorgen zerfetzt, dann kümmert sich Gott nicht darum, in welchen Tale der Welt er umkommt.
Napoleon I. Bonaparte
Alle Revolutionen kommen aus dem Magen.
Ovid
Es müssen sich nicht alle heiraten, die einmal zusammen gähnen.
Lust und Liebe zum Dinge macht alle Mühe geringe.
Mut erobert alle Dinge. Er gibt sogar dem Körper Kraft.
Petron
Die Sonne scheint für alle.
Platon
Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.
Plutarch
Alle Vergnügungen auf alle Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig; alle ganz vermeiden, gefühllos.
Habe ich eine Tat vollbracht, so soll die mein Denkmal sein; und wenn nicht, so helfen alle Bildsäulen nicht.
Sokrates
Alle Autorität, die ich besitze, beruht einzig darauf, daß ich weiß, was ich nicht weiß.
Vergil
Für alle gibt es eine Ruhe und eine Zeit der Arbeit.
Yang Chu
Das, wodurch alle Wesen verschieden sind, ist das Leben; das, worin sie alle gleich sind, ist der Tod.
Adalbert Stifter
Der Schmerz ist ein heiliger Engel; durch ihn allein sind mehr Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt.
Adolph Freiherr von Knigge
Wenige helfen tragen; fast alle erschweren die Bürde.
Nicht alle Bösewichte sind unempfindlich gegen eine edle, großmütige, immer gleiche, grade Behandlung. Mit diesen Waffen also kämpfe man, solange sich's irgend tun läßt, gegen seine Feinde.
Nichts kann abgeschmackter sein, als wenn Leute, die einer ausländischen Sprache nicht mächtig sind, alle Gelegenheit aufsuchen, mit fremden Zungen zu reden.
Man weiche auf alle mögliche Weise jedem Prozesse aus und vergleiche sich lieber, auch bei der sichersten Überzeugung von Recht, gebe lieber die Hälfte dessen hin, was uns ein andrer streitig macht, bevor man es zum Schriftwechsel kommen lasse.
Albert Einstein
Alle Wissenschaft ist nur eine Verfeinerung des Denkens des Alltags.
Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.
Die Kontraste und Widersprüche, die dauernd in einer Hirnschale friedlich nebeneinander hausen können, werfen alle Systeme der politischen Optimisten und Pessimisten über den Haufen.
Alexandre Dumas d.J.
Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich. Auch diese!
Ambrose Bierce
Alle sind Irre; aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.
Amy Lowell
Alle Bücher sind entweder Träume oder Schwerter. Mit Worten kann man schneiden oder betäuben.
Anatole France
Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
Es ist besser, dumm wie alle zu sein, als klug wie keiner.
Anton Tschechow
Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.
Auf eine Frage, die alle quält, muß eine qualvolle, starke Antwort folgen.
Aristide Briand
Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.
Arthur Schnitzler
Lebensklugheit bedeutet, alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.
Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug.
Arthur Schopenhauer
Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen.
Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.
Jede Nation spottet über die anderen, und alle haben recht.
Alle Dummheit leidet am Überdruß ihrer selbst.
Das ist eine rechte Herzensstärkung im Alter, wo die Freunde unsrer Jugendzeit fast alle weggestorben sind, daß wir neue und junge Freunde finden, welche an Teilnahme und Eifer die ehemaligen übertreffen.
August Bebel
Die Statistik ist die wichtigste Hilfswissenschaft in der neuen Gesellschaft, sie liefert das Maß für alle gesellschaftliche Tätigkeit.
August von Kotzebue
Armut schändet nicht, ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen und keiner im Herzen.
Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger.
Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja alle wird's freuen, wenn einem was Gutes geschah.
Auguste Rodin
Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.
Émile Zola
Alle diese Leute dort sind blind: Sie lieben nicht.
Baltasar Gracián y Morales
Die Hälfte der Welt lacht über die andere, und Narren sind sie alle.
Barthold Hinrich Brockes
Alle Dinge, große und kleine flüssig, trocken, weich und hart, Tiere, Pflanzen, Holz und Steine zeigen Gottes Gegenwart.
Baruch de Spinoza
Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit. Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes.
Es gibt nur Eine, alle Determination und Negation von sich ausschließende, unendliche Substanz, welche Gott genannt wird und das Ein Sein in allem Dasein ist.
Gott oder alle Attribute Gottes sind ewig.
Benjamin Franklin
Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.
Bertolt Brecht
Ja, renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr! Denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher!
Alle großen Ideen scheitern an den Leuten.
Blaise Pascal
Alle Probleme der Menschen haben ihren Grund in der Unfähigkeit, still und allein in einem Raum zu sitzen.
Wenn alle Menschen wüßten, was jeder über den anderen sagt, es gäbe keine vier Freunde auf der Welt.
Das Niesen absorbiert alle Funktionen der Seele ebenso sehr wie die Arbeit.
Carl Hilty
Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.
Es sind fast alle Menschen brauchbar, sofern sie ihre Rolle im Leben finden.
Charles Chincholle
Daß alle Menschen Brüder sind, ist der Traum derer, die keinen Bruder haben.
Charles de Montesquieu
Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.
Charles Dickens
Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still.
Christian Friedrich Hebbel
Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.
Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.
Jeder Mensch besitzt alle Talente, doch nur die hervorragendsten soll er ausbilden. Hier liegt aber der Grund, weshalb so viele hartnäckig ein unerreichbares Ziel verfolgen: Sie haben das Gefühl, nicht ganz auf dem falschen Wege zu sein.
Christian Morgenstern
Gott schauen ist Tod, das wußten alle Völker. Gott erraten ist Leben.
Christoph Martin Wieland
Bei leerem Magen sind alle Übel doppelt schwer.
Clemens von Brentano
Vergiß mein nicht, du treues Herz, bleib treu mir in der Ferne, ohn dich ist alle Freude Schmerz, ohn dich sind dunkel die Sterne.
David Hume
Alle Regierung beruht auf Meinung, und das gilt für die freieste und populärste Regierung ebenso wie für die despotischste und militärische.
Edgar Watson Howe
Es ist weithin bekannt, daß man nicht Etwas für Nichts erwarten sollte - aber wir alle tun es und nennen es Hoffnung.
Edward George Bulwer-Lytton
Aber ist in Wort, das viele ehrliche Impulse abkühlt, viele freundlich Gedanken erstickt und viele brüderliche Taten stoppt. Niemand würde je seinen Nächsten lieben wie sich selbst, wenn er sich alle diese aber anhören würde, die gesagt werden könnten.
Erich Mühsam
Man holt sich alle Kitscher ran, und sieht nicht, was die Ritscher kann.
Ernest Hemingway
Wir haben alle schon Sachen gemacht, die nicht zu schaffen waren, aus bloßem Stolz.
Ernst Eckstein
Die Freiheit ist ein gemeinsames Gut für alle.
François Duc de La Rochefoucauld
Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet.
Fremdes Mißgeschick zu tragen sind wir alle stark genug.
Man kann schlauer sein als ein anderer, aber nicht schlauer als alle anderen.
Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.
Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.
Wir sind alle stark genug, zu ertragen, was anderen zustößt.
Echte Tapferkeit ist es, alle Dinge, die man vor den Augen der Welt zu tun fähig ist, auch ohne Zeugen tun zu können.
Alle beklagen sich über ihr Gedächtnis, aber niemand beklagt sich über sein Urteilsvermögen.
Mit der wahren Liebe ist es wie mit den Gespenstererscheinungen: alle Welt spricht von ihnen, aber wenige haben sie gesehen.
Mit der leidenschaftlichen Liebe ist es wie mit Gespenstern: Alle reden davon, aber keiner hat sie gesehen.
Das Alter ist ein Tyrann, der alle Freuden der Jugend bei Todesstrafe verbietet.
François Marie Voltaire
Alle Kriege sind nur Raubzüge.
Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.
Der Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen.
Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?
Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
Franklin P. Jones
Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.
Franz Kafka
Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.
Es gibt zwei menschliche Hauptsünden, aus welchen sich alle andern ableiten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Paradiese vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind sie vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück.
Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos gewordenen Meldungen zu. Gerne würden sie ihrem elenden Leben ein Ende machen, aber sie wagen es nicht wegen des Diensteides.
Wer der Welt entsagt, muß alle Menschen lieben, denn er entsagt auch ihrer Welt. Er beginnt daher, das wahre menschliche Wesen zu ahnen, das nicht anders als geliebt werden kann, vorausgesetzt, daß man ihm ebenbürtig ist.
Er frißt den Abfall vom eigenen Tisch; dadurch wird er zwar ein Weilchen lang satter als alle, verlernt aber, oben vom Tisch zu essen; dadurch hört dann aber auch der Abfall auf.
Friedrich Dürrenmatt
Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.
Friedrich Engels
Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.
Friedrich Haug
Vergebens sind meine Kanzellehren! Sagt an: wer tut denn Buße von euch? Ein Witzling rief: wir alle zugleich, Indem wir dich predigen hören.
Alle Schönen, holder Künstler, mahle, Und geneuß, auf Beifall kühn, Deinen Lohn für die Kopien In den Armen der Originale.
Sein Wahnsinn war ihm hinderlich, Dies Erdeleben abzukürzen. Er wollt' in der Verrücktheit sich Zugleich in alle Brunnen stürzen.
Für alle fleht der Priester himmelan, alle streitet der Soldat, Und alle nährt der Ackersmann; Doch alle frißt der Advokat.
Friedrich Hölderlin
Ach! Der Gott in uns ist immer einsam und arm. Wo findet er all seine Verwandten? Die einst da waren und da sein werden? Wann kommt das große Wiedersehen der Geister? Denn einmal waren wir doch, wie ich glaube, alle beisammen.
Friedrich Martin von Bodenstedt
Das ist der Fluch der Armut, daß alle ihre Handlungen, mögen sie noch so uneigennützig sein, niedrigem Interesse zugeschrieben werden.
Friedrich Nietzsche
Man verlernt die Anmaßung, wenn man sich immer unter verdienten Menschen weiß; Alleinsein pflanzt Übermut. Junge Leute sind anmaßend, denn sie gehen mit ihresgleichen um, welche alle Nichts sind, aber gerne viel bedeuten.
Vielleicht ist selbst der Typus des Heiligen nur bei einer gewissen Befangenheit des Intellektes möglich, mit der es, wie es scheint, für alle Zukunft vorbei ist.
Von vier Gattungen der Dinge sagen die gebundenen Geister, sie seien im Rechte. Erstens: alle Dinge, welche Dauer haben, sind im Recht; zweitens: alle Dinge, welche uns nicht lästig fallen, sind im Recht; drittens: alle Dinge, welche uns Vorteil bringen, sind im Recht; viertens: alle Dinge, für welche wir Opfer gebracht haben, sind im Recht.
Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.
Fast alle Zustände und Lebensweisen haben einen seligen Moment. Den wissen die guten Künstler herauszufischen.
Zuletzt hat die Verteufelung des Eros einen Komödien-Ausgang bekommen: der Teufel Eros ist allmählich den Menschen interessanter als alle Engel und Heiligen geworden.
Alle Handlungen gehen auf Wertschätzungen zurück, alle Wertschätzungen sind entweder eigene oder angenommene, - letztere bei weitem die meisten.
Wir sind alle nicht das, als was wir nach den Zuständen erscheinen, für die wir allein Bewußtsein und Worte - und folglich Lob und Tadel-haben.
Noch immer ist die Rangordnung der Größe für alle vergangene Menschheit noch nicht festgesetzt.
Alle Dinge tief finden - das ist eine unbequeme Eigenschaft: sie macht, daß man beständig seine Augen anstrengt und am Ende immer mehr findet, als man gewünscht hat.
Egoismus ist das perspektivische Gesetz der Empfindung, nach dem das Nächste groß und schwer erscheint: während nach der Ferne zu alle Dinge an Größe und Gewicht abnehmen.
Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht der Ruhm.
Alle Stimmen klingen anders in der Einsamkeit!
Wer immer tief beschäftigt ist, ist über alle Verlegenheit hinaus.
Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst, - sogar sich selbst.
Wer sich zum Schauen und nicht zum Glauben vorherbestimmt fühlt, dem sind alle Gläubigen zu lärmend und zudringlich: er erwehrt sich ihrer.
Man muß alle Tugenden haben, um gut zu schlafen.
Friedrich Rückert
Der Erfolg ist offenbar, Die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten Ewig nach dem Erfolge richten.
Friedrich von Schiller
Alle Pfade, die zum Leben führen, alle führen zum gewissen Grab.
Ein gütiger Herr tut seine Pforten auf für alle Gäste, keinen schließt er aus.
Verwandt sind sich alle starken Seelen.
Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, besäße jeder einzelne die Welt.
Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur, alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.
Der Stolze fällt mit lächerlichem Falle, der Kluge überholt sie alle.
Treue Lieb hilft alle Laster heben.
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.
Wer den Besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt für alle Zeiten.
Wo die Natur aus ihren Grenzen wanket, das irret alle Wissenschaft.
Raum für alle hat die Erde.
Wo Tausende anbeten und verehren, da wird die Glut zur Flamme, und beflügelt schwingt sich der Geist in alle Himmel auf.
Gabriel Rollenhagen
Ein reiner Mund und reine Hand, passieret frei durch alle Land.
Georg Christoph Lichtenberg
Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.
Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennen lernen. Es ist alles Zurückstrahlung.
Er verstand alle die Ausdrücke der Deklination und Inklination des Hutes.
Es regnete so stark, daß alle Schweine rein und alle Menschen dreckig wurden.
Wenn sich die Menschen recht darauf legen wollten, die Krankheiten mikroskopisch zu studieren, würden sie die Satisfaktion haben, alle Tage krank zu sein.
Wenn alle das gleiche denken, denkt keiner richtig.
Je mehr ein Mensch denkt, desto besser vermag er zu denken. Alle Erziehung taugt nichts, wenn sie nicht systematisch zum Denken erzieht
Die Vorurteile sind so zu reden die Kunsttriebe der Menschen, sie tun dadurch vieles, das ihnen zu schwer werden würde bis zum Entschluß durchzudenken, ohne alle Mühe.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Alle Dinge sind an sich selbst widersprechend. Der Widerspruch aber ist die Wurzel aller Bewegung und Lebendigkeit.
Giacomo Graf Leopardi
Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.
Gilbert Keith Chesterton
Mit jedem Kind werden alle Dinge neu geschaffen, und das Weltall wird wieder auf die Probe gestellt.
Giovanni Boccaccio
Alle Dinge, die über Maß und Zeit gehen, sind von kurzer Dauer.
Gottfried Keller
Die Liebe klammert sich an alle Würzelchen, welche helfen können.
So geht es in der Welt. Wenn man still und geduldig wartet, wie die Katze vor dem Mausloch, so kommen alle guten Dinge wieder einmal zum Vorschein.
Gottfried Kinkel
Nur das zu tun, was alle wollen, ist das Geheimnis jeder Macht.
Gotthold Ephraim Lessing
Alle großen Menschen sind bescheiden.
Alle Moral muß aus der Fülle des Herzens kommen.
Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus - daher müssen alle Fehler allen zu verzeihen sein.
So wie es selten Komplimente gibt ohne alle Lügen, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.
Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.
Alle Dichter wollen weniger gelobt und fleißiger gelesen sein.
Gerechtigkeit! wie kömmst du hier zu stehen? Hat dich dein Hausherr schon gesehen? Wie meinst du, Fremder, diese Frage? Er sieht und übersieht mich alle Tage.
Fabull verschließet alle Kisten Vor Freunden, Dienern, Weib und Kind, Damit sich niemand läßt gelüsten Zu sehen, daß sie ledig sind.
Hier liegt er nun, der kleine, liebe Pavian, Der uns so manches nachgetan! Ich wette, was er itzt getan, Tun wir ihm alle nach, dem lieben Pavian.
Es sagte, sonder alle Gnade, Die ganze Stadt Nigrinen tot. Was tat die Stadt in dieser Not? Ein Zehnteil von der Stadt sprach: Schade! Doch als man nach und nach erfuhr, daß das Geschrei Ein bloßes blindes Lärmen sei: So holten, was zuvor das eine Zehnteil sprach, Die andern neune nach.
Gustav Freytag
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.
Heinrich Heine
Alle Frauenzimmer sind in ihn verliebt, mit Ausnahme der Musen.
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
Alle Menschen, die kein Herz haben, sind dumm. Denn die Gedanken kommen nicht aus dem Kopfe, sondern aus dem Herzen.
Alle Werke einer und derselben Periode haben einen verwandtschaftlichen Charakterzug, das Malerzeichen des Zeitgeistes.
Da die Hitze alle Körper ausdehnt, so sind die Jahre in dem warmen Italien viel länger als in dem kalten Deutschland.
Der Mensch, der Aristokrat unter den Tieren, der sich besser dünkt als alle seine Mitgeschöpfe.
Die Engel sehen sich alle ähnlich.
Die Zeitschriften sind freilich nur die Pißecken der Literatur, aber alle Annoncen sind dort angeschlagen.
Ein Buch will seine Zeit, wie ein Kind. Alle schnell in wenigen Wochen geschriebenen Bücher erregen bei mir ein gewisses Vorurteil gegen den Verfasser. Eine honette Frau bringt ihr Kind nicht vor dem neunten Monat zur Welt.
Ich war früher nie verzagt, ich verzweifelte nie am Vaterlande; aber nun ich seine Retter sah, verging mir alle Hoffnung.
In der Kunst bin ich Supernaturalist. Ich glaube, daß der Künstler nicht alle seine Typen in der Natur auffinden kann, sondern daß ihm die bedeutendsten Typen, als eingeborene Symbolik eingeborener Ideen, gleichsam in der Seele geoffenbart werden.
Ich gebe den Leuten gern recht, wenn sie nur gut sind; und im Grunde haben auch alle Leute recht.
Madame Du Deffand äußerte, daß alle Dinge, die der Mensch durchaus nicht wissen könne, sicher von der Art sind, daß ein Wissen derselben ihm nichts nützen würde.
Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.
Wir Männer lügen zuweilen. Die Weiber, wie alle passiven Naturen, können selten erfinden, wissen jedoch das Vorgefundene dergestalt zu entstellen, daß sie uns dadurch noch weit sicherer schaden als durch entschiedene Lügen.
Wir sind alle Menschen und treiben am liebsten, was für uns nicht paßt, was wir nicht verstehen und wobei wir uns lächerlich machen.
Heinrich von Kleist
Wenn die Unwissenheit unsre Einfalt, unsre Unschuld und alle Genüsse der friedlichen Natur sichert, so öffnet die dagegen allen Greueln des Aberglaubens die Tore.
Henri Dunant
Wenn man in die mittleren Jahre kommt, kennt man alle Antworten, doch nur höchst selten stellt einem jemand die entsprechenden Fragen.
Henrik Ibsen
Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den anderen.
Wenn auch alle Lichter der Welt erlöschen, der Lichtgedanke lebt doch: Es gibt einen Gott.
Henry Ford I.
Enten legen ihre Eier in aller Stille, Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.
Henry Wadsworth Longfellow
Alle Dinge kommen zu dem, der zu warten versteht.
Herman Melville
Abgründe gemeinverständlich zu beschreiben ist vergebene Mühe, und abgründig ist alle Wahrheit.
Hermann Hesse
Alle Kunst entsteht aus Angst vor dem Tod.
Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen.
Hände, laßt von allem Tun, Stirn, vergiß du alles Denken, alle meine Sinne wollen nun sich in Schlummer senken. Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht, tief und tausendfach zu leben.
Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.
Honoré de Balzac
War es nicht besser für eine Stadt, einen Mann zu haben, der zum Beherrschen der gesellschaftlichen Gesamtheit berufen war, als eine Abstimm-Maschine? Ein Staatsmann bringt bereits alle Machtvollkommenheit mit sich; der mittelmäßige, wenngleich unbestechliche Abgeordnete ist lediglich ein Gewissen.
Die wilde Gefräßigkeit, die bei Genesenden nichts ungewöhnliches ist, hatte ihn fortgerissen; der tierische Hunger hatte den Sieg über alle menschlichen Gefühle davongetragen.
Ach, Torheit! Wir sind alle gleich; ist nicht unser Geliebter immer unser schönster Schmuck?
Wie alle leidenschaftlichen Geister vertraute sie auf ihren Stern oder auf die instinktive Geschicklichkeit, die die Frauen selten verläßt und ihnen im letzten Augenblick den rechten Weg weist.
Wie alle Menschen, für die das Leben nichts Verlockendes mehr hat, erblickte sie vielleicht im Tod eine glückliche Lösung.
Zum größten Ärger der Frauen war ihre Toilette untadelig, und alle beneideten sie um den Schnitt ihres Kleides, um die Form des Oberteils, dessen Wirkung von allen der genialen Begabung einer unbekannten Schneiderin zugeschrieben wurde; denn die Frauen wollen lieber an eine kundige Ausstaffierung als an Anmut und Vollkommenheit derer glauben, die dazu geboren sind, sie zu tragen.
Alle Verfehlungen und vielleicht gar alle Verbrechen haben als Grundlage eine falsche Überlegung oder eine ausschweifende Selbstsucht.
Alle Männer haben die Sinne ihres Geschlechts; aber dem, der auch dessen Seele hat und eben dadurch alle Forderungen unserer Natur befriedigt, deren melodische Harmonie einzig unter dem Druck der Gefühle aufwogt, dem begegnet man nicht zweimal im Dasein.
Auf sein Wort muß man mehr Wert legen als auf sein Vermögen; denn sein Wort halten führt zu Vermögen; und alle Vermögen der Welt vermögen nicht den Makel zu tilgen, den ein nicht eingehaltenes Wort dem Gewissen aufprägt.
Die Duchesse wollte alle Vorteile ihrer Migräne genießen, und ihre Berechnung hatte einen vollen Erfolg.
Bleibt ein Männerverlangen denn je ein Geheimnis? Besitzen die Frauen denn nicht alle ein angeborenes Wissen um bestimmte Veränderungen des Gesichtsausdruckes?
Wir wissen hier alle, daß die Ehe eine mangelhafte, durch Liebe bestenfalls gelinderte Einrichtung ist.
Diese erste Zusammenkunft war so wie alle ersten Rendezvous, die sich leidenschaftliche Menschen geben, welche schnell alle Abstände hinter sich gelassen haben und sich heiß begehren, ohne sich jedoch zu kennen.
Die Frauen lieben jene Männer, welche sich selber zu Paschas ernennen, von Löwen und Scharfrichtern begleitet zu sein scheinen und in einem Gepränge von Schrecken einherschreiten, ganz besonders. Dadurch entsteht bei diesen Männern eine Sicherheit des Handelns, ein Bewußtsein der Macht, ein Stolz des Blickes und ein Löwengewissen, welche für die Frauen den Kampftypus verwirklichen, den sie alle erträumen.
Wer jedoch darf sich schmeicheln, jemals verstanden zu werden? Wir sterben alle unerkannt!
Heißt es nicht, sich alle Freuden eines Diebes verschaffen und dabei doch ein ehrlicher Mann zu bleiben.
Eine Frau ist für ihren Gatten stets alt und mißfällig, aber stets strahlend, elegant und geputzt für den andern, für den Nebenbuhler aller Ehegatten, für die Gesellschaft, welche alle Frauen verleumdet und verlästert.
Alle Schmerzen sind individuell.
Das beste Mittel, eure beiden Willen einander anzugleichen, besteht darin, es so einzurichten, daß du im Haus nur einen einzigen gelten läßt. Viele Menschen behaupten, eine Frau schaffe sich Unglück, wenn sie auf diese Weise die Rollen vertausche; aber, Liebste, auf diese Weise wird die Frau zur Beherrscherin der Geschehnisse, anstatt sich ihnen zu beugen, und allein schon dieser Vorteil wiegt alle möglichen Unzulänglichkeiten auf.
Im übrigen gebrauchte er für gewöhnlich vier Sätze exakt wie algebraische Formeln, um alle Schwierigkeiten im Leben und Beruf anzupacken und aufzulösen: ich weiß nicht, ich kann nicht, ich will nicht, das wird sich finden.
Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen.
Bei ihm mußten alle schlafen gehen, wenn er sich niederlegte, so wie, wenn August der Starke trank, Polen berauscht war.
Sie standen alle in dem Alter, in dem die Männer verdrossen und grämlich werden, in dem ihre Sinnlichkeit sich nur bei Tisch bestätigt und sich nur auf Dinge erstreckt, die das leibliche Wohl betreffen.
Die Salons boten dem Auge einen zauberhaften Anblick dar: Blumen, Diamanten, schimmernde Frisuren, alle Schmuckkästen geleert, alle Hilfsmittel der Toilettenkünste gebrandschatzt.
Bis ins Krankenhaus oder bis ins Ministerium; dahin kommen alle körperlich und geistig ruinierten Leute.
Die Toilette wurde plötzlich für sie, was sie für alle Frauen ist: ein beständiges Zurschautragen der geheimsten Gedanken, eine Sprache, ein Symbol.
Nur Diebe, Spitzel, Liebende, Diplomaten, kurz, alle unter einem Joch Stehenden kennen die Möglichkeiten und die Freuden des Blicks. Einzig sie wissen, was alles an Verständnis, an Sanftheit, an Geist, Zorn und Ruchlosigkeit in den Wandlungen dieses beseelten Lichts liegt.
Dann nährt sich die Liebe durch alles, was sie sich versagt; sie stützt sich auf alle Hindernisse, um größer zu werden.
Nur wenige Frauen kennen sich in den Mißlichkeiten des Daseins der meisten Männer aus, die sich alle eine Stellung schaffen, ihren Ruhm aufrechterhalten, ihr Vermögen auf eine solide Basis stellen müssen.
Eine Frau wird schließlich über alle Grenzen hinweggerissen wenn der geliebte Mann einige Entschlußkraft besitzt und der Hindernisse überdrüssig wird.
Verzweiflung ist stärker als alle Hoffnungen.
Alle Liebenden treiben ihr Spiel; aber nicht alle Frauen sind in der glücklichen Lage, das Leben so zu sehen, wie es ist.
Sich unseren Launen beugen, sie erraten, Lust im Schmerz finden, uns die Meinung der Welt opfern, die Selbstachtung, sogar die Religion, und alle diese Opfer nur als Weihrauchkörner betrachten, die zu Ehren des Idols verbrannt werden, das ist Liebe.
Junge Leute pflegen zwar nicht sehr habgierig zu sein; aber sie schätzen es alle, ein Köpfchen mehr ihrer Medaillensammlung einzuverleiben.
Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?
Wie alle beschränkten Geister hatte Madame Vauquer die Gewohnheit, aus dem Kreis der Geschehnisse nicht herauszutreten und nicht nach deren Ursachen zu forschen. Sie machte für ihre eigenen Fehler lieber andere verantwortlich.
Nach der Logik der Hohlköpfe, die samt und sonders Schwätzer sind, weil sie nur Nichtigkeiten zu sagen haben, müssen alle, die nicht von ihren Angelegenheiten sprechen, mit irgend etwas hinter dem Berge halten.
Alle Brüder begaunern mehr oder weniger ihre Schwestern.
Wie alle Unglücklichen hatte er gutgläubig den kostbaren Pakt unterzeichnet, der den Wohltäter an den Almosenempfänger bindet und dessen erster Artikel zwischen wahrhaft großen Herzen völlige Gleichheit schafft.
Niemand trägt einen neuen Anzug, ohne daß alle anderen darüber ihre Bemerkungen machen.
Fast alle jungen Menschen sind einem anscheinend unerklärlichen Gesetz unterworfen, das indessen seinen Grund in ihrer Jugend hat und der Art Wut, mit der sie sich jedem Vergnügen in die Arme werfen. Mögen sie arm sein oder reich: Nie haben sie Geld für die Notwendigkeiten des Lebens, während sie zur Befriedigung ihrer Launen stets welches auftreiben.
Der Überlegene spielt ein paar kleine Tugendszenen, dann befriedigt er unter dem Beifallklatschen des Parketts von Dummköpfen alle seine Launen.
Wenn er ein ausschweifender Mensch wäre, liebes Kind, würde er den Wein vertragen haben wie alle übrigen. Seine Trunkenheit gereicht ihm zum Lob.
Beim intimen Zusammensein, Madame, haben alle Frauen Geist.
Alle Leidenschaften führen zu Fehltritten.
Wir haben alle unsere unglückliche Leidenschaft.
Dafür brachten Ihm die einfachen Soldaten alle ein bißchen von dem Gefühl entgegen, das Kinder für eine gute Mutter empfinden; denn er verstand es, ihnen gegenüber nachsichtig und streng zugleich zu sein.
Soll man sich nicht bemühen, Freunden ihre zeitweilige Bleibe so angenehm wie möglich zu gestalten? Gastfreundschaft ist, so finde ich, Tugend, Glück und Luxus zugleich. Muß man nicht für seinen Gast alle Annehmlichkeiten und Schmeicheleien des Lebens entfalten?
Mit zweiundzwanzig Jahren hält ein junger Mann die Frauen alle für gleich zärtlich; er versteht noch nicht zwischen dem Herzen und flüchtiger Leidenschaft zu unterscheiden.
Der arme junge Mensch litt dort bitterste Not, und die ist eine Art Schmelzofen, aus dem die großen Talente rein und unversehrt wie Diamanten hervorgehen, die alle Stößen ausgesetzt werden können, ohne daß sie zerbrechen.
Es wird nicht eine der geringsten Aufgaben der heutigen Physiologie sein, zu untersuchen, auf welchen Wegen, durch welche Mittel ein Gedanke dieselbe Zerstörung anrichtet wie ein Gift, wieso die Verzweiflung den Appetit benimmt, den unteren Magenmund verschließt und alle Bedingungen des kräftigen Lebens verändert.
Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.
Wenn es in einem Haus eine alte Jungfer gibt, sind Wachposten überflüssig: es passiert darin nicht die geringste Kleinigkeit, ohne daß sie von ihr nicht gesehen und gedeutet, ohne daß sie nicht alle möglichen Schlüsse daraus ziehen würde.
Wenn auch die Lorrains die ungeschicktesten Kaufleute waren, so waren sie dennoch die liebevollsten, aufrichtigsten, zärtlichsten Menschen der Welt, so wie alle Menschen, die nicht berechnend sind.
Schweigen ist für alle Bedrängten das einzige Mittel, sich zu behaupten: es bezwingt die grausamen Angriffe der Neider, die unmenschlichen Scharmützel der Feinde; es verleiht einen vernichtenden, vollständigen Sieg.
In der Liebe haben alle Frauen Geist.
Alle Schrecken, die Romandichter zu erfinden meinen, bleiben hinter der Wirklichkeit zurück.
Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.
Immanuel Kant
Alle Sprache ist Bezeichnung der Gedanken.
Ehrlichkeit ist besser denn alle Politik.
Alle Dinge haben einen Preis, der Mensch allein hat Würde.
Alle Naturanlagen eines Geschöpfs sind bestimmt, sich einmal vollständig und zweckmäßig auszuwickeln.
Jakob Michael Reinhold Lenz
Die Realität ist der größte Streß-Faktor für alle, die mit ihr in Berührung kommen. Größenwahn bewirkt, daß ich mich selbst viel besser akzeptieren kann.
James Boswell
Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.
Jean de La Bruyère
Die Liebe entsteht plötzlich, ohne alle Überlegung, aus Temperament oder Schwäche: ein schöner Zug fesselt uns, hält uns gefangen.
Jean Paul
Alle Stärke liegt innen, nicht außen.
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles.
Eine Religion nach der anderen löscht aus, aber der religiöse Sinn, der sie alle schuf, kann der Menschheit nicht getötet werden.
Alle Mittel und Künste der Erziehung werden erst durch das Ideal bzw. das Urbild bestimmt.
Der, der einen Rat begehrt, hat meistens - schon durch die Zeit - eine Sache von allen Seiten beschauet; der Ratgeber von der ersten, die vortrat, da man ihn fragte. Und doch muß man fragen, um eben alle Seiten durch mehrere Augen kennenzulernen.
In einer ewigen Meßstadt würde alle Menschenliebe aufhören.
Alle weiche gegen Fremde nachgebende Menschen suchen sich eine Lüge ihrer Selbständigkeit durch Härte gegen die Ihrigen weiszumachen.
Wenn einer alle die Hindernisse überdenkt, die sein ganzes Leben durch seine Entwicklung bestritten hatten, so ruft er aus: Was hätt ich nicht werden können!
Man glaubt stets, nur dieser Autor sei in der persönlichen Erscheinung schlecht, aber alle ungesehene herrlich.
Die alten Menschen: wohl sind sie lange Schatten, und ihre Abendsonne liegt kalt auf der Erde, aber sie zeigen alle nach Morgen.
Jean-Jacques Rousseau
So wie ich mich im Geiste dem ew'gen Licht nahe fühle, so blendet mich sein Glanz, so verwirrt er mich, und ich bin gezwungen, alle irdischen Begriffe aufzugeben, die mir halfen, ihn mir vorzustellen.
Es gibt für denjenigen keine abscheulichen Gegenstände mehr, der solche alle Tage sieht.
Jeremias Gotthelf
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
Jerome Klapka
Wir verstehen es alle großartig, Tugend auf Distanz zu lieben.
Johann Gottfried von Herder
Alle wissen wir, daß die Echo uns nur den Schall unserer Worte zurückgibt, daß, wie wir fragen, sie uns antworte.
Johann Gottlieb Fichte
Im Menschen sind mancherlei Triebe und Anlagen, und es ist die Bestimmung jedes Einzelnen, alle seine Anlagen, so weit er nur irgend kann, auszubilden.
Johann Heinrich Pestalozzi
Es ist das Los des Menschen daß die Wahrheit keiner hat; sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen!
Johann Nepomuk Nestroy
Wenn die reichen Leute nicht wieder reiche einluden, dann hätten alle genug zu essen.
Johann Wolfgang von Goethe
Nachgiebigkeit macht immer alle Mühe und Arbeit halb verloren.
Alle Blüten müssen vergehen, damit Früchte beglücken.
Das mächtigste Hirngespinst ist die öffentliche Meinung: Niemand weiß genau, wer sie macht, niemand hat sie je persönlich kennengelernt, aber alle lassen sich von ihr tyrannisieren.
Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.
Für alle Vögel gibt es Lockspeisen, und jeder Mensch wird auf seine eigene Art geleitet und verleitet.
Man muß nur ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.
Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
Wir alle sind so borniert, daß wir immer glauben, Recht zu haben.
Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.
So ein verliebter Tor verpufft euch Sonne, Mond und alle Sterne zum Zeitvertreib dem Liebchen in der Luft.
Was, ohne Haupt, was fördert die Glieder? Denn schläfert jenes, alle sinken nieder.
Wir wollen alle Tage sparen, und brauchen alle Tage mehr.
Wir alle leben vom Vergangenen und gehen am Vergangenen zugrunde.
Ich kann mich nicht bereden lassen, macht mir den Teufel nur nicht klein: Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muß was sein!
Älter werden heißt selbst ein neues Geschäft antreten; alle Verhältnisse verändern sich, und man muß entweder zu handeln ganz aufhören oder mit Willen und Bewußtsein das neue Rollenfach übernehmen.
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen.
Wir wollen's machen wie alle Eroberer: Die Leute totschlagen, um es mit ihrer Nachkommenschaft gut zu meinen.
Wollte Gott, alle Menschen wären eitel, wären es aber mit Bewußtsein, mit Maß und rechten Sinne: so würden wir in der gebildeten Welt die glücklichsten Menschen sein.
Armut, Keuschheit und Gehorsam, - drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle.
Geist und Sinne stumpfen sich so leicht gegen die Eindrücke des Schönen und Vollkommenen ab, daß man die Fähigkeit, es zu empfinden, bei sich auf alle Weise erhalten sollte.
Ich frage nicht, ob dieses höchste Wesen Verstand und Vernunft habe, sondern ich fühle: Es ist der Verstand, es ist die Vernunft selber. Alle Geschöpfe sind davon durchdrungen, und der Mensch hat davon so viel, daß er Teile des Höchsten erkennen mag.
Christus dachte einen alleinigen Gott, dem er alle die Eigenschaften beilegte, die er in sich selbst als Vollkommenheiten empfand. Er ward das Wesen seines eigenen schönen Innern, voll Güte und Liebe wie er selber.
Da mir alle Tugenden fehlen, werde ich mich auf die Talente legen. Aus dem Kopf kann was werden.
Es wäre nicht der Mühe wert, siebzig Jahr alt zu werden, wenn alle Weisheit der Welt Torheit wäre vor Gott.
Daß der Mensch ins Unvermeidliche sich füge, darauf dringen alle Religionen. Jede sucht auf ihre Weise, mit dieser Aufgabe fertig zu werden.
John Adams
Während alle anderen Wissenschaften weiter fortgeschritten sind, ist die der Staatsführung zum Stillstand gekommen. Man versteht und praktiziert sie jetzt nur etwas besser als vor viertausend Jahren.
John Ruskin
Alle Baukunst bezweckt eine Einwirkung auf den Geist, nicht nur einen Schutz für den Körper.
Jonathan Swift
Mögest du alle Tage deines Lebens wirklich leben!
Zur Macht des Glücks bekennen sich nur die Unglücklichen, denn die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.
Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene.
Joseph Joubert
Alle Frauen lieben die Geister, die in jungen Körpern wohnen, und Seelen, die schöne Augen haben.
Joseph Lincoln Steffens
Die Zukunft unserer Erde sollte uns alle brennend interessieren, zumal wir und unsere Kinder dort den Rest unseres Lebens verbringen werden!
Karl Julius Weber
Ich gedenke oft solcher Politiker, wenn ich im Dorfe von einem Hund angebellt werde, der zweite nachbellt, und alle bellen, und keiner kann sagen warum.
Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache Männer und fast alle Weiber.
Karl Kraus
In der Nacht sind alle Kühe schwarz, auch die blonden.
Karl Wilhelm Ramler
Was alle trifft, erträgt man leichter!
Leo Tolstoi
Es gibt keine Frauenfrage. Es gibt die Frage der Freiheit und Gleichheit für alle menschlichen Wesen. Die Frauenfrage hingegen ist Unfug.
Was Gut und Böse anbelangt, sind alle Regierungen gleich. Das beste Ideal ist Anarchie.
Leopold von Ranke
Jedes Jahrhundert hat die Tendenz, sich als das fortgeschrittene zu betrachten und alle anderen nur nach seiner Idee abzumessen.
Luc Marquis de Vauvenargues
Alle Lächerlichkeiten der Menschen charakterisieren nur eine schlechte Eigenschaft, nämlich die Eitelkeit.
Alle Menschen werden aufrichtig geboren und sterben als Betrüger.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Die Asche macht alle gleich.
Alle Dinge sind fremdes Eigentum, nur die Zeit gehört uns.
Wenn anständig ist, was du tust, mögen es alle wissen, wenn schimpflich, was nützt es, daß niemand es weiß, wenn du es weißt?
Ludwig Börne
Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit.
Ob wir spotten oder ernst sind, kriechen oder hüpfen, zaudern oder fortstürmen, hoffen oder fürchten, glauben oder zweifeln, - am Grabe begegnen wir uns alle.
Ludwig van Beethoven
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.
Maler Müller
Schönheit gafft umher und verschleudert oft ein Jahr, Fleiß erwirbt alle Stunden.
Manfred Kyber
Die Menschen glauben meist, zwischen ihnen und den Tieren sei ein Abgrund. Es ist nur eine Stufe am Rande des Lebens. Denn alle sind wir Kinder einer Einheit.
Marcel Proust
Die Sehnsucht läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub.
Sehnsucht läßt alle Dinge blühen.
Marcus Tullis Cicero
Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.
Alle Sorge hat ein Ende, wenn wir einen festen Entschluß gefaßt haben.
Aus Habsucht entstehen alle Verbrechen und Übeltaten.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Die kleine Seligkeit, ohne Widerspruch angehört zu werden, kosten alle gerne bis zur Neige aus.
Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde - alle dummen Männer.
Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammennehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
Mark Twain
Alle reden über das Wetter, aber niemand tut etwas dagegen.
Wenn wir bedenken, daß wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
Martin Luther
Eigendünkel verdirbt alle Dinge.
Michel Eyquem de Montaigne
Niemand ist so rechtschaffen, daß er, wenn er alle seine Handlungen und Gedanken dem Gesetz unterwürfe, nicht zehnmal hängen müßte.
Miguel de Cervantes Saavedra
Geduld ist ein Pflaster für alle Wunden.
Moritz Gottlieb Saphir
Wenn der Mensch in einem gewissen Alter alle seine Liebesbriefe lesen würde, bliebe es ihm unbegreiflich, wie in ein Wesen von fünf Fuß Höhe eine ganze Bibliothek von Dummheiten geraten konnte.
Alle Menschen wären bescheiden, wenn sie in ihrem Leben nur ein einziges Mal gestorben wären. Dann würden sie sehen, wie leicht die Welt ohne sie besteht.
In jedem Menschen stecken alle anderen Menschen.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Es gibt eine Art Stolz, die alle Gebote Gottes einschließt, und eine Eitelkeit, die alle sieben Todsünden umfaßt.
Oliver Herford
Liebling: Der Rufname für alle Frauen, deren Vorname uns im Augenblick nicht einfällt.
Oscar Wilde
Alle Kunst ist ziemlich nutzlos.
Alle guten Triebe sind richtig.
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
Gewissen macht uns alle zu Egoisten.
Mode ist eine so unerträgliche Form der Häßlichkeit, daß wir sie alle sechs Monate ändern müssen.
Taktlosigkeit ist der Entschluß, etwas zu sagen, das alle denken.
Otto Fürst von Bismarck
Es gibt kein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Wort frei. Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für sich.
Otto Julius Bierbaum
Im Mai sind alle Blätter grün, im Mai sind alle Kater kühn. Drum wer ein Herz hat, faßt sich eins, und wer sich keins faßt, hat auch keins.
Paolo Mantegazza
Die meisten Menschen suchen ihr Glück darin, alle ihre Wünsche befriedigen zu können. Wehe dem Unglücklichen, dessen Wünsche erfüllt werden und dem nichts mehr zu wünschen bleibt.
Peter Rosegger
Führet alle mit euch in Liebe und Pflicht! Lasset keinen zurück auf dem Weg zum Licht!
Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Alle armen Leute in Athen kauften sich einen alten Topf und legten sich hinein.
Alle Menschen wurden durch die Flut hingerafft bis auf einen, und das war Deukalion und seine Frau Pyrrha.
Bei der Dezimierung wurde gelost, gleichviel ob er schuldig war oder nicht, denn sie waren ja alle schuldig.
Die Artilleristen sind alle achtspännig angeschirrt.
Die ersten Menschen, die auf dem Lande lebten und keine Wohnung hatten, wurden alle von wilden Tieren aufgefressen.
Die Soldaten kamen alle um, aber sie waren nicht alle tot.
Hermae, quae ist ganz falsch, muß heißen Hermae, qui. Der Hermes, das ist ein Mann, alle Männer sind aber männlichen Geschlechts.
Im Sommer liefen sie aus Rom alle weg, da war es ganz leer, und die, welche da blieben, bekamen alle das Fieber.
So ein Landpfarrer hat eine Anzahl Ackerland, davon lebt der Pfarrer und die Kirche und alle übrigen.
Tyndareus hatte gar keinen Vater, denn nicht alle Menschen haben einen Vater.
Heutzutage gehen alle Leute nach Amerika und lassen sich zu ihrem Vergnügen totschlagen.
Der Mensch hat wie alle Körper zwei Dimensionen und Länge und Breite.
Das hört er nicht und ich nicht, da hören sie es alle beide nicht.
Rainer Maria Rilke
Wir alle fallen - und doch ist einer, welches dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.
Alle, die in Schönheit gehn, werden in Schönheit auferstehn.
Wer ernsthaft die Wahrheit der Dinge ergründen will, darf sich keiner einzelnen Wissenschaft verschreiben; denn alle Teile der Wissenschaft stehen im Verbund wechselseitiger Abhängigkeit.
Ralph Waldo Emerson
Der ist reich, durch den alle reicher werden.
Wir alle zitieren - aus Notwendigkeit, aus Neigung und aus Vergnügen.
Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.
Richard Dehmel
Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.
Ich will ergründen alle Lust, so tief ich dürsten kann; ich will sie aus der ganzen Welt schöpfen, und stürb' ich dran.
Robert Schumann
Wenn alle die erste Violine spielen wollten, würden wir nie ein Orchester zusammenbekommen.
Rutherford B. Hayes
Ich gäbe alle Ehre dem Mann, der diesem Land eine gute Zeitung gibt.
Samuel Butler d.J.
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
Sir Arthur Wing Pinero
Ich habe so viele kommende Männer gesehen, daß ich mich fragen muß, wohin sie alle verschwunden sind?
Theodore Roosevelt
Der erfolgreichste Politiker ist derjenige, der das sagt, was alle denken, und der es am lautesten sagt.
Thomas Carlyle
Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit!
Thomas Hobbes
Alle Freude des Geistes, alle Munterkeit beruht darauf, daß man einen hat, im Vergleich zu dem man hoch von sich denken kann.
Walther Rathenau
Alle große Kunst der Erde, ja alles große Schaffen war liebevoll, dämonisch und frei.
Wilhelm Busch
Alle Menschen sind mangelhaft, ausgenommen die Frauen.
Wir alle haben einen Sparren, doch sagen tun es nur die Narren. Der Weise schweigt ..
Selbst ein kleines Augenzwinkern zuckt durch alle Ewigkeit.
Der freie Wille: Vor der Vernunft ist er nicht zu erweisen, aber doch muß man ihn fordern, sonst hört alle Selbstverantwortung auf.
Kinder, wie alle, die der Natur noch näher stehen, glauben ans Weiterleben, es komme, was wolle, und sie werden schon recht haben.
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
William Shakespeare
Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
Wenn alle Tage im Jahr gefeiert würde, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.

