Zitate zum Thema "alle"

Abraham a Santa Clara

Die Gelegenheit ist der größte Dieb, ein Teufel über alle Teufel. Sie betört die Weisesten, befleckt die Keuschesten, hintergeht die Behutsamsten und verführt die Heiligsten.

Aristoteles

Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.

Das Leben der Jugend beherrscht alle Leidenschaft, sie geht hauptsächlich auf das Vergnügen aus und genießt den Augenblick. Mit dem Wechsel des Alters wechselt aber auch das, was Vergnügen macht.

Aurelius Augustinus

Nimm den Dünkel weg, und alle Menschen sind nichts anderes als Menschen.

Ägidius von Assisi

Keuschheit nenne ich, alle seine Sinne für die Gnade Gottes bewahren.

Epikur von Samos

An alle Begierden soll man die Frage stellen: Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht, und was, wenn es nicht erfüllt wird?

Erasmus von Rotterdam

Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als daß man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.

Friedrich II., der Große

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

Man müßte es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen!

Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind.

Die Religionen müssen alle tolerieret werden und muß der Fiskal nur das Auge darauf haben, daß keine der anderen Abbruch tue; denn hier muß ein jeder nach seiner Fasson selig werden.

Hafis

Durch die Liebe werden alle Dinge leichter, die der Verstand als gar zu schwer gedacht.

Horaz

Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.

Jeanne d'Arc

Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand. Auf ihn allein verlasse ich mich.

Juan de la Cruz

Mehr liebt Gott an dir den geringsten Grad an Gewissensreinheit als alle Werke, die du vollbringen könntest.

Konfuzius

Ich unterrichte alle Menschen ohne Unterschied.

Wo alle verurteilen, muß man prüfen und wo alle loben, auch.

Wo alle loben, da muß man prüfen; wo alle verurteilen, da muß man prüfen.

Laotse

Das sind die besten Führer, von denen - wenn sie ihre Aufgabe vollendet haben - alle Menschen sagen: Wir haben es selbst getan.

Der Mensch tritt ins Leben weich und schwach, er stirbt hart und stark. Alle Wesen treten ins Leben weich und zart, sie sterben trocken und dürr. Darum: Das Harte und Starke ist der Begleiter des Todes, das Weiche und Schwache ist der Begleiter des Lebens.

Menander

Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

Mohammed

Wer alle seine Sorgen zu einer einzigen macht, dem nimmt Gott die Sorge um die Welt ab. Wenn einer aber seine Sorgen zerfetzt, dann kümmert sich Gott nicht darum, in welchen Tale der Welt er umkommt.

Napoleon I. Bonaparte

Alle Revolutionen kommen aus dem Magen.

Ovid

Es müssen sich nicht alle heiraten, die einmal zusammen gähnen.

Lust und Liebe zum Dinge macht alle Mühe geringe.

Mut erobert alle Dinge. Er gibt sogar dem Körper Kraft.

Petron

Die Sonne scheint für alle.

Platon

Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.

Plutarch

Alle Vergnügungen auf alle Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig; alle ganz vermeiden, gefühllos.

Habe ich eine Tat vollbracht, so soll die mein Denkmal sein; und wenn nicht, so helfen alle Bildsäulen nicht.

Sokrates

Alle Autorität, die ich besitze, beruht einzig darauf, daß ich weiß, was ich nicht weiß.

Vergil

Für alle gibt es eine Ruhe und eine Zeit der Arbeit.

Yang Chu

Das, wodurch alle Wesen verschieden sind, ist das Leben; das, worin sie alle gleich sind, ist der Tod.

Adalbert Stifter

Der Schmerz ist ein heiliger Engel; durch ihn allein sind mehr Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt.

Adolph Freiherr von Knigge

Wenige helfen tragen; fast alle erschweren die Bürde.

Nicht alle Bösewichte sind unempfindlich gegen eine edle, großmütige, immer gleiche, grade Behandlung. Mit diesen Waffen also kämpfe man, solange sich's irgend tun läßt, gegen seine Feinde.

Nichts kann abgeschmackter sein, als wenn Leute, die einer ausländischen Sprache nicht mächtig sind, alle Gelegenheit aufsuchen, mit fremden Zungen zu reden.

Man weiche auf alle mögliche Weise jedem Prozesse aus und vergleiche sich lieber, auch bei der sichersten Überzeugung von Recht, gebe lieber die Hälfte dessen hin, was uns ein andrer streitig macht, bevor man es zum Schriftwechsel kommen lasse.

Albert Einstein

Alle Wissenschaft ist nur eine Verfeinerung des Denkens des Alltags.

Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend.

Die Kontraste und Widersprüche, die dauernd in einer Hirnschale friedlich nebeneinander hausen können, werfen alle Systeme der politischen Optimisten und Pessimisten über den Haufen.

Alexandre Dumas d.J.

Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich. Auch diese!

Ambrose Bierce

Alle sind Irre; aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.

Amy Lowell

Alle Bücher sind entweder Träume oder Schwerter. Mit Worten kann man schneiden oder betäuben.

Anatole France

Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

Es ist besser, dumm wie alle zu sein, als klug wie keiner.

Anton Tschechow

Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.

Auf eine Frage, die alle quält, muß eine qualvolle, starke Antwort folgen.

Aristide Briand

Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn alle unzufrieden sind.

Arthur Schnitzler

Lebensklugheit bedeutet, alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.

Wir spielen alle, wer es weiß, ist klug.

Arthur Schopenhauer

Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen.

Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

Jede Nation spottet über die anderen, und alle haben recht.

Alle Dummheit leidet am Überdruß ihrer selbst.

Das ist eine rechte Herzensstärkung im Alter, wo die Freunde unsrer Jugendzeit fast alle weggestorben sind, daß wir neue und junge Freunde finden, welche an Teilnahme und Eifer die ehemaligen übertreffen.

August Bebel

Die Statistik ist die wichtigste Hilfswissenschaft in der neuen Gesellschaft, sie liefert das Maß für alle gesellschaftliche Tätigkeit.

August von Kotzebue

Armut schändet nicht, ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen und keiner im Herzen.

Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger.

Und sind wir auch fern voneinander, so bleiben die Herzen sich nah, und alle, ja alle wird's freuen, wenn einem was Gutes geschah.

Auguste Rodin

Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.

Émile Zola

Alle diese Leute dort sind blind: Sie lieben nicht.

Baltasar Gracián y Morales

Die Hälfte der Welt lacht über die andere, und Narren sind sie alle.

Barthold Hinrich Brockes

Alle Dinge, große und kleine flüssig, trocken, weich und hart, Tiere, Pflanzen, Holz und Steine zeigen Gottes Gegenwart.

Baruch de Spinoza

Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit. Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes.

Es gibt nur Eine, alle Determination und Negation von sich ausschließende, unendliche Substanz, welche Gott genannt wird und das Ein Sein in allem Dasein ist.

Gott oder alle Attribute Gottes sind ewig.

Benjamin Franklin

Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.

Bertolt Brecht

Ja, renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr! Denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher!

Alle großen Ideen scheitern an den Leuten.

Blaise Pascal

Alle Probleme der Menschen haben ihren Grund in der Unfähigkeit, still und allein in einem Raum zu sitzen.

Wenn alle Menschen wüßten, was jeder über den anderen sagt, es gäbe keine vier Freunde auf der Welt.

Das Niesen absorbiert alle Funktionen der Seele ebenso sehr wie die Arbeit.

Carl Hilty

Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.

Es sind fast alle Menschen brauchbar, sofern sie ihre Rolle im Leben finden.

Charles Chincholle

Daß alle Menschen Brüder sind, ist der Traum derer, die keinen Bruder haben.

Charles de Montesquieu

Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.

Charles Dickens

Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still.

Christian Friedrich Hebbel

Alle Regierungen fordern blinden Glauben, sogar die göttliche.

Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

Jeder Mensch besitzt alle Talente, doch nur die hervorragendsten soll er ausbilden. Hier liegt aber der Grund, weshalb so viele hartnäckig ein unerreichbares Ziel verfolgen: Sie haben das Gefühl, nicht ganz auf dem falschen Wege zu sein.

Christian Morgenstern

Gott schauen ist Tod, das wußten alle Völker. Gott erraten ist Leben.

Christoph Martin Wieland

Bei leerem Magen sind alle Übel doppelt schwer.

Clemens von Brentano

Vergiß mein nicht, du treues Herz, bleib treu mir in der Ferne, ohn dich ist alle Freude Schmerz, ohn dich sind dunkel die Sterne.

David Hume

Alle Regierung beruht auf Meinung, und das gilt für die freieste und populärste Regierung ebenso wie für die despotischste und militärische.

Edgar Watson Howe

Es ist weithin bekannt, daß man nicht Etwas für Nichts erwarten sollte - aber wir alle tun es und nennen es Hoffnung.

Edward George Bulwer-Lytton

Aber ist in Wort, das viele ehrliche Impulse abkühlt, viele freundlich Gedanken erstickt und viele brüderliche Taten stoppt. Niemand würde je seinen Nächsten lieben wie sich selbst, wenn er sich alle diese aber anhören würde, die gesagt werden könnten.

Erich Mühsam

Man holt sich alle Kitscher ran, und sieht nicht, was die Ritscher kann.

Ernest Hemingway

Wir haben alle schon Sachen gemacht, die nicht zu schaffen waren, aus bloßem Stolz.

Ernst Eckstein

Die Freiheit ist ein gemeinsames Gut für alle.

François Duc de La Rochefoucauld

Das Alter ist ein Tyrann, der bei Lebensstrafe alle Vergnügungen der Jugend verbietet.

Fremdes Mißgeschick zu tragen sind wir alle stark genug.

Man kann schlauer sein als ein anderer, aber nicht schlauer als alle anderen.

Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.

Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen.

Wir sind alle stark genug, zu ertragen, was anderen zustößt.

Echte Tapferkeit ist es, alle Dinge, die man vor den Augen der Welt zu tun fähig ist, auch ohne Zeugen tun zu können.

Alle beklagen sich über ihr Gedächtnis, aber niemand beklagt sich über sein Urteilsvermögen.

Mit der wahren Liebe ist es wie mit den Gespenstererscheinungen: alle Welt spricht von ihnen, aber wenige haben sie gesehen.

Mit der leidenschaftlichen Liebe ist es wie mit Gespenstern: Alle reden davon, aber keiner hat sie gesehen.

Das Alter ist ein Tyrann, der alle Freuden der Jugend bei Todesstrafe verbietet.

François Marie Voltaire

Alle Kriege sind nur Raubzüge.

Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied.

Der Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen.

Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?

Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.

Franklin P. Jones

Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.

Franz Kafka

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.

Es gibt zwei menschliche Hauptsünden, aus welchen sich alle andern ableiten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Paradiese vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt es nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind sie vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück.

Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos gewordenen Meldungen zu. Gerne würden sie ihrem elenden Leben ein Ende machen, aber sie wagen es nicht wegen des Diensteides.

Wer der Welt entsagt, muß alle Menschen lieben, denn er entsagt auch ihrer Welt. Er beginnt daher, das wahre menschliche Wesen zu ahnen, das nicht anders als geliebt werden kann, vorausgesetzt, daß man ihm ebenbürtig ist.

Er frißt den Abfall vom eigenen Tisch; dadurch wird er zwar ein Weilchen lang satter als alle, verlernt aber, oben vom Tisch zu essen; dadurch hört dann aber auch der Abfall auf.

Friedrich Dürrenmatt

Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

Friedrich Engels

Die Bourgeoisie hat alle bisher ehrwürdigen und mit frommer Scheu betrachteten Tätigkeiten ihres Heiligenscheins entkleidet. Sie hat den Arzt, den Juristen, den Pfaffen, den Poeten, den Mann der Wissenschaft in ihre bezahlten Lohnarbeiter verwandelt.

Friedrich Haug

Vergebens sind meine Kanzellehren! Sagt an: wer tut denn Buße von euch? Ein Witzling rief: wir alle zugleich, Indem wir dich predigen hören.

Alle Schönen, holder Künstler, mahle, Und geneuß, auf Beifall kühn, Deinen Lohn für die Kopien In den Armen der Originale.

Sein Wahnsinn war ihm hinderlich, Dies Erdeleben abzukürzen. Er wollt' in der Verrücktheit sich Zugleich in alle Brunnen stürzen.

Für alle fleht der Priester himmelan, alle streitet der Soldat, Und alle nährt der Ackersmann; Doch alle frißt der Advokat.

Friedrich Hölderlin

Ach! Der Gott in uns ist immer einsam und arm. Wo findet er all seine Verwandten? Die einst da waren und da sein werden? Wann kommt das große Wiedersehen der Geister? Denn einmal waren wir doch, wie ich glaube, alle beisammen.

Friedrich Martin von Bodenstedt

Das ist der Fluch der Armut, daß alle ihre Handlungen, mögen sie noch so uneigennützig sein, niedrigem Interesse zugeschrieben werden.

Friedrich Nietzsche

Man verlernt die Anmaßung, wenn man sich immer unter verdienten Menschen weiß; Alleinsein pflanzt Übermut. Junge Leute sind anmaßend, denn sie gehen mit ihresgleichen um, welche alle Nichts sind, aber gerne viel bedeuten.

Vielleicht ist selbst der Typus des Heiligen nur bei einer gewissen Befangenheit des Intellektes möglich, mit der es, wie es scheint, für alle Zukunft vorbei ist.

Von vier Gattungen der Dinge sagen die gebundenen Geister, sie seien im Rechte. Erstens: alle Dinge, welche Dauer haben, sind im Recht; zweitens: alle Dinge, welche uns nicht lästig fallen, sind im Recht; drittens: alle Dinge, welche uns Vorteil bringen, sind im Recht; viertens: alle Dinge, für welche wir Opfer gebracht haben, sind im Recht.

Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.

Fast alle Zustände und Lebensweisen haben einen seligen Moment. Den wissen die guten Künstler herauszufischen.

Zuletzt hat die Verteufelung des Eros einen Komödien-Ausgang bekommen: der Teufel Eros ist allmählich den Menschen interessanter als alle Engel und Heiligen geworden.

Alle Handlungen gehen auf Wertschätzungen zurück, alle Wertschätzungen sind entweder eigene oder angenommene, - letztere bei weitem die meisten.

Wir sind alle nicht das, als was wir nach den Zuständen erscheinen, für die wir allein Bewußtsein und Worte - und folglich Lob und Tadel-haben.

Noch immer ist die Rangordnung der Größe für alle vergangene Menschheit noch nicht festgesetzt.

Alle Dinge tief finden - das ist eine unbequeme Eigenschaft: sie macht, daß man beständig seine Augen anstrengt und am Ende immer mehr findet, als man gewünscht hat.

Egoismus ist das perspektivische Gesetz der Empfindung, nach dem das Nächste groß und schwer erscheint: während nach der Ferne zu alle Dinge an Größe und Gewicht abnehmen.

Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht der Ruhm.

Alle Stimmen klingen anders in der Einsamkeit!

Wer immer tief beschäftigt ist, ist über alle Verlegenheit hinaus.

Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst, - sogar sich selbst.

Wer sich zum Schauen und nicht zum Glauben vorherbestimmt fühlt, dem sind alle Gläubigen zu lärmend und zudringlich: er erwehrt sich ihrer.

Man muß alle Tugenden haben, um gut zu schlafen.

Friedrich Rückert

Der Erfolg ist offenbar, Die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten Ewig nach dem Erfolge richten.

Friedrich von Schiller

Alle Pfade, die zum Leben führen, alle führen zum gewissen Grab.

Ein gütiger Herr tut seine Pforten auf für alle Gäste, keinen schließt er aus.

Verwandt sind sich alle starken Seelen.

Wenn jeder Mensch alle Menschen liebte, besäße jeder einzelne die Welt.

Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur, alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.

Der Stolze fällt mit lächerlichem Falle, der Kluge überholt sie alle.

Treue Lieb hilft alle Laster heben.

Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.