Zitate zum Thema "elend"
Dante Alighieri
Kein Schmerz ist größer, als sich der Zeiten des Glücks zu erinnern, wenn man im Elend ist.
Euripides
Die Menschen, deren Ehe wohlbestellt, sind glücklich. Wem's in diesem Punkt mißlingt, ist elend und außer seinem Haus.
Juvenal
Ein Elend ist die Bewachung eines großen Vermögens.
Michelangelo
Wer sich mit Liebe wappnet, überwindet Zorn, Elend, Übermacht und Mißgeschick.
Napoleon I. Bonaparte
Der wahre Heldenmut besteht darin, über das Elend des Lebens erhaben zu sein.
Adam Smith
Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.
Baruch de Spinoza
Weil die große Menge immer gleich elend bleibt, bleibt sie nie lange demselben Aberglauben ergeben; vielmehr wird sie immer wieder von einem neuen Aberglauben angezogen, von welchem sie noch niemals getäuscht worden ist.
Claude Tillier
Wer in dem Elend dieses Lebens keine Philosophie besitzt, gleicht einem Mann, der bloßen Kopfes in einem Platzregen spazierengeht.
Friedrich Hölderlin
Wer auf sein Elend tritt, steht höher.
Heinrich Heine
Überall sieht man, daß die Menschen, wenn sie einmal im Sinken sind, wie nach dem Newtonschen Gesetze, immer entsetzlich schneller und schneller ins Elend herabfallen.
Honoré de Balzac
Ich kenne keinen Beichtvater, der uns vom Elend losspricht.
Die Liebe verabscheut Arbeit und Elend. Sie will lieber sterben, als kümmerlich ihr Leben fristen.
Dies banale Haus, wo Berühmtheit genügte, um empfangen zu werden, war so etwas wie ein Bordell des Geistes und wie das Zuchthaus der Intelligenz: man kam nur hinein, wenn man auf rechtmäßige weise sein Vermögen erworben, zehn Jahre lang im elend gelebt, zwei oder drei Leidenschaften erdrosselt und auf irgendeine Weise einen berühmten Namen erworben hatte.
Das Mädchen das fraglos einen Instinkt für das Elend und für die Leiden des Herzens hatte, durchzuckte jener elektrisierende Funke, von dem man nicht weiß, woher er kommt, der unerklärlich ist, den starke Geister leugnen, doch dessen Berührung so viele Männer und Frauen schon in sich gespürt haben.
Das Elend hat seinen eigenen Schlaf voll schöner Träume.
Es gibt ein Elend, das mit Würde hingenommen und mit Frohsinn ertragen wird.
Immanuel Kant
Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück ans Elend, bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.
Johann Wolfgang von Goethe
Männer! Männer! Sie machen uns glücklich und elend.
Ludwig Feuerbach
Gott ist eine Träne der Liebe, in tiefster Verborgenheit vergossen über das menschliche Elend.
Ludwig van Beethoven
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
Matthias Claudius
Nichts ist so elend als ein Mann, der alles weiß und der nichts kann.
Michel Eyquem de Montaigne
Die Natur sollte zufrieden sein, das Alter elend zu gestalten, ohne es lächerlich zu machen.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Das Elend des Menschen liegt darin, daß er in der Gesellschaft Trost suchen muß gegen die Leiden, die die Natur ihm zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellschaft.
Eitel heißt: nichtig; so ist die Eitelkeit so elend, daß man ihr nichts Schlimmeres nachsagen kann als ihren Namen. Sie gibt sich selbst als das, was sie ist.
Thomas Carlyle
Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit!

