Zitate zum Thema "frißt"
Ernst Moritz Arndt
Leid frißt das Herz und auch den Mut.
Franz Kafka
Er frißt den Abfall vom eigenen Tisch; dadurch wird er zwar ein Weilchen lang satter als alle, verlernt aber, oben vom Tisch zu essen; dadurch hört dann aber auch der Abfall auf.
Friedrich Haug
Für alle fleht der Priester himmelan, alle streitet der Soldat, Und alle nährt der Ackersmann; Doch alle frißt der Advokat.
Georg Büchner
Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder.
Heinrich Heine
Ein kluger Esel frißt aus zwei Krippen.
Honoré de Balzac
Die Spielsucht dauert nur zwei Tage und frißt dennoch das Brot der Zukunft, die Suppe der Woche, die Kleider der Frau und die zerschlissenen Windeln des Kindes.
Diese Kameraderie, ein von einem geistreichen Mann erfundenes Wort, frißt die schönsten Seelen an: sie macht ihren Stolz rosten, vernichtet die Grundlage großer Werke und heiligt die geistige Feigheit.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Wenn ich einem Tiger begegne, und der Tiger frißt mich auf, so muß ich das ganz natürlich finden.
Samuel Butler d.J.
Der Mensch ist das einzige Tier, das so lange freundlich zu seinen Opfern sein kann, bis es sie frißt.
Wilhelm Busch
Wo was wächst, gleich ist wer da, der's frißt.

