Zitate zum Thema "begehren"
Horaz
Denjenigen, die vieles begehren, mangelt vieles.
Justinus
Je mehr die Menschen haben, desto mehr begehren sie.
Thomas von Aquin
Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein.
Emanuel Geibel
Los zu werden den alten Zopf ist ein vernünftig Begehren, aber wer wird darum den Kopf gleich rattenkahl sich scheren!
François Duc de La Rochefoucauld
Als Sterbliche ängstigt uns alles; doch alles begehren wir, als ob wir unsterblich wären.
Friedrich Nietzsche
Die Sozialisten begehren für möglichst viele ein Wohlleben herzustellen. Wenn die dauernde Heimat dieses Wohllebens, der vollkommene Staat, wirklich erreicht wäre, so würde durch dieses Wohlleben der Erdboden, aus dem der große Intellekt und überhaupt das mächtige Individuum wächst, zerstört sein.
Honoré de Balzac
Diese erste Zusammenkunft war so wie alle ersten Rendezvous, die sich leidenschaftliche Menschen geben, welche schnell alle Abstände hinter sich gelassen haben und sich heiß begehren, ohne sich jedoch zu kennen.
Welche Frau, so rein sie auch sein möge, möchte nicht Begehren erregen?
Mädchen, die erzogen worden sind wie ihr, im Zwang und in religiösen Praktiken, dürsten nach Freiheit, begehren nach Glück, und das Glück, das sie genießen, ist nie so groß und so schön wie das, von dem sie geträumt haben.
Die Güte hat ihre Klippen: man schreibt sie dem Charakter zu uns will darin nur selten die geheimen Bemühungen einer schönen Seele erblicken, während man schlechte Menschen ohne weiteres für das Böse belohnt, das sie nicht begehren.
Sollte die Quelle reizender sein als der Strom, das Begehren entzückender als der Genuß und das Erhoffte verlockender als alles, was man besitzt?
Es ist verdrießlich, immerfort zu begehren und stets unbefriedigt zu bleiben.
Robert Louis Stevenson
Ein unterdrücktes Begehren ist nie ein kluger Gefährte.
Samuel Johnson
Ein gewisses Maß an Begehren gibt dem Leben erst seinen Schwung.
Thomas Hobbes
Begehren von Amt und Vorrecht ist Ehrgeiz.

