Zitate zum Thema "scheinen"

Phaedrus

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.

Sallust

Cato wollte lieber ein guter Mensch sein als es zu sein scheinen.

Vergil

Sie können es, weil sie es zu können scheinen.

Adolph Freiherr von Knigge

Die mehrsten Schriftsteller, welche etwas über die Frauenzimmer sagen, scheinen sich's zum Geschäfte zu machen, nur die Schwächen derselben aufzudecken.

Albert Einstein

Physikalische Begriffe sind freie Schöpfungen des menschlichen Geistes und, obwohl es so scheinen mag, nicht eindeutig durch die Außenwelt bestimmt.

Bertolt Brecht

Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen. Der Regen von gestern macht uns nicht naß, sagen viele. Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod.

Charles de Montesquieu

Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen oder weise sein muß.

Clemens von Brentano

So oft der Mond mag scheinen, Gedenk ich dein allein; Mein Herz ist klar und rein, Gott wolle uns vereinen.

E.T.A. Hoffmann

Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden.

Ernest Hemingway

Manche sagen, Glück sei fad... Das kommt davon, daß fade Leute manchmal sehr glücklich sind, während die intelligenten bloß da zu sein scheinen und da sind, sich und andere unglücklich zu machen.

François Duc de La Rochefoucauld

Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen.

Franz Grillparzer

Unsere Neigungen, Gedanken, scheinen gleich sie ohne Schranken, gehn doch, wie die Rinderherde, eines in des andern Tritt.

Georg Christoph Lichtenberg

Es ist sonderbar, daß nur außerordentliche Menschen die Entdeckungen machen, die hernach so leicht und simpel scheinen.

Kluge Leute glauben zu machen man sei was man nicht ist, ist schwerer als zu werden was man scheinen will.

Gotthold Ephraim Lessing

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas Besseres.

Wie manches würde in der Theorie unwidersprechlich scheinen, wenn es dem Genie nicht gelungen wäre, das Widerspiel durch die Tat zu erweisen.

Man muß nicht reicher scheinen wollen, als man ist.

Honoré de Balzac

Die Frauen lieben jene Männer, welche sich selber zu Paschas ernennen, von Löwen und Scharfrichtern begleitet zu sein scheinen und in einem Gepränge von Schrecken einherschreiten, ganz besonders. Dadurch entsteht bei diesen Männern eine Sicherheit des Handelns, ein Bewußtsein der Macht, ein Stolz des Blickes und ein Löwengewissen, welche für die Frauen den Kampftypus verwirklichen, den sie alle erträumen.

So handeln die durch die Kraft ihrer Ideen bemerkenswertesten Männer; sie sehen in einer ernsten Angelegenheit einen Anlaß zu Scherzen; sie scheinen ihre Intelligenz für ihre Werke aufzusparen und wenden sie aus Angst, sie könne dadurch gemindert werden, keinesfalls auf Dinge des täglichen Lebens an.

Jakob Boßhart

Eitle Menschen wollen mehr scheinen, als sie sind.

Johann Heinrich Pestalozzi

Die Liebe wählt sich den kleinen Ort, auf den sie scheinen will, alles übrige steht bei ihr im Schatten.

Johann Wolfgang von Goethe

Sie scheinen mir aus einem edlen Haus: Sie sehen stolz und unzufrieden aus.

Der Schmutz ist glänzend, wenn die Sonne scheinen mag.

Man sieht also, daß man, um vornehm zu scheinen, wirklich vornehm sein müsse.

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.

Denn es ist kein Anerkennen, weder vieler, noch des einen, wenn es nicht am Tage fördert wo man selbst was möchte scheinen.

Ludwig van Beethoven

Man muß etwas sein, wenn man etwas scheinen will.

Marcus Tullis Cicero

Diejenigen, die die Freundschaft aus ihrem Leben entfernen, scheinen nämlich die Sonne aus der Welt zu entfernen.

Sören Kierkegaard

Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben.

Wilhelm Busch

Es saust der Stock, es schwirrt die Rute, du sollst nicht scheinen, was du bist. Wie schad', oh Mensch, daß dir das Gute im Grunde so zuwider ist.

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