Zitate zum Thema "träume"
Epikur von Samos
Die Träume haben keine göttliche Natur und keine zukunftverkündende Kraft, sondern sie entstehen gemäß dem Einfallen der Bilder.
Michelangelo
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.
Amy Lowell
Alle Bücher sind entweder Träume oder Schwerter. Mit Worten kann man schneiden oder betäuben.
Eduard von Hartmann
Gegen Träume ist auch der Tapferste wehrlos.
Ernst Moritz Arndt
Träume sind nicht Taten.
Friedrich Haug
Gewaltig schlugst die Leier du, In Träume von Unsterblichkeit verloren. Da spitzte Pegasus die Ohren; Apollo hielt sie zu.
Friedrich Nietzsche
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
Friedrich von Schiller
Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.
Georg Christoph Lichtenberg
Wenn Leute ihre Träume aufrichtig erzählen wollten, da ließe sich der Charakter eher daraus erraten als aus dem Gesicht.
Aus der Mätresse eines Mannes läßt sich viel auf den Mann schließen; man sieht in ihr seine Schwachheiten und seine Träume.
Hermann Hesse
Die meisten Menschen erleben ihre Träume viel heftiger als ihr Leben.
Honoré de Balzac
Die Seele hat eine gewisse Neigung zum Weißen, die Liebe liebt das Rote, und Gold schmeichelt den Leidenschaften, denn es hat die Macht, ihre Träume zu verwirklichen.
Bis zu ihrer Ehe wurde ihnen die Musik zu einem zweiten Leben innerhalb des Lebens, gerade wie der russische Bauer, so heißt es, seine Träume für die Wirklichkeit und sein Leben für einen schlechten Traum hält.
Das Elend hat seinen eigenen Schlaf voll schöner Träume.
Zu welcher Höhe sich eine Frau auch durch die geheime Poesie ihrer Träume erhoben haben mag, sie muß ihre Vorrechte auf dem Altar der Familie opfern. Ihre Begeisterung, ihr Genie, ihr Trachten nach dem Erhabenen, die ganze Jungmädchenpoesie gehört dem Mann, den sie erhört, den Kindern, die sie haben wird.
Jean Paul
Die Nacht ist so zu Träumen eingerichtet, daß man auch wachend in Träume gerückt wird; man wird von ihr traumtrunken.
Karl Julius Weber
Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.
Khalil Gibran
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
Ludwig Börne
Die unwandelbare Freundschaft und der ewige Friede zwischen allen Völkern - sind das denn Träume? Nein, der Haß und der Krieg sind Träume, aus denen man einst erwachen wird.
Thomas Jefferson
Ich mag die Träume von der Zukunft lieber als die ganze Geschichte der Vergangenheit.
Walther Rathenau
Intuitionen sind Träume, deren man sich erinnert.

