Zitate zum Thema "menschen"

Aischylos

Wer kundig ist des Unheils, weiß, daß Menschen, wenn sie der Schwall der Leiden überflutet, in jedem Ding gar ein leicht Schrecknis wittern. Doch fließt das Schicksal sanft, so meinen sie, es wehe derselbe Geist des Glücks.

Alkmaion von Kroton

Über das Unsichtbare wie über das Irdische haben Gewißheit die Götter, uns aber als Menschen ist nur das Erschließen gestattet.

Antonius von Padua

Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

Aristoteles

Im allgemeinen tun die meisten Menschen Unrecht, sobald sie in der Lage sind, es zu tun.

Gut und rechtschaffen aber werden die Menschen durch dreierlei: durch Naturanlage, Gewöhnung und Vernunft.

Aurelius Augustinus

Nur große Menschen haben Ketzereien hervorgebracht.

Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

Nimm den Dünkel weg, und alle Menschen sind nichts anderes als Menschen.

Christine

Das Schicksal gibt einem Menschen nicht die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Es gilt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen, und nicht auf die nächste zu hoffen.

Wie intim Menschen auch miteinander werden können - es gibt Geheimnisse, die unaussprechlich sind.

Dante Alighieri

Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

Demokrit

Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig als durch ihre ursprüngliche Anlage.

Das Privileg der Götter wie der Menschen ist das Lachen.

Epiktet

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.

Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen von den Dingen beunruhigen den Menschen.

Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

Epikur von Samos

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

Bei den meisten Menschen ist die Ruhe nichts als Erstarrung und die Bewegung nichts als Raserei.

So wie wir unsere eigene Art hochschätzen, mag sie tüchtig sein und von den Menschen bewundert oder nicht, so muß man auch die Art der Nächsten schätzen, wenn sie anständig sind.

Wenn ich als Naturforscher offen reden soll, so möchte ich lieber wie ein Orakel allen Menschen das zuträgliche verkündigen, ohne daß auch nur einer es verstünde, als den gangbaren Meinungen zustimmen und dabei das massenhafte Lob der Leute ernten.

Die Naturwissenschaft macht die Menschen nicht zu geschäftigen Prahlern und Schwätzern und nicht zu solchen, die die von der Menge hochgeschätzte Bildung zur Schau stellen, sondern zu Selbstbewußten und Selbstgenügsamen, die nicht auf den Wert der äußeren Dinge, sondern auf ihre eigenen Güter stolz sind.

Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie schlechte Menschen, die uns lange Zeit sehr geschadet haben, vollständig vertreiben.

Das ganze Leben dieses Menschen wird wegen seiner Unzuverlässigkeit zusammenbrechen und zerschlagen sein.

Um vor den Menschen sicher zu sein, steht als ein naturgemäßes Gut Herrschaft und Königtum zur Verfügung, mit deren Hilfe man sich zuweilen jene Sicherheit verschaffen kann.

Manche wollten berühmt und angesehen werden und meinen, sich auf diese Weise die Sicherheit vor den Menschen verschaffen zu können. Ist nun das Leben solcher Menschen tatsächlich sicher geworden, so haben sie das naturgemäße Gut erlangt. Ist es aber nicht sicher geworden, so besitzen sie nicht, wonach sie ursprünglich der Natur entsprechend strebten.

Erasmus von Rotterdam

Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als daß man für alle fertige Antworten bereithalten könnte.

Euripides

Die Menschen, deren Ehe wohlbestellt, sind glücklich. Wem's in diesem Punkt mißlingt, ist elend und außer seinem Haus.

Der Menschen Seherkunst ist eitles Nichts.

Fénelon

Der gute Wille ist das Kostbarste im Menschen.

Franz von Sales

Schwer ist es für jeden Menschen, die Mitte zu halten. Doch wenn ich mich irre, dann lieber durch zu große Milde als durch zu große Strenge.

So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, daß wir vergessen, gute Menschen zu sein.

Friedrich II., der Große

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

Man müßte es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen!

Heraklit

Vor Gott ist alles schön, gut und gerecht. Aber die Menschen wähnen, das eine sei Unrecht, das andere Recht.

Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Die Menschen wissen nicht, wie das, was verschieden ist, mit sich selbst übereinstimmt. Es ist eine Zusammenstimmung entgegengesetzter Spannungen, wie die des Bogens und der Lyra.

Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller Dinge; und einige hat er zu Göttern gemacht und einige zu Menschen, einige gebunden und einige frei.

Es ist nicht gut für die Menschen, alles zu erhalten, was sie wünschen.

Hildegard von Bingen

Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.

Horaz

Nichts ist für Menschen zu schwer.

Nichts hat das Leben den Menschen ohne große Anstrengung gegeben.

Ignatius von Loyola

Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.

Jeanne d'Arc

Das zu tun, was Gott mich tun hieß, was er mir befahl oder befehlen wird, davon werde ich um keines noch unter den Lebenden weilenden Menschen willen ablassen.

Justinus

Je mehr die Menschen haben, desto mehr begehren sie.

Juvenal

Der Tod allein zeigt, wie nichtig die Körperchen der Menschen sind.

Katharina II., die Große

Ihr Philosophen habt es gut. Ihr schreibt auf Papier, und Papier ist geduldig. Ich unglückliche Kaiserin schreibe auf der empfindlichen Haut von Menschen.

Konfuzius

Die Menschen sind sich ziemlich ähnlich, wenn sie geboren werden, aber durch ihre Gewohnheiten entfernen sie sich immer mehr voneinander.

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.

Es betrübt mich nicht, wenn mich die Menschen nicht kennen, aber es betrübt mich, wenn ich die Menschen nicht kenne.

Von den Menschen verkannt zu werden, ohne Verbitterung zu spüren - ist das nicht auch eine Eigenschaft des Edlen?

Die Natur der Menschen läßt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern.

Der Edle stellt einen Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte ein. Genauso verwirft er aber auch nicht die Worte nur aufgrund des Menschen, der sie sprach.

Ich unterrichte alle Menschen ohne Unterschied.

Wer seinem Fürsten mit formvollendeter Schicklichkeit dient, den halten die Menschen für einen Schmeichler.

Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel. Doch es ist besser unflexibel zu sein als unbescheiden.

Dem Menschen, der der Menschlichkeit entbehrt, helfen keine frommen Gesten.

Ein hübsches Gesichtchen ist den Menschen angenehmer als eine Wahrheit ins Gesicht.

Den edlen Menschen kränkt sein Unvermögen; ihn kränkt nicht, daß man ihn nicht anerkennt.

Laotse

Wer Menschen führen will, muß hinter Ihnen gehen.

Das sind die besten Führer, von denen - wenn sie ihre Aufgabe vollendet haben - alle Menschen sagen: Wir haben es selbst getan.

Leonardo da Vinci

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier ebenso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.

Die größten Ehrungen und Zeremonien werden den Menschen ohne ihr Wissen zuteil.

Li Liweng

Charme ist im Menschen wie das Brennen beim Feuer, das Leuchten bei der Kerze, das Funkeln bei kostbaren Steinen, Gold und Silber. Es ist etwas geistiges.

Lukian von Samosata

Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen sagen zum Menschen: Lebe!

Marc Aurel

Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.

Das Leben eines Menschen ist gefärbt von der Farbe seiner Vorstellungskraft.

Die Gedanken sind es, die das Leben des Menschen glücklich oder unglücklich machen.

Menander

Nichts Böses geschieht, wofür die Menschen nicht einen Vorwand haben.

Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

Meng-tsu

Der Gütige läßt die Art, wie er einen geliebten Menschen behandelt, auch den Ungeliebten zuteil werden.

Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll. Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll.

Mo-Tse

Einen Menschen zu verurteilen, ohne ihn zu bessern, ist, wie einen aus den Flammen zu retten, um ihn anschließend ins Wasser zu werfen.

Molière

Wer aller Menschen Freund ist, der ist der meine nicht.

Die Dinge haben den Wert, den die Menschen ihnen beimessen.

Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien, nicht an ihren Krankheiten.

Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden.

Napoleon I. Bonaparte

Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.

Novalis

Das Theater ist die tätige Reflexion des Menschen über sich selbst.

In jedem Menschen kann mir Gott erscheinen.

Mannigfache Wege gehen die Menschen, und ihre Schritte zeichnen rätselhafte Figuren in den Sand.

Ovid

Geschenke besänftigen Götter und Menschen.

Perikles

Wir halten den, der sich den politischen Angelegenheiten fernhält, nicht für einen ruheliebenden, sondern für einen unnützen Menschen.

Petron

Eher werden die Menschen Flammen in ihrem Mund halten, als daß sie Geheimnisse bewahren.

Phaedrus

Der Erfolg schlechter Menschen lockt mehr Menschen an.

Platon

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.

Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.

Eros ist an Jahren und an Ehren der reichste Gott, er, der die Menschen edel und selig macht, im Leben und im Tode.

Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern.

Plinius d.Ä.

Die meisten Unglücke geschehen dem Menschen vom Menschen her.

Plinius d.J.

Mehr als eine große Ruhmestat hilft den Menschen eine, die weithin bekannt ist.

Plutarch

Der Geist des Menschen ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entfacht werden muß.

Po Chü-I

Den Himmel kann man berechnen, die Erde ausmessen, doch das Herz der Menschen ist unberechenbar.

Sokrates

Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, Selbsttäuschung aber das meiste Übel.

Wo aber die Fähigkeit zur Gemeinschaft im Menschen fehlt, da fehlt auch die Freundschaft.

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.

Zur Unterscheidung von Gutem und Schlechtem bedarf der Verständige keines anderen Menschen.

Sophokles

Es ist den Menschen allen eins gemeinsam: fehlzugehen.

Stendhal

Das wahre Vaterland ist das Land, wo man die meisten Menschen trifft, die einem gleichen.

Terenz

So viele Menschen, so viele Ansichten.

Wieviele Menschen, soviele Meinungen.

Thomas von Aquin

Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, das des Menschen Sinn ledig sei für Gott.

Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.

Abraham Lincoln

Keines Menschen Gedächtnis ist so gut, daß er ständig erfolgreich lügen könnte.

Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.

Wenn du den Charakter eines Menschen prüfen willst, so gib ihm Macht.

Adalbert Stifter

Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen.

Der Schmerz ist ein heiliger Engel; durch ihn allein sind mehr Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt.

Die Natur hat ihr Antlitz geändert, seit Menschen in ihr umhergehen, so wie sie eben sind.

Es wird vielen Menschen lächerlich sein, und manchen frommen Christen ärgerlich, daß wir auf einen Hund so viel Rücksicht nehmen.

Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides.

Die Klarheit seines Innern ist für den Menschen das höchste Gut.

Ich habe Ahnungen nie geleugnet, da dem Menschen ein Wissen auch ohne die Sinne, die Untersuchung, die Erfahrung und dergleichen zukommen kann, welches Wissen so gewiß ist wie jedes andere, ja gewisser, da der Verstand irren kann.

Adolf von Harnack

Nichts kann den Menschen mehr stärken als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.

Adolph Freiherr von Knigge

Wer Menschen studieren will, der versäume nicht, sich unter Kinder zu mischen.

Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.

Den Verliebten Regeln über ihren Umgang miteinander zu geben, das würde verlorene Mühe sein; denn da diese Menschen selten bei gesunder Vernunft sind, so wäre es ebenso unsinnig zu verlangen, daß sie sich dabei gewissen Vorschriften unterwerfen sollten.

Die erste Liebe bewirkt ungeheure Revolutionen in der ganzen Sinnesart und dem Wesen des Menschen.

Wir sehen die klügsten, verständigsten Menschen im gemeinen Leben Schritte tun, wozu wir den Kopf schütteln müssen. Wir sehen die feinsten theoretischen Menschenkenner das Opfer des gröbsten Betrugs werden.

Rühme nicht zu laut deine glückliche Lage! Krame nicht zu glänzend deine Pracht, deinen Reichtum, deine Talente aus! Die Menschen vertragen selten ein solches Übergewicht ohne Murren und Neid.

Wenngleich das Zeugungsgeschäft nicht eigentlich absichtliche Wohltat für die folgende Generation ist, so gibt es doch wenig Menschen, die nicht ganz gut damit zufrieden wären, daß jemand sich die Mühe gegeben hat, sie in die Welt zu setzen.

Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?

Und was bekümmert es mich am Ende, ob Menschen, die mein Herz nicht kennen, ja, die mich nie gesehn haben, durch die Geschwätze irgendeines alten Weibes gegen mich eingenommen sind oder nicht?

Man hat oft die beste Gelegenheit, die Gemütsart eines Menschen dann kennenzulernen, wenn er uns beleidigt hat.

Das Reisen macht gesellig; man wird da mit Menschen bekannt und auf gewisse Weise vertraut, die wir außerdem schwerlich zu Gesellschaftern wählen würden.

Albert Einstein

Alles wirklich Wertvolle kommt nicht aus dem Ehrgeiz oder aus dem Pflichtgefühl, sondern aus der Liebe und Devotion gegenüber Menschen oder objektiven Dingen.

Amerika ist heute die Hoffnung aller aufrechten Menschen, die den Respekt vor dem fremden Dasein und dem Rechte aller auf freie Existenz hochhalten.

Bei einem Menschen meiner Art besteht der Wendepunkt der Entwicklung darin, daß das Hauptinteresse sich allmählich weitgehend loslöst vom Momentanen und nur Persönlichen, und sich dem Streben nach gedanklicher Erfassung der Dinge zuwendet.

Das Streben nach moralischem Handeln ist das wichtigste Streben der Menschen. Sein inneres Gleichgewicht, ja seine Existenz hängen davon ab. Moralisches Handeln allein kann dem Leben Schönheit und Würde verleihen.

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

Ich selber werde nie durch das Meer, sondern nur durch die Menschen seekrank. Ich fürchte aber, daß die Wissenschaft diesem Übel gegenüber noch hilflos dasteht.

In unserer im allgemeinen materialistisch eingestellten Zeit sind die ernsthaften Forscher die einzigen tief religiösen Menschen.

Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewußtsein, daß die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind, sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihrer Bewegung.

Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und im welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangen kann.

Es ist die hohe Bestimmung des Menschen, mehr zu dienen als zu herrschen.

Alexander Herzen

Der Tourismus lebt vom unstillbaren Drang des Menschen, für teures Geld im Ausland immer wieder bestätigt zu bekommen, daß es nirgends so schön ist wie zu Hause.

Alexandre Dumas d.Ä.

Lieber schlecht als dumm! Schlechte Menschen sind auch ab und zu gut. Dumme sind immer bloß dumm.

Alphonse Daudet

Die Menschen werden alt, aber selten reif.

Alphonse de Lamartine

Das Herz des Menschen ist nie so unbeugsam wie sein Geist.

Verlöscht den Glauben an Gott, und es wird Nacht in der Seele des Menschen.

Ambrose Bierce

Bewunderung ist die höfliche Beachtung des anderen Menschen, der Ähnlichkeit mit dir hat.

Gleichgültig: stark genug, das anderen Menschen aufgebürdete Los ertragen zu können.

Schläue: Die Eigenschaft, durch die sich schwache Tiere oder Menschen von starken unterscheiden.

Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

Das Telefon ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leibe halten zu können, teilweise wieder zunichte macht.

Amy Lowell

Bücher sind mehr als Bücher. Sie sind das Leben, der Wesenskern vergangener Zeiten, das, wofür Menschen gelebt und gearbeitet haben und gestorben sind - die Essenz und Quintessenz ihres Daseins.

Anatole France

Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch ihre anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen und komplizierten Irrtümern zu ergötzen.