Zitate zum Thema "bösen"
Adolph Freiherr von Knigge
In der Ehe ist Eifersucht ein schreckliches, Ruhe und Frieden störendes Übel, und jeder Streit von bösen Folgen; in der Liebe hingegen wirkt Eifersucht neue Mannigfaltigkeit hinein.
Die besten Fürsten sind nicht selten die, von denen am wenigsten geredet wird, sowohl im Guten als im Bösen.
Anton Tschechow
Tugend und Reinheit unterscheiden sich wenig vom Laster, wenn sie nicht frei sind vom bösen Gefühl.
Christian Friedrich Hebbel
Die Krone macht die Teufel, die den Menschen zu allem Bösen reizen, doppelt stark und doppelt schwach die Engel, die ihn warnen.
Emil Gött
Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.
François Marie Voltaire
Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?
Franz Kafka
Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf.
Laß dich vom Bösen nicht glauben machen, du könntest vor ihm Geheimnisse haben.
Die Hintergedanken, mit denen du das Böse in dir aufnimmst, sind nicht die deinen, sondern die des Bösen. Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden, und weiß nicht, daß das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.
Friedrich Nietzsche
Die bösen Reden anderer über uns gelten oft nicht eigentlich uns, sondern sind die Äußerungen eines Ärgers, einer Verstimmung aus ganz anderen Gründen.
Drei Viertel alles Bösen, das in der Welt getan wird, geschieht aus Furchtsamkeit.
Friedrich von Schiller
Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur, alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.
Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie fortzeugend, immer Böses muß gebären.
Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Georg Christoph Lichtenberg
Der Wein reizt zur Wirksamkeit: die Guten im Guten, die Bösen im Bösen.
Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.
Heinrich Heine
Ach, der psychische Schmerz ist leichter zu ertragen als der physische, und gewährt man mir z. B. die Wahl zwischen einem bösen Gewissen und einem bösen Zahn, so wähle ich ersteres.
Ausgestoßene Verbrecher tragen oft mehr Menschlichkeit im Herzen als jene kühlen, untadelhaften Staatsbürger der Tugend, in deren bleichen Herzen die Kraft des Bösen erloschen ist, aber auch die Kraft des Guten.
Honoré de Balzac
Der Mensch kann zu seiner Verzweiflung nichts tun, was nicht unvollkommen wäre, im Guten wie im Bösen.
Es gibt liebreizende Geschöpfe, die vom Schicksal verkannt werden, denen alles im Leben gelingen müßte, die indessen unglücklich leben und sterben, gequält von einem bösen Geist, Opfer unvorhergesehener Umstände.
Der Triumph des Bösen ist stets nur vorübergehend.
Jean Paul
Man fragt den andern um Rat, nicht, weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es weiß, aber nicht gern tut - der andere soll dann einer guten oder bösen Neigung den Ausschlag geben.
Jean-Jacques Rousseau
Warum die Hölle im Jenseits suchen? Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen.
Johann Wolfgang von Goethe
Den Bösen sind sie los, die Bösen sind geblieben.
Ich sag' es dir: Ein Kerl der spekuliert, ist wie ein Tier auf dürrer Heide, von einem bösen Geist herumgeführt, und rings umher liegt schöne grüne Weide.
Kurt Tucholsky
Zu einem ganz strengen, ganz bösen Mann am Fahrkartenschalter möchte ich immer sagen: Na, was haben sie denn so für Billets?
Maxim Gorki
Groß ist die Zauberkraft des Feuers. Ich habe vielfach beobachtet, wie selbstvergessen sich die Menschen der Schönheit dieses bösen Spiels hingeben, und bin selbst nicht frei von ihrem Einfluß.
Omar I. ibn el- Chattab
Weise ist nicht, wer das Gute vom Bösen unterscheiden kann; weise ist, wer von zwei Übeln das kleinere erkennt.
Wilhelm Busch
Schlimmster Dienst: Sklavin eines bösen Weibes.
Die Reue wegen Unterlassung einer bösen Tat ist, fürcht' ich, nur zu häufig.

