Zitate zum Thema "sondern"
14. Dalai Lama
Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen.
Anaximander von Milet
Lebenskunst ist, Problemen nicht auszuweichen, sondern daran zu wachsen.
Aristoteles
Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken.
Aurelius Augustinus
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.
Der Verstand schafft die Wahrheit nicht, sondern er findet sie vor.
Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.
Bernhard von Clairvaux
Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
Carmen Sylva
Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
Christine
Ich liebe die Männer nicht weil es Männer sind, sondern weil es keine Frauen sind.
Epicharm
Überlasse die Entscheidung nicht der Leidenschaft, sondern dem Verstande.
Epiktet
Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.
Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen von den Dingen beunruhigen den Menschen.
Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.
Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
Epikur von Samos
Keiner sieht ein Übel und wählt es, sondern man läßt sich täuschen, weil man es im Vergleich mit einem anderen noch größeren Übel für ein Gut hält, und wird eingefangen.
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
Nicht der Jüngling ist selig zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat. Denn wer jung an Jahren ist, wird vielfach vom Zufall hin und her getrieben und wechselt seine Gedanken. Der Greis aber ist ins Alter eingefahren wie in einen Hafen und hält die Güter, auf die er früher nicht zu hoffen wagte, in heiterem Gedenken sicher verschlossen.
Die Träume haben keine göttliche Natur und keine zukunftverkündende Kraft, sondern sie entstehen gemäß dem Einfallen der Bilder.
Bei den anderen Unternehmungen folgt der Lohn im besten Falle dann, wenn sie zu ihrer Vollendung gekommen sind, bei der Philosophie aber läuft die Freude von Anfang an mit der Erkenntnis mit. Denn der Genuß kommt nicht nach dem Lernen, sondern Lernen und Genuß sind gleichzeitig.
Wir brauchen die Freunde nicht, um sie zu brauchen, sondern um die Gewißheit zu haben, daß wir sie brauchen dürfen.
Man soll nicht das Vorhandene beschmutzen durch die Begierde nach dem Nichtvorhandenen, sondern bedenken, daß auch das Vorhandene zu dem Wünschenswerten gehörte.
Die Naturwissenschaft macht die Menschen nicht zu geschäftigen Prahlern und Schwätzern und nicht zu solchen, die die von der Menge hochgeschätzte Bildung zur Schau stellen, sondern zu Selbstbewußten und Selbstgenügsamen, die nicht auf den Wert der äußeren Dinge, sondern auf ihre eigenen Güter stolz sind.
Man soll nicht vorgeben zu philosophieren, sondern wirklich philosophieren. Denn wir bedürfen nicht des Anscheins der Gesundheit, sondern wirklicher Gesundheit.
Nicht der Bauch ist unersättlich, wie die Leute meinen, sondern die falsche Vorstellung von dem unbegrenzten Anfüllen des Bauches.
Wir wollen unser Mitgefühl für unsere Freunde zeigen nicht durch Klage, sondern durch Fürsorge.
Das Schmerzende verweilt nicht lange Zeit gleichmäßig im Fleische, sondern, sofern es aufs äußerste schmerzt, ist es nur ganz kurze Zeit gegenwärtig, sofern es aber das Lusterzeugende im Fleische bloß überwiegt, dauert es nicht viele Tage. Langandauernde Schwächezustände schließlich zeigen ein Überwiegen des Lusterregenden im Fleische über das Schmerzende.
Nicht der Jüngling ist glücklich zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat.
Hildegard von Bingen
Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.
Hippokrates
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Nicht der Arzt heilt die Krankheit, sondern der Körper heilt die Krankheit.
Juan de la Cruz
Denke nicht, daß das Wohlgefallen vor Gott so sehr in vielen Werken besteht, sondern darin, sie mit gutem Willen zu wirken, ohne Besitzdenken und falsche Rücksichten.
Konfuzius
An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
Laotse
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man unterläßt.
Nicht wer nach ihm sucht und ausschaut, sondern wer die Augen schließt, wird des Unsichtbaren gewahr.
Leonardo da Vinci
Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft, sondern eher das Gedächtnis.
Marc Aurel
Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.
Molière
Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Die meisten Kranken sterben nicht an der Krankheit, sondern durch die Medikamente, die man ihnen aufzwingt.
Geiz ist für den Geizigen keine Plage, sondern ein Genuß. Das können nur die Geizigen ganz verstehen.
Napoleon I. Bonaparte
Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.
Der Ehebruch ist keine seltene Erscheinung, sondern eine gewöhnliche. Er ist eine Sache des Kanapees.
Nicht diejenigen, die nicht mit dir übereinstimmen, mußt du fürchten, sondern diejenigen, die nicht mit dir übereinstimmen und die zu feige sind, es dich wissen zu lassen.
Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.
Novalis
Das Nichtverstehen kommt meistens gar nicht vom Mangel an Verstand, sondern vom Mangel an Sinn.
Wer die Wahrheit verrät, verrät sich selber. Es ist hier nicht die Rede vom Lügen, sondern vom Handeln gegen die Überzeugung.
Das Leben soll kein uns gegebener, sondern ein von uns gemachter Roman sein.
Ovid
Da der Mensch von Natur aus Vernunft besitzt, ist die Kunst kein Gegensatz von Natur, sondern Vollendung der Natur.
Der Tropfen höhlt den Stein - nicht durch Gewalt, sondern durch stetiges Fallen.
Perikles
Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.
Wir halten den, der sich den politischen Angelegenheiten fernhält, nicht für einen ruheliebenden, sondern für einen unnützen Menschen.
Plutarch
Der Geist des Menschen ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entfacht werden muß.
Die Güte des Werkes ist nicht abhängig vom Werkzeug, sondern von demjenigen, der das Werkzeug bedient.
Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben.
Sokrates
Man lebt nicht, um zu essen, sondern man ißt, um zu leben.
Wer etwas um irgendeines Zwecks willen tut, will nicht das, was er tut, sondern das, um dessentwillen er es tut.
Teresa von Avila
Bete nicht um leichtere Lasten, sondern um einen stärkeren Rücken.
Therese von Lisieux
Die Freude steckt nicht in den Dingen, sondern im Innersten unserer Seele.
Thomas von Aquin
Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.
Gott wird durch Schweigen geehrt - nicht weil wir von ihm nichts zu sagen oder zu erkennen vermöchten, sondern weil wir wissen, daß wir unvermögend sind, ihn zu begreifen.
Thomas von Kempen
Wenn wir vor dem letzten Gericht stehen, wird man uns nicht fragen, was wir gelesen, sondern was wir getan haben.
Thukydides
Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.
Vergil
Weiche nicht vor dem Unglück zurück, sondern tritt ihm noch mutiger entgegen.
Xenophon
Ein Herrscher soll nicht nur der bessere Mann als jene sein, über die er herrscht, sondern er muß auch seinen Zauber auf sie übertragen.
Abu Hamid Muhammed al- Ghazzali
Ihr Männer, begegnet euren Frauen nicht wie wilde Tiere, die über einander herfallen, sondern laßt einen Botschafter zwischen euch vermitteln: Zärtlichkeiten und schöne Worte.
Adalbert Stifter
Anmaßung geht niemals aus einem Dasein, sondern nur stets aus einem Mangel hervor.
Adam Smith
Es ist nicht die Wohltätigkeit des Metzgers, des Brauers oder des Bäckers, die uns unser Abendessen erwarten läßt, sondern daß sie nach ihrem eigenen Vorteil trachten.
Adolph Freiherr von Knigge
Treue, echte Liebe freuet sich in der Stille des seligen Genusses, prahlt nicht nur nie mit Gunstbezeugungen, sondern gesteht sich's sogar selbst kaum, wie froh sie ist.
Selten nehmen ältere Leute so billige Rücksicht, daß sie sich in Gedanken an die Stelle jüngerer Personen setzen, die Freuden derselben nicht störten, sondern vielmehr zu befördern und durch Teilnahme lebhafter zu machen suchten.
Wer nie mit Weibern beßrer Art umgegangen ist, der entbehrt nicht nur sehr viel reinen Genuß, sondern er wird auch im geselligen Leben nicht weit kommen.
Albert Einstein
Alles wirklich Wertvolle kommt nicht aus dem Ehrgeiz oder aus dem Pflichtgefühl, sondern aus der Liebe und Devotion gegenüber Menschen oder objektiven Dingen.
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Ich glaube, daß die zur Zeit modische Anwendung der Methoden der Physik auf das Menschenleben nicht nur ein Fehler ist, sondern sogar verworfen werden sollte.
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.
Ich selber werde nie durch das Meer, sondern nur durch die Menschen seekrank. Ich fürchte aber, daß die Wissenschaft diesem Übel gegenüber noch hilflos dasteht.
Sehet im Studium nie eine Pflicht, sondern die beneidenswerte Gelegenheit, die befreiende Schönheit auf dem Gebiet des Geistes kennen zu lernen zu Euer eigenen Freude und zugunsten der Gemeinschaft, der Euer späteres Wirken gehört.
Unser Handeln sei getragen von dem stets lebendigen Bewußtsein, daß die Menschen in ihrem Denken, Fühlen und Tun nicht frei sind, sondern ebenso kausal gebunden wie die Gestirne in ihrer Bewegung.
Der Besitz von wunderbaren Produktionsmitteln brachte nicht Freiheit, sondern Sorge und Hunger.
Alexander Blok
Liebe erniedrigt nicht, sondern befreit.
André Kostolany
An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten.
Anton Tschechow
Man muß an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.
Ein wahrhaft glücklicher Mensch ist derjenige, der nicht nur an das denkt, was ist, sondern auch an das, was nicht ist.
Arthur Murphy
Die Wahrheit ist keine Speise, sondern ein Gewürz!
Arthur Schnitzler
Nicht das Geld imponiert den Frauen, sondern nur, daß wir sie manchmal damit kaufen können.
Arthur Schopenhauer
Wir denken selten an das, was wir haben, sondern immer nur an das, was uns fehlt.
August Strindberg
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt.
Baruch de Spinoza
Der freie Mensch denkt über nichts weniger nach als über den Tod: seine Weisheit ist nicht ein Nachsinnen über den Tod, sondern über das Leben.
Ich habe mich eifrig bemüht, der Menschen Tun weder zu belachen, noch zu beweinen, noch zu verabscheuen, sondern es zu begreifen.
Benjamin Franklin
Willst du zufrieden sein, so schaue nicht zurück auf diejenigen, die weniger besitzen als du, sondern zu denen, die mehr besitzen. Wenn dich das nicht zufriedenstellt, verdienst du es nicht, glücklich zu sein.
Es gibt Augenblicke, in denen man nicht nur sehen, sondern auch ein Auge zudrücken muß.
Berthold Auerbach
Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen!
Blaise Pascal
Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.
Wessen die Tugend eines Menschen fähig ist, soll nicht an der Spitze, sondern am Alltag gemessen werden.
Calvin Coolidge
Fleiß, Sparsamkeit und Selbstbeherrschung sind erstrebenswert - aber nicht, weil sie Wohlstand schaffen, sondern den Charakter formen.
Carl Hilty
Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
Charles de Montesquieu
Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muß Gesetz sein, weil es recht ist.
Christian Friedrich Hebbel
Glaube ist nicht dunkle, sondern vielmehr hellste Wirksamkeit des Geistes, er umklammert mit Sicherheit das außer dem Kreis der Sinne liegende Verwandte.
Der Geschmack einer Nation geht dem Genius nie voraus, sondern hinkt ihm beständig nach.
Edgar Allen Poe
Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.
Ernest Hemingway
Die Altersweisheit gibt es nicht. Wenn man altert, wird man nicht weise, sondern nur vorsichtig.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben
Hypochondrie ist es nicht bloß, sich ein Leiden, das man nicht hat, einzubilden, - sondern Leiden, die man hat, aufmerksam zu beschauen.
Fjodor Dostojewskij
Es ist nicht der Verstand, auf den es ankommt, sondern auf das, was ihn leitet: Herz und Charakter.
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst, sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen.
Meiner Ansicht nach ist der Katholizismus nicht einmal ein Glaube, sondern einfach die Fortsetzung des weströmischen Kaisertums.
François Duc de La Rochefoucauld
Man sollte einen Menschen nicht nach seinen Vorzügen beurteilen, sondern nach dem Gebrauch, den er davon macht.
François Marie Voltaire
Wir wollen uns dessen aber nicht rühmen, daß wir die Ältesten sind, sondern darauf bedacht sein, stets die Gerechtesten zu sein.
Franz Grillparzer
Gott nimmt nicht die Lasten, sondern er stärkt die Schultern.
Franz Kafka
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.
Die Hintergedanken, mit denen du das Böse in dir aufnimmst, sind nicht die deinen, sondern die des Bösen. Das Tier entwindet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden, und weiß nicht, daß das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.
Warum klagen wir wegen des Sündenfalles? Nicht seinetwegen sind wir aus dem Paradiese vertrieben worden, sondern wegen des Baumes des Lebens, damit wir nicht von ihm essen.
Wir sind nicht nur deshalb sündig, weil wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, sondern auch deshalb, weil wir vom Baum des Lebens noch nicht gegessen haben. Sündig ist der Stand, in dem wir uns befinden, unabhängig von Schuld.
Das Böse ist eine Ausstrahlung des menschlichen Bewußtseins in bestimmten Übergangsstellungen. Nicht eigentlich die sinnliche Welt ist Schein, sondern ihr Böses, das allerdings für unsere Augen die sinnliche Welt bildet.
Die Freuden dieses Lebens sind nicht die seinen, sondern unsere Angst vor dem Aufsteigen in ein höheres Leben; die Qualen dieses Lebens sind nicht die seinen, sondern unsere Selbstqual wegen jener Angst.
Franziska Gräfin zu Reventlow
Ich verkehre ja doch mit all den Buben nicht wie mit Menschen von wirklicher Bedeutung, sondern weil's mir Spaß macht.
Friedrich Engels
Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einnehmen.
Friedrich Heinrich Jacobi
Der Charakter sitzt nicht im Verstand, sondern im Herzen.
Friedrich Nietzsche
Man greift nicht nur an, um jemandem wehe zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
Der gebundene Geist nimmt seine Stellung nicht aus Gründen ein, sondern aus Gewöhnung; er ist zum Beispiel Christ, nicht weil er die Einsicht in die verschiedenen Religionen und die Wahl zwischen ihnen gehabt hätte.
Alle Großen waren große Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.
Nicht das, was der Heilige ist, sondern das, was er in den Augen der Nicht-Heiligen bedeutet, gibt ihm seinen welthistorischen Wert.
Und wenn ihr nach Biographien verlangt, dann nicht nach jenen mit dem Refrain Herr So und So und seine Zeit, sondern nach solchen, auf deren Titelblatt es heißen müßte ein Kämpfer gegen seine Zeit.
Zu allem Handeln gehört Vergessen: wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört.
Ein Staatsmann wird, um völlig rücksichtslos handeln zu können, am besten tun, nicht für sich, sondern für einen Fürsten sein Werk auszuführen.
Nicht wenn es gefährlich ist, die Wahrheit zu sagen, findet sie am seltensten Vertreter, sondern wenn es langweilig ist.
Kein Strom ist durch sich selber groß und reich: sondern daß er so viele Nebenflüsse aufnimmt und fortführt, das macht ihn dazu. So steht es auch mit allen Größen des Geistes. Nur darauf kommt es an, daß einer die Richtung angibt, welcher dann so viele Zuflüsse folgen müssen; nicht darauf, ob er von Anbeginn arm oder reich begabt ist.
Die bösen Reden anderer über uns gelten oft nicht eigentlich uns, sondern sind die Äußerungen eines Ärgers, einer Verstimmung aus ganz anderen Gründen.
Die erste Meinung, welche uns einfällt, wenn wir plötzlich über eine Sache befragt werden, ist gewöhnlich nicht unsere eigene, sondern nur die landläufige, unserer Kaste, Stellung, Abkunft zugehörige; die eigenen Meinungen schwimmen selten oben auf.
Es ist nicht der Kampf der Meinungen, welcher die Geschichte so gewalttätig gemacht hat, sondern der Kampf des Glaubens an die Meinungen.
Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wollte ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.
Die Allermeisten, was sie auch immer von ihrem Egoismus denken und sagen mögen, tun trotzdem ihr Leben lang nichts für ihr Ego, sondern nur für das Phantom von Ego, welches sich in den Köpfen ihrer Umgebung über sie gebildet und sich ihnen mitgeteilt hat.
Entwicklung will nicht Glück, sondern Entwicklung und weiter nichts.
Ihr stärkeren und hochmütigen Geister, nur um eins seid gebeten: legt uns anderen keine neue Last auf, sondern nehmt etwas von unserer Last auf euch, da ihr ja die Stärkeren seid! Aber ihr macht es so gerne umgekehrt: denn ihr wollt fliegen, und deshalb sollen wir auch noch eure Last zur unsren tragen: das heißt, wir sollen kriechen!
Was wir tun, wird nie verstanden, sondern immer nur gelobt und getadelt.
Und eines Tages hat es seine Zeit gehabt: die gute Sache scheidet von mir, nicht als Etwas, das mir nun Ekel einflößt - sondern friedlich und an mir gesättigt, wie ich an ihm, und wie als ob wir einander dankbar sein müßten und uns so die Hände zum Abschied reichten.
Man will nicht nur verstanden werden, wenn man schreibt, sondern ebenso gewiß auch nicht verstanden werden. Vielleicht gehörte eben dies zur Absicht seines Schreibers, - er will nicht von irgend jemand verstanden werden.
Es gibt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen.
Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete.
Nicht daß du mich belogst, sondern daß ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.
Wer in Blut und Sprüchen schreibt, der will nicht gelesen, sondern auswendig gelernt werden.
Friedrich Rückert
Nicht das Schönste auf der Welt soll dir am meisten gefallen; sondern, was dir wohlgefällt, sei dir da