Zitate zum Thema "schmeicheln"
Epiktet
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.
François Duc de La Rochefoucauld
Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen.
Friedrich Nietzsche
Die Religionen sind reich an Ausflüchten vor der Forderung der Selbsttötung: dadurch schmeicheln sie sich bei denen ein, welche in das Leben verliebt sind.
Honoré de Balzac
Wer jedoch darf sich schmeicheln, jemals verstanden zu werden? Wir sterben alle unerkannt!
Meine Jugend ist noch rein wie ein wolkenloser Himmel: Doch groß oder reich werden wollen, bedeutet das nicht den Entschluß zu lügen, sich zu winden, zu kriechen, sich wieder aufzurichten, zu schmeicheln, zu heucheln? Bedeutet das nicht, sich willig zum Diener derer zu machen, die gelogen, die gebuckelt haben, die gekrochen sind?
Johann Wolfgang von Goethe
Nichts leichter, als dem Dürftigen schmeicheln; wer mag aber ohne Vorteil heucheln?
Luc Marquis de Vauvenargues
Ist es leicht, Menschen in hohen Ämtern zu schmeicheln, so ist es noch leichter, sich selbst in ihrer Nähe zu schmeicheln. Hoffnung macht noch mehr Narren als Schlauheit.
Niccolò Machiavelli
Man soll den Menschen entweder schmeicheln, oder sie sich unterwerfen.

