Zitate zum Thema "glaube"
Anselm von Canterbury
Ich glaube, um zu verstehen.
Aristoteles
Der Glaube, das, was man wünscht, zu erreichen, ist immer lustvoll.
Aurelius Augustinus
Wo die Erkenntnis aufhört, da baut sich der Glaube auf.
Am Anfang steht der Glaube, am Ziel die Schau.
Friedrich II., der Große
Ich glaube, ein Mensch, der gegen ein treues Tier gleichgültig sein kann, wird gegen seinesgleichen nicht dankbarer sein, und wenn man vor die Wahl gestellt wird, ist es besser, zu empfindsam als zu hart zu sein.
Philemon
Glaube an Gott und verehre ihn, aber forsche ihm nicht nach; denn dadurch erreichst du weiter nichts.
Sophokles
O glaube mir, am schnellsten kommt zu Fall ein allzu starrer Sinn.
Adolph Freiherr von Knigge
Ich glaube nicht, daß eine völlige Gleichheit in Temperamenten, Neigungen, Denkungsart, Fähigkeiten und Geschmack durchaus erfordert werde, um eine frohe Ehe zu stiften; vielmehr mag wohl zuweilen grade das Gegenteil mehr Glück gewähren.
Albert Einstein
Ich glaube, daß die zur Zeit modische Anwendung der Methoden der Physik auf das Menschenleben nicht nur ein Fehler ist, sondern sogar verworfen werden sollte.
Ich glaube, daß uns international organisierte Verweigerung von Militärdienst und Kriegsdienst ernsthafte Fortschritte bringen kann.
Sobald der Glaube an die Allmacht physischer Gewalt das Leben einer Nation beherrscht, emanzipiert sich diese Kraft, wird zum Selbstzweck und wird mächtiger als jene Männer, die sie als Werkzeug benützen wollen.
Arthur Schnitzler
Ich glaube dir deine Weisheit nur, wenn sie dir aus dem Herzen, deine Güte nur, wenn sie dir aus dem Verstande kommt.
Arthur Schopenhauer
Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Staatsmaßregeln einführen oder befestigen zu wollen.
Bertolt Brecht
Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel.
Nun ist die Wissenschaft selber bei weitem nicht so frei von Aberglauben, wie sie vorgibt. Wo ihr Wissen nicht ausreicht, da produziert sich ihr Glaube, und das ist immer ein Aberglaube.
Carl Ludwig Schleich
Ein Glaube, der unruhig macht, ist Aberglaube.
Christian Friedrich Hebbel
Glaube ist nicht dunkle, sondern vielmehr hellste Wirksamkeit des Geistes, er umklammert mit Sicherheit das außer dem Kreis der Sinne liegende Verwandte.
Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, daß die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, daß mit ihm die Welt aufhöre.
Claude Adrien Helvétius
Der Glaube an Vorurteile gilt in der Welt als gesunder Menschenverstand.
Emanuel Geibel
Glaube, dem die Tür versagt, steigt als Aberglaub' ins Fenster. Wenn die Götter ihr verjagt, kommen die Gespenster.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben
Der Glaube gibt durch sich selbst, was er verheißt.
Eugène Delacroix
Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte.
Fjodor Dostojewskij
Meiner Ansicht nach ist der Katholizismus nicht einmal ein Glaube, sondern einfach die Fortsetzung des weströmischen Kaisertums.
Franz Kafka
Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat, verlangt es nicht mehr, daß man ihm glaube.
Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können. Eine der Ausdrucksmöglichkeiten dieses Verborgenbleibens ist der Glaube an einen persönlichen Gott.
Was ist fröhlicher als der Glaube an einen Hausgott!
Ein Glaube wie ein Fallbeil, so schwer, so leicht.
Friedrich Dürrenmatt
Glaube unbedingt an das Gute im Menschen und rechne mit dem Schlechten in ihm.
Friedrich Haug
Bei jedem Volksfest Regen! - In der Tat, Ich glaube, Gott ist ein Aristokrat.
Friedrich Hölderlin
Ach! Der Gott in uns ist immer einsam und arm. Wo findet er all seine Verwandten? Die einst da waren und da sein werden? Wann kommt das große Wiedersehen der Geister? Denn einmal waren wir doch, wie ich glaube, alle beisammen.
Friedrich Nietzsche
Man blendet einige Vögel, damit sie schöner singen: ich glaube nicht, daß die jetzigen Menschen schöner singen, als ihre Großväter, aber das weiß ich, daß man sie zeitig blendet.
Nicht daß du mich belogst, sondern daß ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.
Friedrich von Sallet
Wer eine Zeitlang Skandal erregt, glaube nicht, daß er die Welt bewegt.
Friedrich von Schiller
Ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe.
Alles wanket, wo der Glaube fehlt.
Nur zwischen Glaube und Vertrauen ist Friede.
Des Herzens Andacht hebt sich hin zu Gott, Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig.
Georg Christoph Lichtenberg
Ich glaube, der Mensch ist am Ende ein so freies Wesen, daß ihm das Recht, zu sein, was er glaubt zu sein, nicht streitig gemacht werden kann.
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.
Ich glaube, daß es am Krankenbette oft besser zugeht als am ersten Platz der königlichen Tafel.
Georges Courteline
Ich glaube nicht an das Gesetz der Schwerkraft. Es ist in der Tat leichter, eine Frau in die Höhe zu heben als sie fallen zu lassen.
Gerhart Hauptmann
Nur Glaube existiert. Aberglaube ist ein monströser Begriff.
Giacomo Girolamo Casanova
Tagtäglich tut irgendein Phänomen uns unsere Unwissenheit dar, und ich glaube, dies ist der Grund, warum wir so selten einen Gelehrten finden, dessen Geist von jedem Aberglauben frei ist.
Gilbert Keith Chesterton
Ich glaube nicht an ein Schicksal, das über den Menschen hereinbricht, egal wie er handelt. Aber ich glaube an ein Schicksal, das über Menschen hereinbricht, wenn sie nicht handeln.
Gotthold Ephraim Lessing
Ich saß dir lang und oft: warum denn, Meister Steffen? Ich glaube fast, mich nicht von ungefähr zu treffen.
Welch tötender Gestank hier, wo Lukrin begraben, Der unbarmherzge Filz! - Ich glaube gar, sie haben Des Wuchrers Seele mit begraben.
Guy de Maupassant
Ich glaube, daß durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
Heinrich Heine
Ich glaube, es gehört zu meinen schönen Eigenschaften, daß man immer weiß, wie man mit mir dran ist. Wo ich ein Gleiches nicht finde, überkommt mich eine gewisse Unbehaglichkeit, deren ich mich nicht erwehren kann.
Ich glaube, wenn mal die Taler vom Himmel herunter regneten, so bekäme ich davon nur Löcher im Kopf.
In der Kunst bin ich Supernaturalist. Ich glaube, daß der Künstler nicht alle seine Typen in der Natur auffinden kann, sondern daß ihm die bedeutendsten Typen, als eingeborene Symbolik eingeborener Ideen, gleichsam in der Seele geoffenbart werden.
Jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand.
Henri-Frédéric Amiel
Glaube ist Gewißheit ohne Beweise.
Hermann Hesse
Der Glaube geht nicht durch den Verstand, so wenig wie die Liebe.
Honoré de Balzac
Ich glaube nicht das Falschheit darin liegen kann, Geheimnisse zu verschweigen, über die die Welt sich lustig zu machen pflegt.
Wenn ich schon nicht an Gott glaube, so glaube ich noch weniger an die Menschen.
Ich glaube es gehört zu den Kennzeichen der Tugend, daß sie besitzlos ist.
Die Menschen, die Gesellschaft, der Zufall, die Natur, Gott, so glaube ich, verkaufen uns die Liebe um den Preis der grausamsten Qualen.
Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.
Jean Paul
Glaube mir, die Weiber haben größere Schmerzen als die, worüber sie weinen.
Jean-Baptiste Vianney
Das ist Glaube, wenn man mit Gott spricht, wie man mit einem Menschen sprechen würde.
Jean-Jacques Rousseau
Gott, so sagt man, ist seinen Geschöpfen nichts schuldig. Ich glaube, er ist ihnen alles schuldig, was er ihnen versprach, da er ihnen das Sein gab.
Jens Peter Jacobsen
Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?
Johann Heinrich Pestalozzi
Glaube mir, es kommt im Leben auf Kleinigkeiten an.
Der Glaube ist Liebe. Und wo Liebe ist, da hat Gott sein Heiligtum.
Johann Jakob Wilhelm Heinse
Der Glaube der meisten Menschen ist Befangenheit ohne Klarheit.
Johann Nepomuk Nestroy
Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich habe mich noch selten getäuscht.
Johann Wolfgang von Goethe
Ich kann das Predigen nicht vertragen; ich glaube, ich hab in meiner Jugend mich daran überessen.
Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube; Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.
Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren.
Glaube nur, ein Volk wird nicht alt, nicht klug, ein Volk bleibt immer kindisch.
John Locke
Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.
Konrad Lorenz
Ich habe glaube ich, die Zwischenstufe zwischen Tier und Homo sapiens gefunden: wir sind es.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Glaube mir, wirkliche Freude ist eine ernste Angelegenheit.
Glaube nicht, daß jeder, der lacht, sich auch freut; wahre Freude ist eine ernste Sache.
Mark Twain
Ich glaube, daß der Liebe Gott den Menschen geschaffen hat, weil er vom Affen enttäuscht war.
Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.
Martin Luther
Glaube ohne Liebe ist nichts wert.
Peter Altenberg
Es gibt nur einen einzigen wirklichen Größenwahn: Der Glaube eines Mannes an Treue einer geliebten Frau.
Peter Rosegger
Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.
Theodor Storm
Der Glaube ist zum Ruhen gut, doch bringt er nichts von der Stelle. Der Zweifel in ehrlicher Männerfaust, der sprengt die Pforten zu Hölle.
Victor Schemtschuschnikow
Glaube nicht, daß du dein Leben verlängern kannst, wenn du alles langsam tust.
Wilhelm Busch
Der Glaube, durch Verstand gestützt, ist wie ein Vogel, dem man eine Leiter bringt, dran in die Luft zu steigen.
Unsere Philosophie nach dem dreißigsten Jahre heißt Glaube.
Der Glaube soll ruhig auf seiner Burg bleiben, wo er sicher und geborgen ist.
Wilhelm Weitling
Das Wissen stützt sich auf Tatsachen und Beweise, der Glaube aber nur auf Ahnungen und Mutmaßungen.

