Zitate zum Thema "pflegt"

Adolph Freiherr von Knigge

Keine Feindschaft pflegt heftiger zu sein als die unter entzweieten Freunden.

Arthur Schopenhauer

Man pflegt die Jugend die glückliche Zeit des Lebens zu nennen, und das Alter die traurige. Das wäre wahr, wenn die Leidenschaften glücklich machten.

Baltasar Gracián y Morales

Amt und Würde gibt eine scheinbare Überlegenheit, welche selten von der persönlichen begleitet wird: Denn das Schicksal pflegt sich an der Höhe des Amtes durch die Geringfügigkeit der Verdienste zu rächen.

Cornelius Nepos

Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen.

François Duc de La Rochefoucauld

Die Mittelmäßigkeit pflegt alles zu verurteilen, was ihren Horizont übersteigt.

Friedrich Nietzsche

Wo das Volk ißt und trinkt, selbst wo es verehrt, da pflegt es zu stinken. Man soll nicht in Kirchen gehen, wenn man reine Luft atmen will.

Friedrich von Schiller

Mit dem Stolze pflegt der Sturz zu tändeln, um das Glück zu klammern sich der Neid, ihrem Bruder Tode zuzuspringen offnen Armes Schwester Lüsternheit.

Heinrich Heine

Meine Frau sorgt für mich und pflegt mich wie ein Engel, aber deswegen hört sie dennoch nicht auf, einem Geschlechte anzugehören, das der liebe Gott nicht mit Vernunft erschaffen hat.

Hermann Hesse

Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir aus ihm vertrieben sind.

Honoré de Balzac

Ich glaube nicht das Falschheit darin liegen kann, Geheimnisse zu verschweigen, über die die Welt sich lustig zu machen pflegt.

Johann Wolfgang von Goethe

Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen; Führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn.

Kurt Tucholsky

In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein. Heiraten zwei Dumme, so mag es glücken.

William Shakespeare

Man pflegt zu sagen, die beste Zeit, eine Frau zu verführen, sei, wenn sie sich mit ihrem Manne überworfen hat.

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