Zitate zum Thema "besitz"

Gregor von Nyssa

Was ist das für ein Unterschied, durch Einbruch in Besitz fremden Gutes zu kommen oder durch Zwang, der in den Zinsen liegt?

Horaz

Wir uns unser Besitz sind dem Tode versprochen.

Lukrez

Das Leben wird niemandem als Besitz, allen zum Gebrauch gegeben.

Menander

Bildung ist ein unentreißbarer Besitz.

Napoleon I. Bonaparte

Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.

Platon

Wer durch den Besitz des Guten glücklich geworden ist, der ist wahrhaft glücklich. Man muß keine weiteren Fragen mehr stellen, warum es glücklich ist.

Es entstehen ja alle Kriege um den Besitz des Geldes willen.

Sokrates

Muße ist der schönste Besitz von allen.

Muse ist der schönste Besitz von allen

Abu Hamid Muhammed al- Ghazzali

Nur das ist wirklich dein Besitz, was du bei einem Schiffbruch nicht verlieren kannst.

Adolph Freiherr von Knigge

Nächst den natürlichen Gütern, nächst der Wohlfahrt des Geistes, der Seele und des Leibes ist in der bürgerlichen Gesellschaft der sichre Besitz des Eigentums das Heiligste und Teuerste.

Man mache sich gefaßt, nie wieder in den Besitz seiner Güter zu kommen, wenn diese einmal in Advokaten- und Kuratorenhände geraten sind.

Albert Einstein

Der Besitz von wunderbaren Produktionsmitteln brachte nicht Freiheit, sondern Sorge und Hunger.

Bettina von Arnim

Liebe ist Erkenntnis, und die ist Besitz.

François Duc de La Rochefoucauld

Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz bewahren will, der unser ist oder zu sein scheint; Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

Franz Kafka

Die Sprache kann für alles außerhalb der sinnlichen Welt nur andeutungsweise, aber niemals auch nur annähernd vergleichsweise gebraucht werden, da sie, entsprechend der sinnlichen Welt, nur vom Besitz und seinen Beziehungen handelt.

Friedrich Nietzsche

Die mitleidigen, im Unglück jederzeit hülfreichen Naturen sind selten zugleich die sich mitfreuenden: beim Glück der Anderen haben sie nichts zu tun, sind überflüssig, fühlen sich nicht im Besitz ihrer Überlegenheit und zeigen deshalb leicht Mißvergnügen.

Gotthold Ephraim Lessing

Die Suche nach Wahrheit ist köstlicher als deren gesicherter Besitz.

Hermann Hesse

Jede Bemühung um Besitz und Macht raubt uns Kräfte und läßt uns ärmer werden.

Honoré de Balzac

Die Frauen wähnen sich im Besitz des Rechtes, uns bisweilen kleine Lügen zu sagen. Gefallen sie sich gar nicht oft darin, Freuden, die sie uns zu machen beabsichtigen, vor uns zu verheimlichen?

Schließlich ist es in den ersten Zeiten einer Ehe, zu der ein Mann durch die Schönheit des jungen Mädchens bestimmt worden ist, schwierig, sich in seinen Liebesfreuden anspruchsvoll zu bezeigen. Die Jugend ist eher gefräßig, als leckermäulig, und überdies ist allein schon der Besitz etwas Zauberhaftes.

Nicht ohne Grund, mein Lieber, wirft das Sprichwort die drei Schwarzröcke zusammen, den Priester, den Mann des Gesetzes und den Arzt: der eine sorgt für die Wunden der Seele, der andere für die des Geldsacks, der letzte für die des Leibes; sie stellen die drei Grundfesten der Existenz der Gesellschaft dar: das Gewissen, den Besitz, die Gesundheit.

Wenn die Leute, die auf irgendeine Art, und sogar durch perfide Machenschaften, konfiszierte Güter besitzen, nach hundertfünfzig Jahren zur Rückerstattung verpflichtet wären, fände sich in Frankreich nur noch wenig legitimer Besitz.

Jean Paul

Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Beharrlichkeit auf den Besitz gibt uns in manchen Fällen die größte Energie.

Man erkennt niemand an als den, der uns nutzt. Wir erkennen den Fürsten an, weil wir unter seiner Firma den Besitz gesichert sehen. Wir gewärtigen uns von ihm Schutz gegen äußere und innere widerwärtige Verhältnisse.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Willst du glücklich werden, dann mehre nicht den Besitz, sondern mindere deine Wünsche.

Marcel Proust

Die Sehnsucht läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub.

Ralph Waldo Emerson

Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen.

Rémy de Gourmont

Besitz ist notwendig. Aber es ist nicht notwendig, daß er immer in denselben Händen bleibt.

Samuel Taylor Coleridge

Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen; die meisten Menschen sind von Ideen besessen.

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