Zitate zum Thema "manches"

Arthur Schnitzler

Manches gestehen bedeutet meist einen hinterhältigeren Betrug als alles verschweigen.

Bertolt Brecht

So mancher wollt so manches haben was es für manchen gar nicht gab: Er wollt sich schlau ein Schlupfloch graben und grub sich nur ein frühes Grab.

Franz Grillparzer

Der erste Zorn spricht manches sprudelnd aus, was reifer überdacht, er nimmer übt.

Gotthold Ephraim Lessing

Wie manches würde in der Theorie unwidersprechlich scheinen, wenn es dem Genie nicht gelungen wäre, das Widerspiel durch die Tat zu erweisen.

Hier liegt er nun, der kleine, liebe Pavian, Der uns so manches nachgetan! Ich wette, was er itzt getan, Tun wir ihm alle nach, dem lieben Pavian.

Honoré de Balzac

Verbrechen stehen stets in einem Verhältnis zu der Reinheit des Gewissens; eine Tat, die für manches Herz kaum einen Fehler im Leben bedeutet, kann für bestimmte lautere Seelen gar wohl die Maße eines Verbrechens annehmen.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew

Oft veranlaßt das törichte Lachen eines Dummkopfs sogar gute Menschen, so manches nicht zu tun.

Johann Wolfgang von Goethe

Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.

Wer die Augen offenhält, dem wird im Leben manches glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

Nicht jede Absicht ist offenbar, und manches Mannes Absicht ist zu mißdeuten.

Josef Victor von Scheffel

Zwischen Entweder und Oder führt noch manches Sträßlein.

Luc Marquis de Vauvenargues

Wir verachten manches, um uns nicht selbst verachten zu müssen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es darf so macher Talentlose von dem Werk so manches Talentvollen sagen: Wenn ich das machen könnte, würde ich es besser machen.

Moritz Heimann

Trübe Tage werden gegen Abend, wenn die Sonne hinabsteigt, heller; und manches trübe Leben erfährt dieselbe Begnadigung.

Peter Rosegger

Manches Vergnügen besteht darin, daß man mit Vergnügen darauf verzichtet.

Wilhelm Busch

Gar manches ist vorherbestimmt; das Schicksal führt ihn in Bedrängnis; Doch wie er sich dabei benimmt, ist seine Schuld und nicht Verhängnis.

In Ängsten findet manches statt, Was sonst nicht stattgefunden hat.

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