Zitate zum Thema "maße"
Empedokles von Akragas
Die Intelligenz nimmt in dem Maße zu, wie der Mensch die Welt erkennt.
Juvenal
Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst.
André Kostolany
Inflation ist wie Nikotin oder Alkohol. In kleinem Maße ist es stimulierend, man darf nur kein Kettenraucher werden oder Alkoholiker.
Antoine de Rivarol
In dem Maße, wie der Aberglaube bei einem Volk abnimmt, muß die Regierung die Vorsichtsmaßnahmen steigern und die Zügel der Autorität und Ordnung straffer ziehen.
Arthur Schopenhauer
Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: In dem Maße, als eine steigt, sinkt die andere.
Vielmehr ist ganz gewiß, daß jeder Vorwurf nur in dem Maße, als er trifft, verletzen kann.
August Bebel
Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.
Christine de Pisan
Im gleichen Maße wie der Körper einer Frau weicher ist als der des Mannes, ist auch der weibliche Verstand schärfer.
Friedrich Engels
In demselben Maße, in dem die Widerwärtigkeit der Arbeit wächst, nimmt der Lohn ab.
Friedrich Nietzsche
Es war ein Meisterstück des englischen Instinktes, den Sonntag in dem Maße zu heiligen und zu langweiligen, daß der Engländer dabei wieder unvermerkt nach seinem Wochen- und Werktage lüstern wird.
Heinrich Heine
Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.
Honoré de Balzac
Verbrechen stehen stets in einem Verhältnis zu der Reinheit des Gewissens; eine Tat, die für manches Herz kaum einen Fehler im Leben bedeutet, kann für bestimmte lautere Seelen gar wohl die Maße eines Verbrechens annehmen.
Hat man jemals bedacht, welche Dienste ein erloschenes Gefühl der Gesellschaft leisten kann, in welchem Maße die Liebe der Gesellschaft zugute kommt und ihr nützlich ist ?
Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Geh, wo du gehen kannst die goldne Mittelstraße, und miß der Dinge Wert mit ihrem rechten Maße.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Jeder ist in dem Maße unglücklich, in dem er es zu sein glaubt.

