Zitate zum Thema "vater"

Aristoteles

Der Mensch ist der Urheber seiner Handlungen, so gut, wie er der Vater seiner Kinder ist.

Heraklit

Der Krieg ist der Vater aller Dinge.

Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller Dinge; und einige hat er zu Göttern gemacht und einige zu Menschen, einige gebunden und einige frei.

Novalis

Gotteskinder, göttliche Keime sind wir. Einst werden wir sein, was unser Vater ist.

Adele Sandrock

Das Kind hat den Verstand immer vom Vater, denn die Mutter hat ihren noch.

Angelus Silesius

Gott ist mein Stab, mein Licht, mein Pfad, mein Ziel, mein Spiel, mein Vater, Bruder, Kind und alles was ich will.

Chief Seattle

Wenn wir einen gemeinsamen Himmlischen Vater haben, dann scheint Er parteiisch zu sein, den Er kan zu Seinen bleichgesichtigen Kindern.

François Marie Voltaire

Arbeit ist häufig der Vater des Vergnügens.

Friedrich Haug

Ach, meine Mutter liegt im Grabe! Herr, gönnen Sie doch eine Gabe Mir armen, mir verlassnem Kind, Von dem vielleicht Sie Vater sind.

Nenn' immer alles dein im Hause, stolzer Wicht! Nur Vater, Weib und Kinder nicht!

Friedrich Nietzsche

Wenn man keinen guten Vater hat, so soll man sich einen anschaffen.

In der Reife des Lebens und des Verstandes überkommt den Menschen das Gefühl, daß sein Vater Unrecht hatte, ihn zu zeugen.

Die Ehen, welche aus Liebe geschlossen werden, haben den Irrtum zum Vater und die Not zur Mutter.

Auf eine ununterbrochene Reihe guter Ahnen bis zum Vater herauf darf man mit Recht stolz sein, - nicht aber auf die Reihe; denn diese hat jeder.

Friedrich von Schiller

Vergib mir, mein Kind; zürne nicht auf einen Vater, der sich in seinen Plänen betrogen findet.

Gotthold Ephraim Lessing

Für wohlgeratene Kinder können Eltern nicht zu viel tun. Aber wenn sich ein blöder Vater für den ausgearteten Sohn das Blut vom Herzen zapft, dann wird Liebe zur Torheit.

Dein Söhnchen läßt dich nie den Namen Vater hören: Herr Doktor ruft es dich. Ich dankte dieser Ehren! - Die Mutter wollt es wohl so früh nicht lügen lehren?

Bald willst du, Trill, und bald willst du dich nicht bewerben: Bald dünkt dichs gut, bald nicht, ein Hagestolz zu bleiben. Ich soll dir raten? Wohl! Tu, was dein Vater tat: Bleib frei; heirate nicht! - Da hast du meinen Rat.

Der Vater reimt und suchet allen, Nicht wenig Kennern, zu gefallen. Die Tochter buhlt: oh! straft sie nicht! Das gute Kind will allen, Wie ihres Vaters Reim, gefallen.

Heinrich Heine

Die Hebräer denken sich Gott als einen donnernden Tyrannen, die Christen als einen liebenden Vater; die Schüler Rousseaus, die ganze Genfer Schule, denkt sich ihn als einen weisen Künstler, der die Welt verfertigt hat, ungefähr wie ihr Papa seine Uhren verfertigt, und als Kunstverständige bewundern sie das Werk und preisen den Meister dort oben.

In der Literatur wie im Leben hat jeder Sohn einen Vater, den er aber freilich nicht immer kennt oder den er gar verleugnen möchte.

Honoré de Balzac

Kinder mögen einen verschwenderischen oder schwachen Vater, und den verachten sie dann später.

Ein Vater bleibt immer ein Vater.

Mein Vater ist Herr in seinem Haus. Solange ich in seinem Haus wohne, muß ich ihm gehorchen. Sein Benehmen braucht sich nicht um die Billigung oder Mißbilligung der Welt zu kümmern, er schuldet Gott allein Rechenschaft darüber.

Zwar schuldet ein Vater seinen Kindern keine Rechenschaft über sein Leben, aber er muß ihnen die Erfahrung vermachen, die das Schicksal ihm verkauft hat.

Wenn sie erst Vater sind und sich beim Anblick Ihrer lallenden Kinder sagen: Das ist aus mir hervorgegangen!, wenn Sie fühlen, daß jeder Tropfen Blut dieser kleinen Geschöpfe aus Ihrem Blut stammt, daß sie dessen zarte Blüte sind, denn das sind sie: dann meinen Sie, Sie seien unlösbar mit ihrer Haut verbunden, dann meinen Sie, mit ihren Schritten zu schreiten.

Mein Vater hat mir ein Herz mitgegeben; aber ihnen danke ich, das es schlägt.

Für einen Vater bedeutet die Hölle: ohne Kinder zu sein.

Jean Paul

Wenn ein Ehemann oder Vater mit dem Tadel bei kleinen unabänderlichen Unannehmlichkeiten herausfährt, der, wie er selber weiß, zu nichts nützt: so ist diese Explosion nur die kleinere eines Fluchs, der auch nicht helfen, nur erleichtern soll.

Jean-Jacques Rousseau

Das Kind wird von einem vernünftigen, wenn auch, was die Kenntnisse betrifft, etwas beschränkten Vater besser als von dem geschicktesten Lehrer der Welt erzogen werden; denn der Eifer wird das Talent eher als das Talent den Eifer ersetzen.

Johann Heinrich Pestalozzi

Wer als Vater herrschen will, ehe er als Bruder geliebt hat, der herrscht nicht als Vater.

Johann Wolfgang von Goethe

Vom Vater hab ich die Statur, des Lebens ernstes Führen, von Mütterchen die Frohnatur, die Lust zu fabulieren.

Das Altertum setzen wir gern über uns, aber die Nachwelt nicht. Nur ein Vater neidet seinem Sohn nicht das Talent.

Johannes Kepler

Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.

Ludwig Börne

Schmerz ist der Vater und Liebe die Mutter er Weisheit.

Moritz Gottlieb Saphir

Wir haben Mutterwitz und nicht Vaterwitz; denn daß der Vater schweigen muß, wenn die Mutter spricht, das eben ist Mutterwitz.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Der Bacchus pater ist gar kein Vater, denn erstens hat er gar nicht geheiratet, zweitens hat er gar keine Kinder, und drittens ist er ein ganz junger Mann.

Ein Fremder in Rom hatte gar keinen Vater, weil das die Römer nichts anging.

In Rom hatte nicht jeder einen Vater.

Tyndareus hatte gar keinen Vater, denn nicht alle Menschen haben einen Vater.

Wilhelm Busch

Der Vater Adam sockte weiter nachdem er Kain das verwies. Er sprach: Auf seiner eignen Leiter kommt keiner in das Paradies.

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

Schuster: Kein Hühnerauge sticht und brennt, was ihn nicht seinen Vater nennt.

Wilhelm Müller

Die nackte Wahrheit paßt nicht mehr in unsre Welt, seit Vater Adam sich das erste Kleid bestellt.

William Shakespeare

Der Wunsch ist oft der Vater des Gedankens.

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