Zitate zum Thema "verachten"

Epikur von Samos

Jeder Schmerz ist leicht zu verachten. Bringt er intensives Leiden, so ist die Zeit kurz bemessen, hält er sich lange im Fleische auf, dann ist er matt.

Martial

In schwieriger Situation ist es leicht, das Leben zu verachten. Derjenige handelt tapfer, der unglücklich sein kann.

François Duc de La Rochefoucauld

Viele Menschen verachten den Reichtum, aber wenige sind stark genug, darauf zu verzichten.

Friedrich von Schiller

Den schlechten Mann muß man verachten, der nie bedacht, was er vollbringt.

Gorch Fock

Was ich verachten will, das muß ich kennen!

Gustave Le Bon

Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten.

Honoré de Balzac

Kinder mögen einen verschwenderischen oder schwachen Vater, und den verachten sie dann später.

Menschen nun aber, die an Luxus gewöhnt sind, tragen eine irreführende Einfachheit zur Schau; sie verachten ihn, sie bedienen sich seiner, er ist ihnen das Werkzeug, nicht die Triebkraft ihres Daseins.

Luc Marquis de Vauvenargues

Wir verachten manches, um uns nicht selbst verachten zu müssen.

Wilhelm Busch

Lachen, Bedauern, Verachten sind nach der Wurzel zu intime Verwandte, gemeinsam erzeugt von dem wohltuenden Gefühl der Überlegenheit.

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