Zitate zum Thema "weichen"

Laotse

Auf der Welt gibt es nichts, was weicher und dünner ist, als Wasser. Doch um Hartes und Starres zu bezwingen, kommt nichts diesem gleich. Daß das Schwache das Starke besiegt, das Harte dem Weichen unterliegt, jeder weiß es, doch keiner handelt danach.

Émile Zola

Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.

Erich Mühsam

Sie brauchten nirgends umzusteigen, drum gab sie sich ihm stumm zu eigen. Doch weil verkehrt die Weichen lagen, fuhr man sie heim im Leichenwagen.

Gotthold Ephraim Lessing

Reiz, Jugend, Unschuld, Freud und Scherz Gewinnen euch ein jedes Herz; Und kurz: Ihr brauchet euresgleichen, Den Grazien, in nichts, als an der Zahl, zu weichen.

Honoré de Balzac

Schüchterne Menschen sind argwöhnisch, jähes Entgegenkommen erschreckt sie. Sie laufen vor dem Glück davon, wenn es lärmend naht, und geben sich dem Unglück preis, wenn es bescheidentlich und begleitet von weichen Schatten naht.

Es gibt Fehler bei einer Frau, die kräftigen Lehren weichen können, wie die Erfahrung oder ein Ehemann sie geben; aber nichts vermag die Tyrannei falscher religiöser Ideen zu besiegen.

Karl Marx

Es gibt Besuche, die wir immer aufschieben. Dazu gehört nicht zuletzt der Besuch bei unserem Ich. Und der ist nicht nur angenehm. Weichen wir dem eigenen Blick nicht aus und betrachten wir das, was uns umgibt und beschäftigt und uns vielleicht allzusehr festlegt.

Marcus Tullis Cicero

Die Waffen sollen der Toga weichen, der Lorbeerkranz dem politischen Ansehen.

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