Zitate zum Thema "derselben"

Marc Aurel

Laß dich durch das Zukünftige nicht anfechten. Du wirst, wenn es nötig ist, schon hinkommen, getragen von derselben Geisteskraft, die dich das Gegenwärtige beherrschen läßt.

Adolph Freiherr von Knigge

Selten nehmen ältere Leute so billige Rücksicht, daß sie sich in Gedanken an die Stelle jüngerer Personen setzen, die Freuden derselben nicht störten, sondern vielmehr zu befördern und durch Teilnahme lebhafter zu machen suchten.

Die mehrsten Schriftsteller, welche etwas über die Frauenzimmer sagen, scheinen sich's zum Geschäfte zu machen, nur die Schwächen derselben aufzudecken.

Baltasar Gracián y Morales

Die Affekte sind die krankhaften Säfte der Seele, und an jedem Übermaße derselben erkrankt die Klugheit: Steigt gar das Übel zum Munde hinaus, so läuft die Ehre Gefahr.

Christoph Martin Wieland

Die Natur hat einem jeden Menschen die besondere Anlage zu dem, was er sein soll, gegeben, und der Zusammenhang der Dinge setzt ihn in Umstände, die der Entwicklung derselben mehr oder weniger günstig sind: Aber ihre Ausbildung und Vollendung hat sie ihm selbst anvertraut.

François Duc de La Rochefoucauld

Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?

Georg Christoph Lichtenberg

Die meisten Glaubenslehrer verteidigen ihre Sätze nicht, weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie diese Wahrheit einmal behauptet haben.

Heinrich Heine

Alle Werke einer und derselben Periode haben einen verwandtschaftlichen Charakterzug, das Malerzeichen des Zeitgeistes.

Das junge Mädchen sagte: Der Herr muß sehr reich sein, denn er ist sehr häßlich. Das Publikum urteilt in derselben Weise: Der Mann muß sehr gelehrt sein, denn er ist sehr langweilig. Daher Sukzeß vieler Deutschen in Paris.

Der Sohn eines Weinhändlers, der ihn gewiß in sehr nüchterner Stimmung gezeugt, eine lange, hagere Gestalt, die wie der Schatten einer eau-de-cologne-Flasche aussah, aber keineswegs wie der Inhalt derselben roch.

Ich kann kein Unrecht leiden, und daran krepiere ich; aber Gott weiß, daß ich mit derselben Schärfe des Gefühls auch das Unrecht, das andern widerfährt, empfinde.

Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter. Aber ach! Jeder Zoll, den die Menschheit weiter rückt, kostet Ströme Blutes.

Kein Volk, als ein Ganzes gedacht, verschuldet etwas; sein Treiben entspringt aus einer inneren Notwendigkeit, und seine Schicksale sind stets Resultate derselben.

Madame Du Deffand äußerte, daß alle Dinge, die der Mensch durchaus nicht wissen könne, sicher von der Art sind, daß ein Wissen derselben ihm nichts nützen würde.

Jean de La Bruyère

Die Frauen mißfallen einander wegen derselben Vorzüge, durch die sie den Männern gefallen: Tausend Arten des Verhaltens, welche in diesen große Leidenschaften entzünden, erwecken unter jenen Abneigung und Widerwillen.

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