Zitate zum Thema "religion"
14. Dalai Lama
Die Verantwortung jedes einzelnen für die ganze Menschheit betrachte ich als die universelle Religion.
Epikur von Samos
Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
Napoleon I. Bonaparte
Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.
Novalis
Vernunft und Phantasie ist Religion - Vernunft und Verstand ist Wissenschaft.
Albert Einstein
Die organisierte Religion kann etwas von der Achtung zurückgewinnen, die sie während des Krieges verloren hat, wenn sie es sich zur Aufgabe macht, den guten Willen und die Energie ihrer Anhänger gegen die wachsende Intoleranz zu mobilisieren.
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.
Arthur Schopenhauer
Religion ist die Metaphysik des Volkes.
Blaise Pascal
Jede Religion ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als Grund aller Dinge verehrt.
Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt; sie ist aber durchaus eine freie Kunst.
François Marie Voltaire
Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
Friedrich Nietzsche
Glaubt man sich noch so sehr der Religion entwöhnt zu haben, so ist es doch nicht in dem Grade geschehen, daß man nicht Freude hätte, religiösen Empfindungen und Stimmungen ohne begrifflichen Inhalt zu begegnen, zum Beispiel in der Musik.
Wir Nordländer stammen unzweifelhaft aus Barbaren-Rassen, auch in Hinsicht auf unsere Begabung zur Religion: wir sind schlecht für sie begabt.
Friedrich von Schiller
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst! Und warum keine? Aus Religion.
Unter der Hülle aller Religionen liegt die Religion selbst, die Idee eines Göttlichen.
Gottfried Wilhelm von Leibniz
Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
Gotthold Ephraim Lessing
Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion.
Es ist ein Beweis für die wahre, für die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns überall auf das Schöne zurückbringt.
Heinrich Heine
Das religiöse Prinzip und Moral ist Speck und Schweinefleisch, eins und dasselbe. Die Moral ist nur eine in die Sitten übergegangene Religion (Sittlichkeit). Ist aber die Religion der Vergangenheit verfault, so wird auch die Moral stinkig.
Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion.
Die Religion, wenn sie uns nicht mehr verbrennen kann, kommt sie bei uns betteln.
Kein Mensch hat das Recht, einen andern umbringen zu lassen; am allerwenigsten sollten Christen ein Todesurteil fällen, da sie doch daran denken sollten, daß der Stifter ihrer Religion, unser Herr und Heiland, unschuldig verurteilt und hingerichtet worden.
Zur Unterstützung der Religion gehören heutzutage viel Bajonette.
In der Liebe gibt es ebenfalls, wie in der römisch-katholischen Religion, ein provisorisches Fegefeuer, in welchem man sich erst an das Gebratenwerden gewöhnen soll, ehe man in die wirkliche ewige Hölle gerät.
Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Philosophie Hilfe begehrt, ist der Untergang unabwendlich.
In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinsterer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
Henry Thomas Buckle
Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Paßt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, paßt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.
Honoré de Balzac
Sich unseren Launen beugen, sie erraten, Lust im Schmerz finden, uns die Meinung der Welt opfern, die Selbstachtung, sogar die Religion, und alle diese Opfer nur als Weihrauchkörner betrachten, die zu Ehren des Idols verbrannt werden, das ist Liebe.
Immanuel Kant
Es gibt nur eine wahre Religion; aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.
Jakob Boßhart
Die Ahnung ist die Quelle der Religion.
Jean Paul
Eine Religion nach der anderen löscht aus, aber der religiöse Sinn, der sie alle schuf, kann der Menschheit nicht getötet werden.
Wo Religion ist, werden Menschen geliebt und Tiere und das All. Jedes Leben ist ja ein beweglicher Tempel des Unendlichen.
Jean-Jacques Rousseau
Die Mißachtung der Religion führt zur Mißachtung der menschlichen Pflichten.
Freilich ist es für den Staat seht bedeutsam, daß jeder Staatsbürger eine Religion habe, die ihn seine Pflichten lieben läßt.
Johann Wolfgang von Goethe
Die christliche Religion ist ein mächtiges Wesen für sich, woran die gesunkene und leidende Menschheit von Zeit zu Zeit sich immer wieder emporgearbeitet hat. Und indem man ihr diese Wirkung zugesteht, ist sie über aller Philosophie erhaben und bedarf von ihr keiner Stütze.
Joseph Joubert
Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann.
Der Aberglaube ist die einzige Religion, deren niedere Seelen fähig sind.
Karl Marx
Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
Kurt Tucholsky
Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
Leopold Zunz
Eine Religion, welche nicht oder nicht mehr fähig ist, sich auf die Höhe der erworbenen Wissenschaft zu erheben, ist eine tote Religion.
Ludwig Feuerbach
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast.
Oscar Wilde
Die Religion ist der beliebte Ersatz für den Glauben.
Richard Wagner
Was erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren ausschließen.
Thomas Hobbes
Furcht vor einer unsichtbaren Gewalt, die vom Geist erdichtet oder auf Grund öffentlich zugelassener Erzählungen eingebildet ist, ist Religion, sind sie nicht zugelassen, Aberglaube.
Titus Livius
Unglück erinnert an die Religion.
Victor Hugo
Die Religion ist nichts als der Schatten, den das Universum auf die menschliche Intelligenz wirft.
Wladimir Lenin
Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.

