Zitate zum Thema "geben"
Aristippos von Kyrene d. Ä.
Selbst der schlechteste Mensch kann einem guten Zwecke dienen. Er kann ein abschreckendes Beispiel geben.
Aurelius Augustinus
Es gibt zwei Arten, Gutes zu tun: Geben und Vergeben. Wegschenken, was man erworben hat, und verzeihen, was man Böses erdulden mußte.
Tue, was du kannst, und bete um das, was du nicht kannst, so wird Gott dir geben, daß du es kannst.
Epikur von Samos
Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich, daß kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.
Auch wenn der Weise auf das Notwendige eingeschränkt ist, versteht er eher zu geben als zu nehmen. Einen solchen Schatz der Selbstgenügsamkeit hat er gefunden.
Friedrich III.
Wenn man einen Alten höflich und glimpflich um das Leben bringen will, so soll man ihm ein junges Weib geben.
Gregor von Nazianz
Denn eine bekümmerte Seele ist Gott nahe, und Not führt zu dem, der geben und helfen kann, der aber wohl verachtet würde, wenn er immer und uneingeschränkt hülfe.
Konfuzius
Wo es Bildung gibt, darf es keine Klassen geben.
Laotse
Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.
Leonardo da Vinci
Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.
Napoleon I. Bonaparte
Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben!
Properz
Wer viel geben kann, kann auch viel lieben.
Sophokles
Wer nicht das gleiche erfahren hat wie ich, soll mir keinen Rat geben.
Thomas von Kempen
Ich höre oft, es sei viel besser, sich raten zu lassen, als andern Rat geben.
Adolph Freiherr von Knigge
Gehe nie aus einem Gespräch, ohne dem anderen die Gelegenheit zu geben, mit Dankbarkeit an dieser Gespräch zurückzudenken.
Den Verliebten Regeln über ihren Umgang miteinander zu geben, das würde verlorene Mühe sein; denn da diese Menschen selten bei gesunder Vernunft sind, so wäre es ebenso unsinnig zu verlangen, daß sie sich dabei gewissen Vorschriften unterwerfen sollten.
Am Schreibtische, wo man die ruhigste Gemütsverfassung wählen kann, wenn keine stürmischen Leidenschaften unsern Geist aus seiner Fassung bringen, da lassen sich herrliche moralische Vorschriften geben.
Einen bessern Rat weiß ich nicht zu geben als den: Man hüte sich, mit seinem Vermögen oder seiner Person in die Hände der Justiz zu fallen!
Andrew Carnegie
Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen große Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.
August Graf von Platen
Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.
August von Kotzebue
Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
Bertolt Brecht
Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.
Christian Morgenstern
Suche allem nach Möglichkeit eine Folge zu geben. Nichts macht das Leben ärmer als vieles anfangen und nichts vollenden.
François Duc de La Rochefoucauld
Alte Männer mögen es, gute Ratschläge zu geben. Das tröstet sie darüber hinweg, daß sie nicht mehr im Alter sind, um schlechten Beispiele zu sein.
Gäben wir uns soviel Mühe, zu sein, was wir sein sollten, wie wir uns Mühe geben, zu verschleiern, was wir sind, könnten wir selbst sein und uns die Mühe des Verschleierns ersparen.
Die alten Leute geben gerne gute Verhaltungsmaßregeln, um sich darüber zu trösten, daß sie nicht mehr imstande sind, schlechte Beispiele zu geben.
Friedrich Dürrenmatt
Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann.
Friedrich Engels
Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert?
Friedrich Haug
Das Grab ist eine Brück' ins bess're Leben. Den Brückenzoll müßt ihr dem Arzte geben.
Friedrich Martin von Bodenstedt
Dem Leben rechte Weihe kann nur eignes Schaffen geben.
Friedrich Nietzsche
Es wird wenige geben, welche, wenn sie um Stoff zur Unterhaltung verlegen sind, nicht die geheimeren Angelegenheiten ihrer Freunde preisgeben.
Wer ein gutes Beispiel geben will, muß seiner Tugend einen Gran Narrheit zusetzen: dann ahmt man nach und erhebt sich zugleich über den Nachgeahmten, - was die Menschen lieben.
Es ist gut, eine Sache sofort doppelt auszudrücken und ihr einen rechten und einen linken Fuß zu geben. Auf einem Bein kann die Wahrheit zwar stehen; mit zweien aber wird sie gehen und herumkommen.
Es müßte geistigere Geschöpfe geben, als die Menschen sind, bloß um den Humor ganz auszukosten, der darin liegt, daß der Mensch sich für den Zweck des ganzen Weltendaseins ansieht.
Dem Individuum, sofern es sein Glück will, soll man keine Vorschriften über den Weg zum Glück geben.
Friedrich von Schlegel
Es ist unmöglich, jemandem ein Ärgernis zu geben, wenn er's nicht nehmen will.
Georg Christoph Lichtenberg
Hätte die Natur nicht gewollt, daß der Kopf den Forderungen des Unterleibs Gehör geben sollte, was hätte sie nötig gehabt, den Kopf an einen Unterleib anzuschließen.
Ich möchte was drum geben, genau zu wissen, für wen eigentlich die Taten getan worden sind, von denen man öffentlich sagt, sie seien für das Vaterland.
Es kann ohnstreitig Kreaturen geben, deren Organe so fein sind, daß sie nicht imstande sind durch einen Lichtstrahl durchzugreifen, so wie wir nicht durch einen Stein durchgreifen können, weil unsere Hände eher zerstört werden würden.
Germaine Madame de Staël
Ansichten, die vom herrschenden Zeitgeist abweichen, geben der Menge stets ein Ärgernis.
Gotthold Ephraim Lessing
Wer von mir nichts annehmen will, wenn er's bedarf und ich's habe, der will mir auch nichts geben, wenn er's hat und ich's bedarf.
O Chloe, halte deinen Blick Von diesem Schalke ja zurück! Gesetzt, er wär auch ohne Leben: Was er nicht hat, das kann dein Blick ihm geben.
Heinrich Heine
Ein großer Künstler wird zuweilen, ebensowohl wie ein mittelmäßiger, etwas Schlechtes geben, aber niemals gibt er etwas Überflüssiges.
Henri Poincaré
Es kann keine wissenschaftliche Moral geben, aber es kann eine unmoralische Wissenschaft geben.
Hermann Hesse
Das Leben hat soviel Sinn, als wir ihm zu geben vermögen.
Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir aus ihm vertrieben sind.
Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben, aber es hat nur ganz genau soviel Sinn, wie wir ihm selbst zu geben imstande sind.
Honoré de Balzac
Nur in einem gewissen Alter können gewisse erlesene Frauen ihrer Haltung eine Sprache geben.
Kokett sein, Armand, heißt, sich mehreren Männern versprechen und sich keinem geben. Sich allen zu geben ist Liederlichkeit!
Diese erste Zusammenkunft war so wie alle ersten Rendezvous, die sich leidenschaftliche Menschen geben, welche schnell alle Abstände hinter sich gelassen haben und sich heiß begehren, ohne sich jedoch zu kennen.
Die Männer von Talent teilen hier den Dummköpfen ihren Geist mit, und die Dummköpfe geben ihnen dafür jenen behaglich glücklichen Ausdruck, der für sie charakteristisch ist. Durch diesen Austausch wird alles belebt.
Schüchterne Menschen sind argwöhnisch, jähes Entgegenkommen erschreckt sie. Sie laufen vor dem Glück davon, wenn es lärmend naht, und geben sich dem Unglück preis, wenn es bescheidentlich und begleitet von weichen Schatten naht.
Muß es nicht, wenn sich Schwierigkeiten erheben, einen Sieger und einen Besiegten geben?
Es gibt Fehler bei einer Frau, die kräftigen Lehren weichen können, wie die Erfahrung oder ein Ehemann sie geben; aber nichts vermag die Tyrannei falscher religiöser Ideen zu besiegen.
Das Leben ist eine Arbeit, ein Handwerk, und man muß sich Mühe geben, es zu erlernen.
Wenn Sie jemals lieben sollten, so hüten Sie sorglich ihr Geheimnis! Geben Sie es nicht preis, bevor Sie nicht ganz genau wissen, wem Sie Ihr Herz auftun.
Immanuel Kant
Es gibt nur eine wahre Religion; aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.
James Madison
Eine stehende Armee ist mitunter der größte Unfug, den es geben kann.
Jean de La Bruyère
Der Anstand, das rücksichtsvolle Benehmen und die feine Lebensart von Leuten beiderlei Geschlechts geben mir keine schlechte Meinung von dem, was man die gute alte Zeit nennt.
Jean Jaurès
Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.
Jean Paul
Man fragt den andern um Rat, nicht, weil man nicht weiß, was man tun soll, sondern weil man es weiß, aber nicht gern tut - der andere soll dann einer guten oder bösen Neigung den Ausschlag geben.
Das erste, wonach ein Mensch bei irgendeinem Unfall sucht - sei er durch Tiere, Materien oder Menschen geschehen -, ist ein lebendes freies Wesen, dem er etwas davon schuld geben kann, um sich dann zu rächen.
Manche geben allen großen Wahrheiten Kleinheit, wenn sie sie nur sagen.
Die Menschen geben auf den oben herab bellenden Hund acht, nicht auf den unten.
Die Wettergespräche kommen nicht von Langweile, sondern weil der Mensch immer eine starke fortdauernde Empfindung mit Worten äußern und geben will - wäre Krieg, so gäb's Kriegsgespräche.
Jeder Zustand, den eine gegenwärtige äußere Lage uns gibt, ist nicht rein, sondern ein Gemisch aus ihr und der vergangnen - daher kann uns die gemeinste Lage einen ungewöhnlichen Zustand nach einer ungewöhnlichen Vergangenheit geben.
Johann Wolfgang von Goethe
Rat zu geben, ist das dümmste Handwerk, das einer treiben kann. Rate sich jeder selbst und tue, was er nicht lassen kann.
Wir bilden uns ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegungen hinschlendern, uns durch angenehme Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultat eines solchen schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Fügung geben.
Zum Lichte des Verstandes können wir immer gelangen; aber die Fülle des Herzens kann uns niemand geben.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben.
Schauspieler gewinnen die Herzen und geben die ihrigen nicht hin; sie hintergehen aber mit Anmut.
Denn bei der größten Wahrheitsliebe kommt derjenige, der vom Absurden Rechenschaft geben soll, immer ins Gedränge: er will einen Begriff davon überliefern, und so macht er es schon zu etwas, da es eigentlich ein Nichts ist, welches für etwas gehalten sein will.
Und so gewohnt, für andere zu leben, schien Mühe nur ihm Fröhlichkeit zu geben.
Jonathan Swift
Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit schmalem Hals: Je weniger sie von sich geben, desto geräuschvoller tun sie das!
Kurt Tucholsky
Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Das ist eine arme Frau, die nichts mehr zu geben hat, wenn sie sich hingegeben hat.
Haben und nichts geben ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.
Moritz Gottlieb Saphir
Weiber, Glück und Gold, sind dem Narren hold! heißt es. Also kann es doch nichts Klügeres geben, als ein Narr zu sein.
Neill Lawson
Das Gesetz kann niemanden zwingen, seinen Nächsten zu lieben; aber es kann es schwieriger für ihn machen, seinen Haß Ausdruck zu geben.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
In großen Dingen zeigen sich die Menschen so, wie man es von ihnen erwartet, in kleinen geben sie sich so, wie sie sind.
Oscar Wilde
Erfahrung ist der Name, den die Männer ihren Irrtümern geben.
Erfahrung ist nur der Name, den wir der Summe unserer Fehler geben.
Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit. ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist.
Publius Cornelius Tacitus
Zwischen Siegern und Besiegten kann es keine erfolgreiche Koalition geben.
Richard Dehmel
Suchst du im Bild nach allen Zügen des Lebens, wird dir keins genügen. Das eben ist es: weil's nicht Leben, kann dein Gefühl ihm Leben geben.
Sören Kierkegaard
Daß einer Christ geworden ist, erkennt man daran, daß er - wie Rebekka - handelt: Ich will nicht bloß dir zu trinken geben, sondern auch deinen Kamelen.
Sir Francis Bacon
An Gott glauben nur diejenigen nicht, die ein Interesse daran haben, daß es keinen geben möchte.
Theodor Fontane
Es kann die Ehre dieser Welt dir keine Ehre geben; was dich in Wahrheit hebt und hält, muß in dir selber leben!
Theodor Storm
Wenn es für unser Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen.
Victor Hugo
Es gibt unglückliche Menschen. Christoph Columbus kann seiner Entdeckung nicht seinen Namen geben, Guillotin bringt den seinen nicht mehr von ihr los.
Wilhelm Busch
Zu nehmen, zu behalten und gut für sich zu leben fällt jedem selber ein. Die Börse zu entfalten, den andern was zu geben - das will ermuntert ein.
Wilhelm Raabe
Wir sollten die Liebe, die wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen.
Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.

