Zitate zum Thema "stirbt"

Epikur von Samos

Wir sind ein einziges Mal geboren. Zweimal geboren zu werden ist nicht möglich. Die ganze Ewigkeit hindurch werden wir nicht mehr sein. Du aber bist nicht Herr des morgigen Tages und verschiebst immerzu das Erfreuende. Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben.

Franz von Sales

Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod.

Laotse

Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind Kräuter und Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum gehören Starre und Stärke zum Tode.

Der Mensch tritt ins Leben weich und schwach, er stirbt hart und stark. Alle Wesen treten ins Leben weich und zart, sie sterben trocken und dürr. Darum: Das Harte und Starke ist der Begleiter des Todes, das Weiche und Schwache ist der Begleiter des Lebens.

Leonardo da Vinci

Kraft wird aus dem Zwang geboren und stirbt an der Freiheit.

Molière

Man stirbt nur einmal und für so lange.

August von Kotzebue

Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung.

Franziska Gräfin zu Reventlow

Wer Gott sieht, stirbt.

Friedrich Haug

Er schreibt nach Süd und West, er schreibt nach West und Ost, Ach, wenn er stirbt, wie viel verliert an ihm - die Post.

Friedrich Nietzsche

Niemand stirbt jetzt an tödlichen Wahrheiten: es gibt zu viele Gegengifte.

Friedrich Rückert

So schauert vor der Lieb ein Herz, als wie von Untergang bedroht. Denn wo die Liebe erwachet, stirbt das Ich, der dunkle Despot.

Friedrich von Schiller

Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.

Georg Christoph Lichtenberg

Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

Gotthold Ephraim Lessing

Avar stirbt, und vermacht dem Hospital das Seine, Damit sein Erbe nicht verstellte Tränen weine.

Nikandern glückte jüngst ein trefflich Epigramm, So fein, so scharf, als je von Kästnern eines kam. Nun schwitzt er Tag und Nacht, ein zweites auszuhecken. Vergebens; was er macht, verdirbt. So sticht ein Bienchen uns, und läßt den Stachel stecken, Und martert sich, und stirbt.

Heinrich Heine

Im Grunde ist es auch dasselbe, für was man stirbt, wenn nur für etwas Liebes gestorben wird, und so ein warmer, treuer Tod ist besser als ein kaltes, treuloses Leben.

Heinrich von Kleist

Es stirbt der Glücklichste wünschend.

Honoré de Balzac

Mann kann nie wissen, wer stirbt oder wer am Leben bleibt!

Jean-Jacques Rousseau

Wenn ein Mensch stirbt, so trägt er in seiner zusammengekrampften Hand nur das mit sich, was er hergegeben hat.

Johann Gottfried von Herder

Alles verwandelt sich, nichts stirbt. In schöner Verwandlung wird die Hoffnung Genuß und das Verlorene Gewinn.

John Donne

Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.

Joseph Conrad

Was hat man vom Leben? Nichts! Am besten, man stirbt. Aber davon hat man erst recht nichts. Da bleibt man doch lieber leben. Da hat man wenigstens was!

Kurt Tucholsky

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Der hat die Weisheit erfaßt, der ebenso sorglos stirbt, wie er geboren wurde.

Martin Luther

Ein Geiziger kann nichts Nützlicheres und Besseres tun, als wenn er stirbt.

Ninon de Lenclos

Die Liebe stirbt niemals an Hunger, wohl aber an Übersättigung.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Ein Gott ist unsterblich und stirbt auch nicht.

Wenn einer als Pferd geboren wird, so kann er das nicht ändern. Er bleibt ein Pferd, bis er stirbt.

Rainer Maria Rilke

Wenn jemand stirbt, nicht das allein ist Tod. Tod ist, wenn jemand lebt und es nicht weiß.

Titus Maccius Plautus

Wen die Götter lieben, stirbt jung.

Wilhelm Busch

Wenn man auch als gescheiter Kerl stirbt, man weiß nie, ob man nicht als Trottel wieder auflebt.

William Shakespeare

Steht etwas am Tiefpunkt, so stirbt es - oder steigt neu auf zum alten Stand.

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