Zitate zum Thema "verleiht"
August Strindberg
Der Morgen bringt etwas, das Jugend verleiht. Wenn die, welche den Morgen verschlafen, wüßten, was sie verlieren.
Gustave Flaubert
Angst verleiht Flügel.
Honoré de Balzac
Die Ehe ist eine höchst angenehme Institution, wenn sie den Ehemännern das Talent verleiht, die Wünsche der Frau zu erraten.
In dem unschuldigen und einförmigen Leben der jungen Mädchen kommt eine zauberhafte Stunde, wo die Sonne ihnen Strahlen ins Herz schickt, wo die Blume ihnen Gedanken ausdrückt, wo das Klopfen des Herzens dem Kopf seine heiße Befruchtungskraft verleiht und die Gedanken in einen unbestimmten Wunsch dahinschmelzen.
In dem Augenblick, da Geld in die Tasche eines Studenten gleitet, richtet sich in ihm eine imaginäre Wirbelsäule auf, die ihm Halt verleiht.
Der Minister schickt dem braven Seemann, der mit eigener Lebensgefahr einem Dutzend Menschen das Leben rettet, eine armselige Medaille, das Kreuz der Ehrenlegion indessen verleiht er dem Abgeordneten, der ihm seine Stimme verkauft. Wehe dem Land, das eine solche Verfassung hat!
Schweigen ist für alle Bedrängten das einzige Mittel, sich zu behaupten: es bezwingt die grausamen Angriffe der Neider, die unmenschlichen Scharmützel der Feinde; es verleiht einen vernichtenden, vollständigen Sieg.
Johann Wolfgang von Goethe
Eine Masse gemünztes Gold und Silber verleiht selbst dem Unwahren Ansehen und Gewicht; man läßt die Lüge gelten, indem man die Barschaft beneidet.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.
Oliver Wendell Holmes
Alter verleiht, wie Distanz, doppelten Reiz.
Theodor Fontane
Bücher haben kein Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück!

