Zitate zum Thema "naturen"
Christoph August Tiedge
Der Schmerz ist die Geburt der höheren Naturen.
François Duc de La Rochefoucauld
Nur starke Naturen können wirklich liebreich sein. Die meisten Menschen sind nur aus Schwäche oder aus Berechnung sanft. Und nur zu leicht schlägt ihre scheinbare Güte in Bösartigkeit um.
Friedrich Nietzsche
Die mitleidigen, im Unglück jederzeit hülfreichen Naturen sind selten zugleich die sich mitfreuenden: beim Glück der Anderen haben sie nichts zu tun, sind überflüssig, fühlen sich nicht im Besitz ihrer Überlegenheit und zeigen deshalb leicht Mißvergnügen.
Jedem Fortschritt im Großen muß eine teilweise Schwächung vorhergehen. Die stärksten Naturen halten den Typus fest, die schwächeren helfen ihn fortbilden.
Das moralische Gefühl darf in solchen Naturen nicht fehlen, welche keinen Ehrgeiz haben. Die Ehrgeizigen behelfen sich auch ohne dasselbe, mit fast gleichem Erfolge.
Eine leichte Beute ist stolzen Naturen etwas Verächtliches.
Friedrich von Schiller
Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.
Gustaf af Geijerstam
Bei schwachen Naturen kommt mit dem Unglück das Minderwertigkeitsgefühl.
Heinrich Heine
Wir Männer lügen zuweilen. Die Weiber, wie alle passiven Naturen, können selten erfinden, wissen jedoch das Vorgefundene dergestalt zu entstellen, daß sie uns dadurch noch weit sicherer schaden als durch entschiedene Lügen.
Honoré de Balzac
Wenn schwache Naturen gewarnt sind, werden sie bockig und lassen nie wieder davon ab.
Jean-Jacques Rousseau
Mit der Freiheit ist es nicht anders als mit derben und saftigen Speisen oder starken Weinen. Für gesunde und starke Naturen sind sie nahrhaft und stärkend. Sie überladen, verderben und berauschen jedoch schwache und zarte Menschen.
Johann Wolfgang von Goethe
Der Aberglaube ist ein Erbteil energischer, großtätiger, fortschreitender Naturen; der Unglaube das Eigentum schwacher, klein gesinnter, zurückschreitender, auf sich selbst beschränkter Menschen.

