Zitate zum Thema "ende"

Aurelius Augustinus

Das Haus Gottes sind wir selbst; wir werden in dieser Welt aufgebaut, um am Ende der Zeiten geweiht zu werden.

Dante Alighieri

Ihr Toren und Wahnsinnigen, wißt ihr denn nicht, daß das öffentliche Recht erst an der Grenze der Zeit sein Ende hat und keine Rechnung der Verjährung unterliegt?

Epikur von Samos

Das Wort: Sieh auf das Ende eines langen Leben ist undankbar dem vergangenen Guten gegenüber.

Laotse

Wer das Ende bedenkt, wie er den Anfang bedachte, der wird nichts verderben.

Ovid

Das Ende krönt das Werk.

Plinius d.Ä.

Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?

Plutarch

Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.

Thales von Milet

Göttlich ist, was weder Anfang noch Ende hat.

Thomas von Aquin

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Adalbert Stifter

Das Leben ist ein unabsehbares Feld, wenn man es von vorne ansieht, und es ist kaum zwei Spannen lang, wenn man am Ende zurück schaut.

Adolph Freiherr von Knigge

Sei aber nicht gar zu sehr ein Sklave der Meinungen andrer von dir! Sei selbständig! Was kümmert dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn du tust, was du sollst?

Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?

Und was bekümmert es mich am Ende, ob Menschen, die mein Herz nicht kennen, ja, die mich nie gesehn haben, durch die Geschwätze irgendeines alten Weibes gegen mich eingenommen sind oder nicht?

Albert Einstein

Unser Tod ist kein Ende, wenn wir in unseren Kindern und in der jüngeren Generation gelebt haben. Denn diese sind wir selbst, unser Körper nur ein welkes Blatt am Baume des Lebens.

Arthur Schnitzler

Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt - und nicht was wir ersehnt haben.

Arthur Schopenhauer

Ganz ehrlich meint ein jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde!

Ohne die Frauen würde der Anfang unseres Lebens der Hilfe, die Mitte des Genusses, das Ende des Trostes entbehren.

Charles Chaplin

Am Ende ist alles ein Witz.

François Duc de La Rochefoucauld

Wir sind so gewöhnt, uns vor anderen zu verstellen, daß wir uns am Ende vor uns selbst verstellen.

Im menschlichen Herzen liegt eine unzerstörbare Brut von Leidenschaften, und das Ende der einen ist fast immer der Anfang einer anderen.

Die Hoffnung, so trügerisch sie auch ist, dient doch wenigstens dazu, uns auf anmutigem Pfad ans Ende des Lebens zu führen.

François Marie Voltaire

Ihre wahre Gottheit ist das Gold, und diesen ihren Gott suchen sie bis ans andere Ende der Welt.

Franz Kafka

Es wurde ihnen die Wahl gestellt, Könige oder der Könige Kuriere zu werden. Nach Art der Kinder wollten alle Kuriere sein. Deshalb gibt es lauter Kuriere, sie jagen durch die Welt und rufen, da es keine Könige gibt, einander selbst die sinnlos gewordenen Meldungen zu. Gerne würden sie ihrem elenden Leben ein Ende machen, aber sie wagen es nicht wegen des Diensteides.

Friedrich Dürrenmatt

Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.

Friedrich Haug

Nach einem alten Spruch' ist aller Anfang schwer, Wann Longus redet, gilt der Kanon nimmermehr; Ihm ist der Anfang leicht, allein das Ende schwer.

Friedrich Martin von Bodenstedt

Des Zornes Ende ist der Reue Anfang.

Friedrich Nietzsche

Alle Dinge tief finden - das ist eine unbequeme Eigenschaft: sie macht, daß man beständig seine Augen anstrengt und am Ende immer mehr findet, als man gewünscht hat.

Friedrich Rückert

Am Ende deiner Bahn ist gut Zufriedenheit; Doch wer am Anfang ist zufrieden, kommt nicht weit.

Friedrich von Schiller

Ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende.

Ist ein Irrtum wohl schädlich? Nicht immer, aber das Irren; immer ist's schädlich, wie sehr, sieht man am Ende des Wegs.

Georg Christoph Lichtenberg

Ich glaube, der Mensch ist am Ende ein so freies Wesen, daß ihm das Recht, zu sein, was er glaubt zu sein, nicht streitig gemacht werden kann.

Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.

Giordano Bruno

Ein kleiner Irrtum am Anfange wird am Ende ein großer.

Heinrich Heine

Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

Es ist noch ein wahres Glück, daß der Mensch, der den andern prügelt, am Ende müde wird, sonst könnte es der andere wahrhaftig nicht aushalten.

Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende machen.

Ich bin nicht groß genug, um Erniedrigung zu ertragen. Am Ende ist vielleicht auch mehr Schlechtes in mir als Gutes; obzwar beides in kolossalen Massen. Ich liebe dennoch das Gute.

Jeder in dieser Welt ist am Ende entbehrlich, ausgenommen etwa die Sonne und ich. Denn ohne diese beiden kann ich mir keinen Frühling denken, und auch keine Frühlingslüfte und keine Grisetten, und keine deutsche Literatur!

Scheint die Sonne noch so schön, am Ende muß sie untergehn.

Hermann Hesse

Es kommt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst ist.

Ohne Liebe zu sich selbst ist auch die Nächstenliebe unmöglich. Der Selbsthaß ist genau dasselbe und erzeugt am Ende dieselbe grausige Isoliertheit und Verzweiflung wie der helle Egoismus.

Honoré de Balzac

Wenn zwei Menschenwesen, die bis zum Ende gemeinsam durchs Dasein gehen wollen, über nichts als das Gefühl verfügen, so sind dessen Quellen bald erschöpft, und es kommt nur zu schnell zu Gleichgültigkeit, Übersättigung und Abscheu.

Eine Mutter, die zu ihren Kindern gelangen will, verfügt über genausoviel Listen wie ein junges Mädchen, das eine Liebesgeschichte zu gutem Ende führen möchte.

Jean de La Bruyère

Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an, daß man sich scheut, mit dem anderen allein zu sein.

Beginn und Ende der Liebe künden sich an in der Verlegenheit, mit dem andern allein zu sein.

Jean Paul

Unmittelbar nach der Ausübung eines Amtes - z. B. nach Ende einer Predigt, einer Vorlesung, einer Gassenausrufung - hat der Mensch ein närrisches Gefühl der Selbstausdehnung und kann gar nicht wieder recht zu seiner vorigen kleinen Zusammenfaltung kommen, wie Regenschirme nach dem Gebrauch ausgespannt dastehen.

Jean-Jacques Rousseau

Es gibt ein Alter, in dem man Erfahrungen sammelt, ein anderes für die Erinnerung. Die Empfindung vergeht am Ende, die empfindsame Seele aber bleibt bestehen.

Johann Gottfried Seume

Es sind in der Welt viele Mittel, ehrlich zu leben, und wenn keines mehr ist, finden sich doch einige, nicht mehr zu leben. Wer nach meiner Überzeugung seine Pflicht getan hat, darf sich am Ende, wenn ihn die Kräfte verlassen, nicht schämen, abzutreten.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer zu viel unternimmt, muß am Ende ein Schelm werden, mag er sonst so redlich sein, wie er will.

Wo so ein Köpfchen keinen Ausgang sieht, stellt er sich gleich das Ende vor.

Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.

Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.

Du bist am Ende - was du bist. Setz dir Perücken auf von Millionen Locken. Setz deinen Fuß auf ellenhohe Socken, du bleibst doch immer was du bist.

Am Ende hängen wir doch ab von Kreaturen, die wir machten.

Die Jugend und die schöne Liebe, alles hat sein Ende.

Sie wissen, wenn man sich zur Abreise anschickt, so finden sich am Ende mehr Schulden und Reste abzutun, als man denken konnte.

Wer wie ich ein ganzes Leben lang kostbare Zeit und Geld mit der Protektion junger Talente verloren hat, und zwar Talente, die anfänglich die höchsten Hoffnungen erweckten, aus denen aber am Ende gar nichts geworden ist, dem muß wohl der Enthusiasmus und die Lust, in solcher Richtung zu wirken, nach und nach vergehen.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

Leo Tolstoi

Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

Die Weisheit kennt kein Ende - je mehr der Mensch in ihr fortschreitet, desto mehr bedarf er ihrer.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Für viele war der Erwerb von Reichtum nicht das Ende des Unglücks, sondern nur eine Veränderung des Unglücks.

Die natürlichen Bedürfnisse haben ihre Grenzen, die aus dem Wahn entsprungenen finden kein Ende.

Marcus Tullis Cicero

Alle Sorge hat ein Ende, wenn wir einen festen Entschluß gefaßt haben.

Mark Twain

Der Mensch wurde am Ende der Arbeitswoche erschaffen, als Gott müde war.

Peter Rosegger

Unser Fühlen artet in Denken aus, und das ist unser Ende.

Sören Kierkegaard

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Sir Thomas F. Buxton

In der Faulheit wächst man hinein. Sie bindet am Anfang mit Spinnweben und fesselt am Ende mit Ketten. Je mehr ein Mensch zu tun hat, um so mehr kann er leisten.

Wilhelm Busch

Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt.

Wer kann behaupten, daß die Naturgesetze ewig sind? Wir kennen nur das eine Ende davon.

Herr meines Lebens! An der Welt sitzt noch lange kein Ende!

Dem warmen, alles umfassenden Mitgefühl wird nichts lächerlich, dem eisigen, hochgesetzten Intellekt mag am Ende nichts ernsthaft erscheinen.

Frei ist der Anfang, und frei ist das Ende; was dazwischen liegt, ist notwendig.

William Shakespeare

Das ist der Anfang vom Ende.

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