Zitate zum Thema "treibt"
Aristoteles
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
Laotse
Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück.
Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt; sie ist aber durchaus eine freie Kunst.
Emil Gött
Es ist sehr leicht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, das man mit anderen treibt.
Friedrich Nietzsche
Der vorwiegende ungeheure Reisgenuß treibt zur Anwendung von Opium und narkotischen Dingen, in gleicher Weise wie der vorwiegende ungeheure Kartoffelgenuß zu Branntwein treibt.
Alles, was meiner Art ist, in Natur und Geschichte, redet zu mir, lobt mich, treibt mich vorwärts, tröstet mich. Das andere höre ich nicht oder vergesse es gleich. Wir sind stets nur in unserer Gesellschaft.
Oh Voltaire! Oh Humanität! Oh Blödsinn! Mit der Wahrheit, mit dem Suchen der Wahrheit hat es etwas auf sich; und wenn der Mensch es dabei gar zu menschlich treibt - il ne cherche le vrai que pour faire le bien - ich wette, er findet nichts!
Ich liebe den, der freien Geistes und freien Herzens ist: so ist sein Kopf nur das Eingeweide seines Herzens, sein Herz aber treibt ihn zum Untergang.
Friedrich von Schiller
Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr.
In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling; still, auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis.
Heinrich Heine
Auch im Gemüte des Aufgeklärtesten nistet immer ein kleines Alräunchen des alten Aberglaubens, das sich nicht ausbannen läßt; man spricht nicht gern davon, aber es treibt in den geheimsten Schlupfwinkeln unserer Seele sein unkluges Wesen.
Hermann Hesse
Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom, wir fließen willig allen Formen ein: dem Tag, der Nacht, der Höhle und dem Dom, wir gehn hindurch, uns treibt der Durst nach Sein.
Hieronymus Lorm
Das Schicksal ist ein Wirbelwind, ein armes Blatt das Menschenkind. Er treibt's zu Tal, er hebt's zu Hügel - das Blättchen rühmt sich seiner Flügel.
Honoré de Balzac
Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald.
Nun können engherzige Wesen aber genausogut durch Quälen an Größe gewinnen wie durch Mildtätigkeit; sie können sich ihre Macht entweder durch eine grausame oder durch eine wohlmeinende Herrschaft über andere bestätigen; doch sie tendieren dorthin, wohin ihr Charakter sie treibt.
Karl Theodor Körner
Schneller, wie die Welle steigt und fällt, treibt uns das Schicksal auf dem Meer des Lebens.
Khalil Gibran
Ihr seid nicht in euren Körper eingeschlossen, noch an die Felder oder Häuser gebunden. Das, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind.
Wilhelm Busch
Aber das bedenke stets: Wie man's treibt, mein Kind, so geht's.
Wie der Wind bläst, so treibt die Spreu.

