Zitate zum Thema "erscheinen"

Novalis

In jedem Menschen kann mir Gott erscheinen.

Adolph Freiherr von Knigge

Gegenwart des Geistes ist ein seltenes Geschenk des Himmels und macht, daß wir im Umgange in sehr vorteilhaftem Lichte erscheinen.

Bathsua Makin

Anscheinend ist eine gebildete Frau so etwas wie ein Komet: Ihr bloßes Erscheinen verheißt Unheil.

Ernest Hemingway

Der Zirkus hat für mich als einziges Spektakel die Fähigkeit, einem wirklich wie ein schöner Traum zu erscheinen.

François Duc de La Rochefoucauld

Wer sich durch unsere List täuschen ließ, erscheint uns bei weitem nicht so lächerlich, wie wir uns selbst erscheinen, wenn die List eines anderen uns täuschte.

Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht besitzt, als derer, die man bekleidet.

Friedrich Nietzsche

Wir sind alle nicht das, als was wir nach den Zuständen erscheinen, für die wir allein Bewußtsein und Worte - und folglich Lob und Tadel-haben.

Viele erscheinen gereizt, wenn man ihnen eine Neuigkeit erzählt, sie empfinden das Übergewicht, welches die Neuigkeit dem gibt, der sie früher weiß.

Je höher wir uns erheben, um so kleiner erscheinen wir denen, welche nicht fliegen können.

Giacomo Girolamo Casanova

Je tiefer man in seiner eigenen Meinung steht, desto mehr ist man bestrebt, in den Augen anderer Menschen ausgezeichnet zu erscheinen.

Honoré de Balzac

Ziemlich häufig erscheinen manche Handlungen im menschlichen Dasein, dichterisch gesprochen, unwahrscheinlich, obwohl sie wahr sind. Aber liegt das nicht daran, daß man es fast immer unterläßt, über seine plötzlichen Entschlüsse gewissermaßen ein psychologisches Licht zu halten und daß man die Beweggründe nicht erklärt, die sich geheimnisvoll entwickeln und die Handlung notwendig gemacht haben?

Wenn ich für jedermann gut und richtig wäre, wie könnte ich dann für eine unter allen anderen Auserwählte als etwas Besseres erscheinen?

Nichts verlangt im Leben mehr Vorsicht als die Dinge, die natürlich erscheinen; dem Ungewöhnlichen mißtraut man stets von selber.

Jacques Bénigne Bossuet

Die größte aller Schwächen ist, zu fürchten, schwach zu erscheinen.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Eigenliebe läßt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen.

Marcus Fabius Quintilianus

Niemand ist vom Charakter her so schlecht, als daß er als schlecht erscheinen wollte.

Miguel de Cervantes Saavedra

Furcht läßt uns die Dinge anders erscheinen, als sie sind.

Sir Isaac Newton

Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit völlig unerforscht vor mir liegt.

Wilhelm Busch

Dem warmen, alles umfassenden Mitgefühl wird nichts lächerlich, dem eisigen, hochgesetzten Intellekt mag am Ende nichts ernsthaft erscheinen.

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