Zitate zum Thema "unschuld"
Pontius Pilatus
Ich wasche meine Hände in Unschuld.
Anatole France
Die Unschuld ist meist ein Glück und keine Tugend.
Friedrich Nietzsche
Es gibt eine Unschuld der Bewunderung: Der hat sie, dem es noch nicht in den Sinn gekommen ist, auch er könne einmal bewundert werden.
Es gibt eine Unschuld in der Lüge, welche das Zeichen des guten Glaubens an eine Sache ist.
Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-Sagen.
Friedrich von Schiller
Auf die Unschuld schielt der Verrat mit verschlingendem Blicke, mit vergiftendem Biß tötet des Lästerers Zahn.
Die Unschuld hat im Himmel einen Freund!
Friedrich von Schlegel
Die Frauen müssen wohl prüde bleiben, solange Männer sentimental, dumm und schlecht genug sind, ewige Unschuld und Mangel an Bildung von ihnen zu fordern.
Gotthold Ephraim Lessing
Reiz, Jugend, Unschuld, Freud und Scherz Gewinnen euch ein jedes Herz; Und kurz: Ihr brauchet euresgleichen, Den Grazien, in nichts, als an der Zahl, zu weichen.
Die Unschuld naht sich ihm, und bebt: Sie fühlt, sie fühlt es, daß er lebt.
Heinrich von Kleist
Wenn die Unwissenheit unsre Einfalt, unsre Unschuld und alle Genüsse der friedlichen Natur sichert, so öffnet die dagegen allen Greueln des Aberglaubens die Tore.
Honoré de Balzac
Nur die Unschuld wagt solche Kühnheit. Wissend berechnet auch die Tugend genau wie das Laster.
Wenn ein Dieb im Parkett sitzt, klatscht er beim Triumph der Unschuld Beifall und stiehlt ihr beim Hinausgehen den Schmuck.
In ihrer eigenen Unschuld und ihrem Vorbedacht um meinetwillen ist sie wie ein himmlischer Engel, der irdische Sünden verzeiht, ohne sie zu begreifen.
Die Reinheit der Luft trägt viel zur Unschuld der Sitten bei.
Doch diejenigen, die wir, selbst ohne unser Wissen, beleidigen, halten uns kaum unsere Unschuld zugute, sondern sie wollen Rache nehmen und wissen sich zu rächen.
Jean-Jacques Rousseau
Gott ist gerecht, er will meine Leiden und kennt meine Unschuld. Hierauf gründet sich mein Vertrauen.
Johann Wolfgang von Goethe
Fürchterlich ist der bedrängten Unschuld letzter Blick.
Karl Marx
Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, daß sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.

