Zitate zum Thema "möge"
Friedrich Nietzsche
Man glaubt unwillkürlich, die religiös gefärbten Abschnitte einer Philosophie seien besser bewiesen, als die anderen; aber es ist im Grunde umgekehrt, man hat nur den inneren Wunsch, daß es so sein möge, - also daß das Beseligende auch das Wahre sei. Dieser Wunsch verleitet uns, schlechte Gründe als gute einzukaufen.
Friedrich Rückert
Möge jeder still beglückt seiner Freuden warten! Wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt sie auch den Garten.
Georg Christoph Lichtenberg
Ein physikalischer Versuch, der knallt, ist allemal mehr wert als ein stiller; man kann also den Himmel nicht genug bitten, daß, wenn er einen etwas will erfinden lassen, es etwas sein möge, das knallt; es schallt in die Ewigkeit.
Heinrich Heine
Möge auch einmal für Deutschland die Stunde schlagen, wo das geistige Eigentum des Schriftstellers ebenso ernsthaft anerkannt werde wie das baumwollene Eigentum des Nachtmützenfabrikanten.
Honoré de Balzac
Welche Frau, so rein sie auch sein möge, möchte nicht Begehren erregen?
Immanuel Kant
Der Affekt gehört immer zur Sinnlichkeit, durch was für einen Gegenstand er auch erregt werden möge.
Jeremias Gotthelf
Man möge das bedenken, daß man andere ertragen soll, wie man selbst ertragen zu werden wünscht.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Natur bekümmert sich nicht um irgendeinen Irrtum; sie selbst kann nicht anders als ewig recht handeln, unbekümmert, was daraus folgen möge.
Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höheren Bildung bleiben!

