Zitate zum Thema "meinen"

Aischylos

Wer kundig ist des Unheils, weiß, daß Menschen, wenn sie der Schwall der Leiden überflutet, in jedem Ding gar ein leicht Schrecknis wittern. Doch fließt das Schicksal sanft, so meinen sie, es wehe derselbe Geist des Glücks.

Epikur von Samos

Nicht der Bauch ist unersättlich, wie die Leute meinen, sondern die falsche Vorstellung von dem unbegrenzten Anfüllen des Bauches.

Manche wollten berühmt und angesehen werden und meinen, sich auf diese Weise die Sicherheit vor den Menschen verschaffen zu können. Ist nun das Leben solcher Menschen tatsächlich sicher geworden, so haben sie das naturgemäße Gut erlangt. Ist es aber nicht sicher geworden, so besitzen sie nicht, wonach sie ursprünglich der Natur entsprechend strebten.

Ovid

Ich werde sie hassen, wenn ich kann. Wenn nicht, werde ich sie gegen meinen Willen lieben.

Stendhal

Dieselben Tröpfe, die kraft der Vorzüge ihres Geschlechts mehr als die Frauen zu verstehen meinen, hätten völlig ausgespielt, wenn die Frauen auf den Einfall kämen, irgend etwas zu lernen.

Albert Einstein

Zuerst improvisiere ich, wenn das nicht hilft, suche ich Trost bei Mozart. Aber wenn sich beim Improvisieren doch ein Weg anbietet, brauche ich Bachs klare Konstruktionen, um meinen Gedanken weiterzuführen.

Benjamin Disraeli

Ich bin verpflichtet, meinen Gegnern Argumente zu liefern, aber nicht Verstand.

Blaise Pascal

Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinen Sonnenschein in meinem Inneren.

Erich Mühsam

Sie würden mir eine große Freude bereiten, wenn Sie meinen Hund von der Räude befreiten.

Ernest Hemingway

Manche meinen, wenn sie ein Echo hören, der Ton stamme von ihnen.

Friedrich Haug

Wohl machten deine Dithyramben, Schwärmer! Den Kopf dir warm, doch meinen Ofen wärmer.

Gelingts, die tolle Maus zu fah'n, So kostet es ihr Leben. Kühn fraß sie meinen Klopstock an, Und Schönaich stand daneben.

Wie hoch bestimmst du meinen Werth? Sprach Koridon zu Philibert. Neun Louis! - Faselst du? Mein Ring allein ist so viel wert? Den schlug ich schon dazu.

Ich läse gern noch ganz Dir meinen Liederkranz: Die große Völkerschlacht. Sag an: Ermüdest Du? Nein, nein! Nur fortgemacht! Ich höre gar nicht zu.

Du von hochadeligem Samen! Vergönn' ein stolzes wahres Wort: Ich trage meinen Nahmen Du schleppst den deinen fort.

Friedrich Nietzsche

Noch jetzt meinen viele Gebildete, der Sieg des Christentums über die griechische Philosophie sei ein Beweis für die größere Wahrheit des ersteren, - obwohl in diesem Falle nur das Gröbere und Gewaltsamere über das Geistigere und Zarte gesiegt hat.

Kommen ihnen zärtliche Regungen, so meinen die Dichter immer, die Natur selber sei in sie verliebt.

Georg Christoph Lichtenberg

Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein, und sind doch nur arm an Takt.

Gotthold Ephraim Lessing

Bald willst du, Trill, und bald willst du dich nicht bewerben: Bald dünkt dichs gut, bald nicht, ein Hagestolz zu bleiben. Ich soll dir raten? Wohl! Tu, was dein Vater tat: Bleib frei; heirate nicht! - Da hast du meinen Rat.

Du nennest meinen Rat ein schales Sinngedicht? Trill, einen andern Rat bekommst du wahrlich nicht. Zum Hängen und zum Freien Muß niemand Rat verleihen.

Du fragst: Wer gibt für meinen Sohn Mir einen Namen an? Für deinen Sohn, und wessen Sohn? - Du schweigest? - Nenn ihn Pan.

Heinrich Heine

Die Toren meinen, um das Kapitol zu erobern, müsse man zuerst die Gänse angreifen.

Ich glaube, es gehört zu meinen schönen Eigenschaften, daß man immer weiß, wie man mit mir dran ist. Wo ich ein Gleiches nicht finde, überkommt mich eine gewisse Unbehaglichkeit, deren ich mich nicht erwehren kann.

Honoré de Balzac

Für meinen Mann bin ich der Garderobenständer seines Luxus, das Aushängeschild seines Ehrgeizes, eine seiner lächerlichen Genugtuungen.

Für viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist.

Wenn sie erst Vater sind und sich beim Anblick Ihrer lallenden Kinder sagen: Das ist aus mir hervorgegangen!, wenn Sie fühlen, daß jeder Tropfen Blut dieser kleinen Geschöpfe aus Ihrem Blut stammt, daß sie dessen zarte Blüte sind, denn das sind sie: dann meinen Sie, Sie seien unlösbar mit ihrer Haut verbunden, dann meinen Sie, mit ihren Schritten zu schreiten.

Ich betrachte sie als meinen Feind, wenn Sie nicht mein Komplize sein wollen.

Da ihr unentwegt nachgestellt wurde, hatte 26 die Überlebensregeln von Sklaven gelernt und antwortete kühn: Ich weiß nicht was sie meinen.

Alle Schrecken, die Romandichter zu erfinden meinen, bleiben hinter der Wirklichkeit zurück.

Honoré Gabriel de Mirabeau

Ich predige nicht die Duldsamkeit. Unbeschränkte Religionsfreiheit ist in meinen Augen ein so geheiligtes Recht, daß das Wort Duldsamkeit, als Ausdruck hierfür gebraucht, mir gewissermaßen selbst tyrannisch erscheint.

Jean Baptiste Racine

Ich umarme meinen Feind, aber um ihn zu ersticken.

Johann Wolfgang von Goethe

Wir wollen's machen wie alle Eroberer: Die Leute totschlagen, um es mit ihrer Nachkommenschaft gut zu meinen.

Khalil Gibran

Als ich meinen Schmerz auf den Acker der Geduld pflanzte, brachte er die Frucht des Glücks hervor.

Lady Mary Wortley Montagu

Zehn Tage lang war ich im inneren Zwiespalt, ob ich mich nun erhängen oder heiraten sollte. In dieser Zeit weinte ich täglich mehr als zwei Stunden lang und schlug meinen Kopf an die fünfzehnmal gegen die Wand.

Marcus Tullis Cicero

Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

In der Jugend meinen wir, das geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wir, daß es das Höchste ist.

Matthias Claudius

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen; Drum nahm ich meinen Stock und Hut, und tat das Reisen wählen.

Otto Fürst von Bismarck

Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.

Richard Dehmel

Wer meinen Rock bespeit, hat ihn auch abzulecken; wer meinen Ruf entweiht, macht nur die Luft voll Flecken.

Wilhelm Raabe

Gott ist nicht wählerisch in seinen Boten und Werkzeugen, und die irren sich, die da meinen, daß er die Welt mit spitzen Fingern anfasse und das Nämliche von ihnen verlange.

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