Zitate zum Thema "völker"
Christian Morgenstern
Gott schauen ist Tod, das wußten alle Völker. Gott erraten ist Leben.
Claude Adrien Helvétius
Die Macht des Priesters ist an den Aberglauben und an die stumpfsinnige Leichtgläubigkeit der Völker gebunden.
Denis Diderot
Der Aberglaube ersinnt eher die verrücktesten und plumpsten Hirngespinste, als daß er Ruhe gibt. Diese Hirngespinste werden später durch die Zeit und die Leichtgläubigkeit der Völker geheiligt.
Friedrich Nietzsche
Solange das Schicksal der Völker noch von den Diplomaten abhängt, werden die Mägen der Diplomaten immer der Gegenstand patriotischer Beklemmung sein.
Heinrich Heine
Diejenigen, welche eine Revolution anfangen, sind gewöhnlich ihre Opfer, und solches Schicksal trifft vielleicht Völker ebensogut wie Individuen.
Was ist denn ein halb oder ein ganzes Jahrhundert? Die Völker haben Zeit genug, sie sind ewig; nur die Könige sind sterblich.
Wenn es den Kaiser juckt, so müssen die Völker sich kratzen.
In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinsterer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.
Honoré de Balzac
Die Geschichte der guten Ehen ist wie die der glücklichen Völker; sie läßt sich in zwei Zeilen schreiben und hat nichts von Literatur an sich.
Johannes Scherr
Am Unsinn hängen bekanntlich Menschen und Völker mit zärtlicher Treue.
Karl Kraus
Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker mattgesetzt werden.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, aber ganz wenige nur sich selbst.

