Zitate zum Thema "volk"
Heraklit
Das Volk muß für sein Gesetz kämpfen wie für seine Stadtmauer.
Horaz
Ich hasse das gemeine Volk und halte es fern.
Konfuzius
Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen.
Am höchsten steht, wer alles intuitiv versteht. Danach kommt, wer durch Lernen zur Erkenntnis gelangt. Es folgt der, der erst lernt, wenn er in Schwierigkeiten ist. Wer nicht einmal lernt, wenn er in Not ist - den hält das Volk für das letzte.
Theophrast
Kein Volk hat an einen Gott geglaubt, der ganz Körper, oder an einen, der ganz Geist, aber kein freier, wäre.
Walther von der Vogelweide
Das Volk ist dumm, das macht der Kohl, er bläht nur unterm Schurze. Den Kopf hingegen läßt er hohl. So herrscht im Reich, ich sag: zum Wohl, politisches Gefurze.
Abraham Lincoln
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Laßt das Volk die Wahrheit wissen, und das Land ist sicher.
Die Regierung von dem Volk, durch das Volk, für das Volk.
Antoine de Rivarol
Es gibt zwei Wahrheiten, die sich in dieser Welt niemals trennen lassen: Die erste Wahrheit ist, daß die Souveränität beim Volke liegt; und die zweite Wahrheit ist, daß das Volk die Souveränität nicht ausübt.
In dem Maße, wie der Aberglaube bei einem Volk abnimmt, muß die Regierung die Vorsichtsmaßnahmen steigern und die Zügel der Autorität und Ordnung straffer ziehen.
Bertolt Brecht
Wenn man zum Volk sprechen will, muß man vom Volk verstanden werden.
Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte sich ein anderes?
Carl Ludwig Schleich
Es liebt das Volk die Kunst wie sein eignes Leben. Ein Volk ist wie die einzelne Persönlichkeit so groß, wie seine künstlerische Sehnsucht.
Charles de Montesquieu
Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
Große Herren haben Vergnügungen. Das Volk hat Freude.
François Marie Voltaire
Das siegreiche Volk hat niemals einen Vorteil von den Trümmern des besiegten Volkes. Es bezahlt alles. Es leidet, auch wenn seine Waffen siegreich sind.
Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
Friedrich Dürrenmatt
In Rußland wird das Volk durch die Partei verdummt, in den Vereinigten Staaten durch die Television.
Friedrich Ludwig Jahn
Ein Volk, das ein wahres, volkstümliches Bücherwesen besitzt, ist Herr von einem unermeßlichen Schatze.
Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seinen Auferstehungstag feiern.
Friedrich Nietzsche
Auf dem politischen Krankenbette verjüngt ein Volk gewöhnlich sich selbst und findet seinen Geist wieder, den es im Suchen und Behaupten der Macht allmählich verlor. Die Kultur verdankt das Allerhöchste den politisch geschwächten Zeiten.
Wo das Volk ißt und trinkt, selbst wo es verehrt, da pflegt es zu stinken. Man soll nicht in Kirchen gehen, wenn man reine Luft atmen will.
Ein Volk ist der Umschweif der Natur, um zu sechs, sieben großen Männern zu kommen. - Ja: und um dann um sie herum zu kommen.
Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: Ich, der Staat, bin das Volk.''
Ich gehe durch dies Volk und halte meine Augen offen: sie vergeben mir es nicht, daß ich auf ihre Tugenden nicht neidisch bin.
Friedrich von Schiller
Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen.
Wir sind ein Volk, und einig woll'n wir handeln!
Noch keinem Volk, das sich zu ehren wußte, drang man den Herrscher wider Willen auf.
Heinrich Heine
Das deutsche Volk hat sich in der letzten Zeit nicht sehr verstellt. Die Franzosen machen noch immer eine pfiffige Miene, sind aber im Grunde ebenso dumm wie wir, und in Bezug auf Dummheit gibt es keine Rheingrenze mehr.
Das ganze deutsche Volk hat durch seinen angeborenen Tiefsinn ganz besondere Anlage zu einem festen Charakter.
Das Volk steinigt gern seine Propheten, um ihre Reliquien desto inbrünstiger zu verehren; die Hunde, die uns heute anbellen, morgen küssen sie gläubig unsere Knochen!
Das Volk verlangt, daß die Schriftsteller seine Tagesleidenschaften mitfühlen, daß sie die Empfindungen seiner eigenen Brust entweder angenehm anregen oder verletzen: Das Volk will bewegt werden.
Das Volk von Paris hat die Welt befreit und keinmal ein Trinkgeld dafür angenommen.
Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
Die Dichter sind ein unstetes Volk, man kann sich nicht auf sie verlassen, und die Besten haben oft ihre besseren Meinungen gewechselt, aus eitel Veränderungssucht.
Die Franzosen, dieses leichte, flatterhafte Volk, das wir so gern mit einem Schmetterling vergleichen.
Die Orientalen sind ein gescheites Volk, sie verehren einen Verrückten wie einen Propheten, wir aber halten jeden Propheten für verrückt.
Die Propaganda des Kommunismus besitzt eine Sprache, die jedes Volk versteht. Die Elemente dieser Universalsprache sind so einfach wie der Hunger, wie der Neid, wie der Tod.
Ich habe nie an meinem Vaterlande gezweifelt; wir sind ein großes Volk, wir bespritzen nicht unsere Feinde mit ätzenden Epigrammen, sondern wir begießen sie mit deutschestem Unflat.
Jedes Volk hat seinen Nationalfehler, und wir Deutschen haben den unsrigen, nämlich jene berühmte Langsamkeit; wir wissen es sehr gut, wir haben Blei in den Stiefeln, sogar in den Pantoffeln.
Kein Volk hegt mehr Anhänglichkeit für seine Fürsten, wie das deutsche. Man befahl uns den Patriotismus, und wir wurden Patrioten; denn wir tun alles, was uns unsere Fürsten befehlen.
Kein Volk, als ein Ganzes gedacht, verschuldet etwas; sein Treiben entspringt aus einer inneren Notwendigkeit, und seine Schicksale sind stets Resultate derselben.
Nein, es ist nicht der Kaiser Rotbart, welcher Deutschland befreien wird, wie das Volk glaubt, das deutsche Volk, das schlummersüchtige, träumende Volk, welches sich auch seinen Messias nur in der Gestalt eines Schläfers denken kann!
Nimm dich in acht, sagte einst ein Demagoge zu einem großen Patrioten, wenn das Volk in Wahnsinn gerät, wird es dich zerreißen. Und dieser antwortete: Nimm dich in acht, denn dich wird das Volk zerreißen, wenn es wieder zur Vernunft kommt.
Henry Thomas Buckle
Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Paßt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, paßt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.
Honoré de Balzac
Ein Volk, das vierzigtausend Gesetze hat, hat überhaupt keins.
Immanuel Kant
Es ist besser, daß ein Mensch sterbe, als daß das ganze Volk verderbe, denn wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen auf Erden leben.
Johann Wolfgang von Goethe
Glaube nur, ein Volk wird nicht alt, nicht klug, ein Volk bleibt immer kindisch.
Joseph Marie de Maistre
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Kurt Tucholsky
Es ist ein Irrtum zu glauben, daß die politische Form, unter der ein Volk lebt, die Quintessenz seines innersten Wesens ist - das ist sehr selten. Sie ist nur der Ausdruck dafür, was es erträgt.
Ludwig Börne
Es kann das Volk sein eigener Tyrann sein, und es ist es oft gewesen.
Niccolò Machiavelli
Was die Klugheit und Beständigkeit anbelangt, so behaupte ich, daß das Volk klüger ist und ein richtigeres Urteil hat als ein Alleinherrscher. Nicht ohne Grund vergleicht man die Stimme des Volkes mit der Stimme Gottes.
Otto Fürst von Bismarck
Jedes Volk muß einmal die Fensterscheiben bezahlen, die seine Presse einschlägt.
William Henry Harrison
Das Volk ist der beste Behüter seines eigenen Rechts.
William Prescott
Je würdiger ein Volk ist, um so edler verhält es sich gegen Schwächere, ritterlicher gegen Frauen, barmherziger gegen Tiere.
William Shakespeare
Kaviar für das Volk.

