Zitate zum Thema "mag"
Epikur von Samos
So wie wir unsere eigene Art hochschätzen, mag sie tüchtig sein und von den Menschen bewundert oder nicht, so muß man auch die Art der Nächsten schätzen, wenn sie anständig sind.
Konfuzius
Wer selbst recht ist, braucht nicht zu befehlen: und es geht. Wer selbst nicht recht ist, der mag befehlen, doch wird nicht gehorcht.
Marc Aurel
Was immer dir widerfahren mag, seit ewig war es dir bestimmt.
Thomas von Aquin
Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers.
Adolph Freiherr von Knigge
Ich glaube nicht, daß eine völlige Gleichheit in Temperamenten, Neigungen, Denkungsart, Fähigkeiten und Geschmack durchaus erfordert werde, um eine frohe Ehe zu stiften; vielmehr mag wohl zuweilen grade das Gegenteil mehr Glück gewähren.
Den Mann, der verächtlich vom ganzen weiblichen Geschlechte denkt und redet, mag ich nicht zum Freunde haben.
Es gibt eine Art, mit Frauenzimmern umzugehn, die nur von ihnen selbst erlernt werden kann; und wer die nicht versteht, der mag mit allen innern und äußeren Vorzügen ausgerüstet sein - er wird ihnen nicht behagen.
Albert Einstein
Ich mag keine Spiele.... Dafür habe ich keine Zeit. Wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin, möchte ich nichts mehr sehen, was den Verstand beschäftigt.
Physikalische Begriffe sind freie Schöpfungen des menschlichen Geistes und, obwohl es so scheinen mag, nicht eindeutig durch die Außenwelt bestimmt.
Woher kommt es, daß mich niemand versteht und jeder mag?
Anders Jonas Ångström
Wenn man eine Arbeit mag, dann ist es keine Arbeit.
Angelus Silesius
So viel du Gott geläßt, so viel mag er dir werden, nicht minder und nicht mehr hilft er dir aus Beschwerden.
Arthur Schnitzler
Daß du ihn völlig durchschautest, das hat dir noch keiner verziehen, er mag noch so gut dabei weggekommen sein.
Wer Gott glaubt, mag zu ihm beten, wer ihn weiß, dessen Andacht heißt Arbeit.
Arthur Schopenhauer
Höflichkeit ist wie ein Luftkissen; es mag wohl nichts drin sein, aber es mildert die Stöße des Lebens.
Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig.
Baltasar Gracián y Morales
Die persönlichen Eigenschaften müssen die Obliegenheiten des Amtes übersteigen und nicht umgekehrt. So hoch auch der Posten sein mag, stets muß die Person sich ihm als überlegen zeigen.
Bertolt Brecht
Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein.
Verschiedene Weine zu mischen mag falsch sein, aber verschiedene Weisheiten mischen sich ausgezeichnet.
Bettina von Arnim
Man mag nur da guten Rat annehmen, wo er der eigenen Meinung nicht widerspricht.
Charles Kingsley
Beschäme niemals einen Menschen, so töricht und unwissend er auch sein mag.
Chester A. Arthur
Ich mag zwar der Präsident der Vereinigten Staaten sein, aber mein Privatleben geht niemanden etwas an.
Christian Fürchtegott Gellert
Ein Ding mag noch so närrisch sein, es sei nur neu, so nimmt's den Pöbel ein.
Clemens von Brentano
So oft der Mond mag scheinen, Gedenk ich dein allein; Mein Herz ist klar und rein, Gott wolle uns vereinen.
Denis Diderot
Der Zynismus, so verabscheuungswürdig, so unangebracht er auch in der Gesellschaft sein mag, ist für die Bühne hervorragend geeignet.
Ernest Hemingway
Am höflichsten ist man zu den Leuten, die man nicht mag.
François Duc de La Rochefoucauld
So blendend eine Tat auch sein mag, sie soll nicht für groß gelten, wenn sie nicht Folge eines großen Vorsatzes war.
François Marie Voltaire
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß du es sagen darfst.
Friedrich Nietzsche
Der Mensch mag sich noch so weit mit seiner Erkenntnis ausrecken, sich selber noch so objektiv vorkommen: zuletzt trägt er doch Nichts davon, als seine eigene Biographie.
Wer tiefer denkt, weiß, daß er immer Unrecht hat, er mag handeln und urteilen, wie er will.
Man mag seine Weisheit mit Glocken einläuten: die Krämer auf dem Markte werden sie mit Pfennigen überklingeln!
Friedrich Rückert
Wer einem Fremdling nicht sich freundlich mag erweisen, der war wohl selber nie im fremden Land auf Reisen.
Am Abend wird man klug Für den vergangenen Tag, Doch niemals klug genug Für den, der kommen mag.
Friedrich von Logau
Fang alles an nur mit Bedacht, führe alles mit Bestand! Was drüber dir begegnen mag, da nimmt Geduld zur Hand.
Friedrich von Schiller
Größres mag sich anderswo begeben, als bei uns in unserm kleinen Leben.
Ich mag es gerne leiden, wenn auch der Becher überschäumt.
An dem Scheine mag der Blick sich weiden, des Genusses wandelbare Freuden rächet schleunig der Begierde Flucht.
Das Mädel ist schön, schlank, führt einen netten Fuß. Unterm Dach mag's aussehen, wie's will. Darüber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn's der Liebe Gott Parterre nicht hat fehlen lassen.
Und was von allen deinen Schätzen dein Herz am höchsten mag ergötzen, das nimm und wirfs in dieses Meer.
Mag der Wahnwitz diese Erde gängeln!
Geoffrey Chaucer
Es gibt keinen Arbeiter, wer auch immer er sein mag, der gleichzeitig Gutes leisten und schnell arbeiten kann.
Germaine Madame de Staël
Je mehr ich die Männer kennenlerne, desto mehr mag ich Hunde.
Giacomo Girolamo Casanova
Eine Frau ist wie ein Buch, das immer, mag es gut oder schlecht sein, zunächst durch das Titelblatt gefallen muß.
Heinrich Heine
Wechseln beide ihre Kleidung, so mag mancher Mönch wie ein Held und mancher Generaladjutant wie ein Mönch aussehen, und in diesem Falle gäbe es vielleicht bessere Gebete und größere Heldentaten.
Henry Ford I.
Wer glaubt, seine Methode gefunden zu haben, mag in sich gehen und gründlich nachforschen, ob nicht ein Teil seines Gehirns eingeschlafen ist.
Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen. Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen.
Henry James
Ich will gar nicht, daß mich jeder mag. Die Zuneigung gewisser Personen ließe mich sogar in der Selbstachtung sinken.
Honoré de Balzac
Der Mann mag Genie haben, aber er besitzt weder die Beharrlichkeit noch die Geduld, die das Genie weihen und zu etwas Göttlichem machen.
So geht es nun mal in der Welt der Literaten zu. Man mag dort nur Leute, die einem unterlegen sind. Jeder ist der Feind jedes, der emporzusteigen versucht.
Welcher Physiognom vermöchte mit der gleichen Treffsicherheit einen Charakter zu erkennen wie ein Hund, der sogleich wittert, ob ein Fremder ihn mag oder nicht?
Wie zärtlich und gut auch eine Mutter sein mag, sie kann die patriarchalische Autorität ebensowenig ersetzen wie eine Frau einen König auf dem Thron; und sollte dieser Ausnahmefall eintreten, wird ein monströses Wesen das Ergebnis sein.
Eine Schwester gehört stets neben den Bruder, welches Leben er sich auch gewählt haben mag.
Zu welcher Höhe sich eine Frau auch durch die geheime Poesie ihrer Träume erhoben haben mag, sie muß ihre Vorrechte auf dem Altar der Familie opfern. Ihre Begeisterung, ihr Genie, ihr Trachten nach dem Erhabenen, die ganze Jungmädchenpoesie gehört dem Mann, den sie erhört, den Kindern, die sie haben wird.
So arm ein Klient auch sein mag, zum Henker, er ist und bleibt doch ein Mensch!
Immanuel Kant
Derjenige, so zuerst das Frauenzimmer unter dem Namen des schönen Geschlechts begriffen hat, kann vielleicht etwas Schmeichelhaftes haben sagen wollen, aber er hat es besser getroffen, als er wohl selbst geglaubt haben mag.
Wir können allgemein sagen, es mag die Natur- oder Kunstschönheit betreffen: schön ist das, was in der bloßen Beurteilung gefällt.
Jan Lemánski
Du überzeugst keine Frau, die dich nicht mag.
Jean-Jacques Rousseau
Der Wurf mag zuweilen nicht treffen, aber die Absicht verfehlt niemals ihr Ziel.
Es mag zu meinem Vorteil oder Nachteil ausfallen, ich fürchte nicht, so gesehen zu werden, wie ich bin.
Johann Wolfgang von Goethe
Wer zu viel unternimmt, muß am Ende ein Schelm werden, mag er sonst so redlich sein, wie er will.
Nichts leichter, als dem Dürftigen schmeicheln; wer mag aber ohne Vorteil heucheln?
Glücklich, daß das Schicksal, das uns quälet, uns doch nicht verändern mag!
Ich mag mich stellen, wie ich will, so sehe ich in vielen berühmten Axiomen nur die Aussprüche einer Individualität.
Trüget doch öfter der Schein! Ich mag dem Äußern nicht trauen.
Der Schmutz ist glänzend, wenn die Sonne scheinen mag.
Was ich besitze, mag ich gern bewahren: Der Wechsel unterhält, doch nutzt er kaum.
Wenn du von außen ausgestattet bist, so wird sich alles zu dir drängen, ein Kerl, der nicht ein wenig eitel ist, der mag sich auf der Stelle hängen.
Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzen leiden, doch ihre Weine trinkt er gern.
Man sagt: eitles Eigenlob stinkt. Das mag sein; was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch haben, dafür hat das Publikum keine Nase.
Ich frage nicht, ob dieses höchste Wesen Verstand und Vernunft habe, sondern ich fühle: Es ist der Verstand, es ist die Vernunft selber. Alle Geschöpfe sind davon durchdrungen, und der Mensch hat davon so viel, daß er Teile des Höchsten erkennen mag.
Aller Anfang ist schwer! Das mag in einem gewissen Sinne wahr sein; allgemeiner aber kann man sagen: aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.
Johannes Trojan
Hab Achtung vor jedwedem Leben, das dir in deine Hand gegeben. Und mag es noch so bescheiden sein. Das größte Geheimnis schließt es doch ein. Das schwächste Tierlein, die kleinste Pflanze deutet aufs wunderbare Ganze.
John Ruskin
Einbildung mag einen Menschen aufblasen, ihn aber nie stützen.
Joseph Freiherr von Eichendorff
Habe ich nicht den Mut, besser zu sein als meine Zeit, so mag ich zerknirscht das Schimpfen lassen, denn keine Zeit ist durchaus schlecht.
Kurt Tucholsky
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein. Heiraten zwei Dumme, so mag es glücken.
Ludwig Uhland
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag.
Mark Twain
Ein Klassiker ist etwas, das jeder gelesen haben möchte aber niemand lesen mag.
Gesund kann man nur bleiben, wenn man ißt und trinkt, was man nicht mag, und tut, wozu man keine Lust hat.
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
Es gibt keinen Charakter, mag einer, er noch so gut und edel sein, der nicht durch Spötteleien, mögen sie noch so armselig und geistlos sein, verleumdet werden kann.
Martin Luther
Wer etwas will anfangen, der mag es beizeiten tun.
Michel Eyquem de Montaigne
Es mag sein, daß wir durch das Wissen anderer gelehrter werden. Weiser werden wir nur durch uns selbst.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Wie schlecht auch ein Mann über die Frauen denken mag, es gibt keine Frau, die darin nicht noch weiterginge als er.
So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er.
Richard Dehmel
Allen soll's gelten. Mancher mag's schelten. Wir leben in der Welt der Welten.
Jugendsehnen, Jugendirren: ach, was mag sich draus entwirren! Nimmer ruht der Wünsche Spiel, jeder Tag entfernt das Ziel.
Sir Isaac Newton
Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am Strand spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit völlig unerforscht vor mir liegt.
Theodor Storm
So komme, was da kommen mag! Solang du lebest, ist es Tag.
Genieße still zufrieden den sonnig heitern Tag; Du weißt nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag.
Thomas Jefferson
Ich mag die Träume von der Zukunft lieber als die ganze Geschichte der Vergangenheit.
Victor Hugo
Was man von den Menschen behauptet, ob es wahr sein mag oder falsch, ist oft für ihr Leben und zumal ihr Geschick ebenso wichtig wie das, was sie tun.
Wilhelm Busch
Mit Gründen ist da nichts zu machen - was einer mag, ist seine Sach', denn kurz gesagt: In Herzenssachen geht jeder seiner Nase nach.
Wer im Dorf und in der Stadt einen Onkel wohnen hat, der sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden.
Die Nationalität ist ein Ding, was keiner bei lebendigem Leibe los wird, er mag kratzen, soviel er will.
Dem warmen, alles umfassenden Mitgefühl wird nichts lächerlich, dem eisigen, hochgesetzten Intellekt mag am Ende nichts ernsthaft erscheinen.
Wer je ein gründliches Erstaunen über die WeIt empfunden, will mehr. Er philosophiert - und was er auch sagen mag - er glaubt.
William Shakespeare
Komme, was kommen mag, Stunde und Zeit fliegt auch am rauhesten Tag.

